Die Spielerinnen des VfL Wolfsburg klatschen sich ab.
03.04.2021
Frauen

Grün-weiße Rekordserie

Wissenswertes zum DFB-Pokal-Halbfinale der VfL-Frauen gegen den FC Bayern München.

Die Spielerinnen des VfL Wolfsburg klatschen sich ab.

Es ist das Spiel der Spiele im deutschen Vereinsfrauenfußball: Am morgigen Sonntag, 4. April (Anstoß um 14 Uhr/live in der ARD), treffen die Frauen des VfL Wolfsburg im Halbfinale des DFB-Pokals auf den FC Bayern München. Für die Wölfinnen geht es darum, dem Konkurrenten aus der bayerischen Landeshauptstadt die erste Niederlage der Saison zuzufügen und erneut ins DFB-Pokal-Finale in Köln einzuziehen. Auf dem Papier spricht momentan mehr für die Gäste, doch diese Konstellation gab es vor zwei Jahren schon einmal: Nach dem UWCL-Viertelfinal-Ausscheiden 2019 gegen Olympique Lyon brannten die Wölfinnen beim 4:0-Auswärtssieg am FC Bayern Campus ein regelrechtes Feuerwerk ab. Diesmal gilt es, eine Reaktion auf die bittere 0:3-Niederlage gegen den FC Chelsea und das Aus in der Königsklasse zu zeigen.

Weitere Daten und Fakten

  • Beeindruckende Serie: Sechs Pokalsiege in Folge feierten die Wölfinnen, die letzte Niederlage liegt am Sonntag 2696 Tage zurück. Am 16. November 2013 gab es ein 0:1 im Achtelfinale beim späteren Gewinner 1. FFC Frankfurt. Anschließend folgten 33 Siege in diesem Wettbewerb – Rekord.

  • Nur eine Pokal-Niederlage: In der Liga ist die Bilanz zwischen Grün-Weiß und Rot-Weiß ausgeglichen – beide Teams konnten je zwölf Siege realisieren, dazu gab es neun Punkteteilungen. Im DFB-Pokal spricht die Statistik eine andere Sprache: Nur einmal, im Achtelfinale der Saison 2005/2006, zog der FC Bayern München als Sieger in die nächste Runde ein. Am 6. November 2005 gab es einen 4:2-Erfolg in Wolfsburg – genauer gesagt in der Volkswagen Arena.

  • Zum fünften Mal in Folge: Dass sich der VfL Wolfsburg und der FC Bayern München im DFB-Pokal begegnen, ist – wenn es nach den letzten vier Spielzeiten geht – gesetzt. Die Frage ist nur, in welcher Runde es zum unvermeidlichen Duell kommt. Aus neutraler Sicht schade, dass dies erst einmal im Finale (2018) der Fall war. Die letzte „Bayern-freie“ Pokalsaison erlebten die Wölfinnen 2015/2016, als der Rivale im Halbfinale am SC Sand scheiterte.

  • So oft zu Hause wie nie: Das Halbfinale gegen den FC Bayern München ist das dritte Pokal-Heimspiel in Folge für die Wölfinnen – das gab es noch nie. Dem 11:0-Auftakt beim VfL Bochum folgten Siege gegen den MSV Duisburg (3:1) und den SV Werder Bremen (7:0).

  • Erst ein Halbfinal-Aus: Die erste und einzige Niederlage in einem DFB-Pokal-Halbfinale musste die Frauen des VfL Wolfsburg – Vorgängervereine nicht berücksichtigt – in der Saison 2008/2009 hinnehmen. Damals gab es ein 1:3 beim FCR 2001 Duisburg. Fast zwölf Jahre liegt diese Partie zurück, an die sich Alexandra Popp und Marina Hegering (damals Duisburg) sowie VfL-Dauerbrennerin Anna Blässe noch erinnern dürften.

  • Große Bühne: Zuschauer im Stadion sind weiterhin nicht gestattet, doch die Alternative ist der heimische Fernseher: Zum ersten Mal seit zwei Jahren überträgt die ARD wieder ein DFB-Pokal-Halbfinale live. Und das nicht nur mit großem Produktionsaufwand, sondern auch mit bekannten Gesichtern vor der Kamera. Moderator Claus Lufen und Expertin Nia Künzer, seit vielen Jahren eingespieltes Frauenfußball-Duo im Ersten, melden sich ab 13.55 Uhr aus dem AOK Stadion. Kommentieren wird Stephanie Baczyk.

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