Josuha Guilavogui im Zweikampf.
DO . 15. 11. 2018
Männer

Guilavogui und Klaus feiern Comeback

Die Wölfe unterliegen in einem Trainingsspiel dem Zweitligisten SC Paderborn 07 mit 1:3.

Josuha Guilavogui im Zweikampf.

Der VfL Wolfsburg musste am Donnerstagnachmittag in einem Trainingsspiel gegen SC Paderborn 07 eine 1:3 (1:1)-Niederlage hinnehmen. Das Duell gegen den Zweitligisten nutzte VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia, um mehreren Spielern, die zuletzt auf wenige Spielminuten kamen, Einsatzzeit zu ermöglichen – auch aufgrund der Abwesenheit von einigen Nationalspielern. Ein ganz besonderes Augenmerk lag auf VfL-Kapitän Josuha Guilavogui und Felix Klaus, die nach langen Verletzungspausen wieder, oder im Fall von Klaus erstmals, im grün-weißen Trikot gegen den Ball treten konnten. Neben den Comebackern stand auch VfL-U23-Angreifer Daniel Hanslik in der Startelf, der den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer für die Wölfe erzielte (20.), nachdem zuvor Julius Düker die Gäste aus Ostwestfalen in Führung brachte (13.). Im Anschluss waren es allerdings Philipp Klement (78.) und Bernard Tekpetay (89.), die den Endstand herstellten.

Spielerische Vorteile, Torchancen fehlen

Die spielerischen Vorteile in dem Trainingsspiel, welches auf dem A-Platz des VfL-Geländes hinter der Haupttribüne der Volkswagen Arena ausgetragen wurde, gehörten den Wölfen. Während die Gäste sich sehr effektiv vor dem VfL-Tor zeigten – den ersten Treffer erzielte Düker, nachdem ihn Sven Michel vor Pavao Pervan freispielte (13.), Klement den zweiten per gutgetretenem direkten Freistoß (78.) und das 1:3 Tekpetey per Konter in den Schlussminuten (89.) – war die Labbadia-Elf zwar spiel- und ballbestimmend, konnte diese Überlegenheit allerdings nicht in viele Torchancen ummünzen. So resultierte der Wölfe-Treffer aus einem Fehlpass von SCP-Torhüter Michael Ratajczak, den Renato Steffen abfing und auf Hanslik querlegte, der sicher verwandelte (20.). Weitere große Torchancen für die Grün-Weißen waren rar gesät, eine der besten vergab Klaus, der vom Strafraumrand per Schlenzer an einer starken Parade von Ratajczak scheiterte (18.).

„Versäumt, Möglichkeiten zu kreieren“

VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia: In der ersten Halbzeit haben wir es versäumt, Möglichkeiten, die wir gehabt hätten, wenn der letzte Ball angekommen wäre, zu kreieren. Das haben wir von hinten heraus ganz gut gemacht, obwohl uns der Gegner unter Druck setzen wollte, aber es hat uns vorne an Offensivkraft gemängelt. Unter dem Gesichtspunkt, dass wir Spieler auf dem Feld hatten, die lange nicht mehr gespielt haben, war es auch wichtig, diesen Spielpraxis zu geben, da Spiele immer noch etwas anderes als Training sind. Es ist allerdings ärgerlich und unnötig, wie wir die zweite Halbzeit angegangen sind, gegen einen Gegner, der auch nicht so viel mehr gemacht hat.

VfL Wolfsburg: Pervan (46. Menzel) – Verhaegh, Bruma, Knoche, Roussillon (46. William) – Guilavogui (78. May) – Gerhardt, Arnold (46. Seguin) – Steffen (78. Franke), Klaus (78. Ziegele) – Hanslik (46. Rexhbecaj)

SC Paderborn 07: Ratajczak – Boeder, Strohdiek, Hünemeier (46. Schonlau), Herzensbruch (46. Tawiah)– Gjasula (60. Klement) – Antwi-Adjei (60. Tekpetey), Schwede – Ritter – Düker (60. Gueye), Michel (60. Zolinski)

Tore: 0:1 Düker (13.), 1:1 Hanslik (20.), 1:2 Klement (78.), 1:3 Tekpetey (89.)

Schiedsrichter: Harm Osmers (Bremen)

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