Cheftrainer Matthias Maucksch vom FSV Union Fürstenwalde mit Klemmbrett an der Seitenlinie.
11.09.2020
Männer

„Gute Erinnerungen“

Fürstenwaldes Coach Matthias Maucksch im Kurz-Interview.

Cheftrainer Matthias Maucksch vom FSV Union Fürstenwalde mit Klemmbrett an der Seitenlinie.

Mit dem morgigen Pokalgegner FSV Union Fürstenwalde (Samstag, 12. September, Anstoß um 15.30 Uhr) kehrt pünktlich zum 75-jährigen Vereinsjubiläum auch ein alter Bekannter zurück nach Wolfsburg, mit dessen Name einer der nachhaltigsten Erfolge der VfL-Historie verbunden ist: Union-Cheftrainer Matthias Maucksch. Der heute 51-Jährige verfolgte 1997 als damaliger Kapitän das entscheidende 5:4 der Wölfe gegen Mainz aufgrund eines Kreuzbandrisses von der Tribüne des Elsterweges aus – und das ausgerechnet an seinem 28. Geburtstag. Seit dem dadurch gelungenen Sprung in die höchste deutsche Spielklasse blieben die Grün-Weißen bekanntlich bis heute erstklassig. Eine außergewöhnlich lange Zeit, deren Anfangsakkord auch immer mit dem Namen Matthias Maucksch verbunden sein wird. Der gebürtige Dresdener stand uns für ein Kurz-Interview zur Verfügung, das sich auch im aktuellen „Unter Wölfen kompakt“-Flyer wiederfindet.

Matthias Maucksch, bereits zum dritten Mal sind Sie seit gut einem Jahr Cheftrainer bei Union Fürstenwalde. Was bedeutet der Einzug in die Hauptrunde des DFB-Pokals für Sie?

Matthias Maucksch: Natürlich ist es persönlich angenehm, mit einem Team, dass man zusammengestellt hat, sportlichen Erfolg zu haben. Und für den Verein bedeutet das Erreichen des DFB-Pokals den größten sportlichen Erfolg.

Was waren Ihre Gedanken als ehemaliger Wolf, als Ihnen Ihr alter Klub als möglicher Gegner zugelost wurde? War das Extra-Motivation für das ausstehende Halbfinale und Finale des Landespokals Brandenburg?

Maucksch: Nein, Extra-Motivation brauchten wir nicht. Aber natürlich hat es mich gefreut, vielleicht gegen Wolfsburg spielen zu können. Nun dürfen wir gegen Wolfsburg spielen – wenn auch unter den Vorzeichen, dass wir nun dorthin müssen. Unabhängig davon hat man ja gute Erinnerungen und viele Weggefährten aus der Zeit, die man dort vielleicht ja vor Ort trifft.

Sie sprechen es an: Normalerweise würde Union vor gefülltem eigenen Heimstadion gegen den VfL antreten. Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Hygieneregeln tritt Ihre Mannschaft nun aber in Wolfsburg an. Wie bitter ist das für Sie und Ihre Fans?

Maucksch: Absolut bitter – gerade weil es dem Gedanken des DFB-Pokals widerspricht.

Union ist das erfolgreichste Team des Jahres 2020 in der Regionalliga Nordost. Was zeichnet Ihre Mannschaft aus und was sind die kurz- und mittelfristigen Ziele?

Maucksch: Für einen Verein wie Fürstenwalde mit dem geringsten Budget der Regionalliga Nordost zählt erst einmal das primäre Ziel Klassenerhalt. Natürlich wollen wir, wie bereits im letzten Jahr, die Mannschaft weiterentwickeln. Das ist immer wieder schwer, wenn man einen kompletten Neuaufbau machen muss – wie auch in diesem Jahr mit bis dato 13 Abgängen und zwölf Zugängen. Aber es ist nun einmal das Los eines kleineren Vereins wie Fürstenwalde, dass er auch ein Sprungbrett ist für viele Spieler.

Der VfL feiert am Samstag sein 75-jähriges Bestehen. Sie gehörten 1997 als Kapitän zu den VfL-Aufstiegshelden, auch wenn Sie weite Strecken der Saison aufgrund eines Kreuzbandrisses verpassen mussten und das Finale gegen Mainz von der Tribüne aus verfolgten. Wie frisch sind Ihre Erinnerungen an diese Zeit noch?

Maucksch: Auf alle Fälle ist es immer etwas Bedeutendes, wenn man von der zweiten in die erste Liga aufsteigt. Gerade auch für den VfL, für den das bis heute der Schritt in die Bundesliga bedeutete. Und natürlich freut es einen und macht es einen stolz, ein Teil dieses Teams gewesen zu sein.

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