Julian Nagelsmann und Oliver Glasner unterhalten sich vor dem Spiel am Spielfeldrand.
16.05.2021
Männer

„Große Willensleistung“

Zwei am Ende glückliche Trainer sahen zwei entgegengesetzte Halbzeiten.

Julian Nagelsmann und Oliver Glasner unterhalten sich vor dem Spiel am Spielfeldrand.

Was für ein Triumph! Die Wölfe haben sich durch das hart erkämpfte 2:2 in Leipzig einen Spieltag vor Saisonende für die Champions League qualifiziert. Nach einem Top-Auftritt inklusive Zwei-Tore-Führung in Durchgang eins gerieten die Grün-Weißen in Durchgang zwei nochmal stark unter Druck, sicherten sich am Ende aber einen verdienten Punkt. So konnten beide Trainer letztlich hochzufrieden sein. VfL-Cheftrainer Oliver Glasner zeigte sich einmal mehr „riesig stolz“ auf seine Schützlinge, die in dieser Spielzeit „Außergewöhnliches geleistet“ haben und sich dafür nun mit der Königsklasse belohnen.

Die Trainerstimmen

Oliver Glasner: Ich bin natürlich super-happy heute. Nicht nur über den Punkt, sondern auch über die Leistung. Speziell in der ersten Halbzeit war das super, was wir gespielt haben. Über allem steht aber heute, dass wir uns fix für die Champions League qualifiziert haben. Daher kann ich und möchte ich der Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen, wie sie auch heute wieder aufgetreten ist. Ich denke, das ist auch symbolhaft für das, was wir die gesamte Saison geleistet haben. In der ersten Halbzeit haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht, in der zweiten Halbzeit sehr, sehr viel Druck von RB bekommen. Die Spieler haben sich dann mit allem, was sie hatten, in die Schüsse geworfen und wollten unbedingt diesen Punkt mit nach Hause bringen. Das haben sie dann auch geschafft mit einer großen Willensleistung, mit einer großen Geschlossenheit. Und das zeichnet uns schon die gesamte Saison aus. Deswegen bin ich heute riesig stolz auf die Mannschaft und den gesamten Betreuerstab. Ich denke, wir haben Außergewöhnliches geleistet.

Julian Nagelsmann: Glückwunsch auch von meiner Seite: zur Top-Saison und zur Champions-League-Qualifikation. Die erste Halbzeit war schwierig tatsächlich. Wir hatten natürlich noch ein paar Nachwehen vom Pokalspiel. Man hat gemerkt, dass auch die Jungs die eine oder andere schlaflose Nacht hatten. Wir waren vom Kopf nicht ganz so aktiv da wie Wolfsburg. Die haben sehr gut gepresst, wir haben viele Fehler im Aufbau gemacht. Wir hatten dann trotzdem zwei, drei recht große Chancen. Wir hätten beim Stand von 1:0 den Ausgleich machen müssen mit dem freien Kopfball, den wir hatten. Trotzdem war der Rückstand zur Pause verdient – wenn auch ärgerlich mit dem 2:0 so kurz vor der Pause. Das war eine Parallele zum Pokalspiel, daher war es umso erstaunlicher, wie die Jungs dann aus der Pause kamen. Darüber bin ich sehr glücklich. Wir haben personell ein bisschen was geändert und ein wenig die Grundordnung angepasst, haben dann sehr guten Fußball gespielt und viel Druck gemacht. Wir haben Wolfsburg nicht mehr richtig rauskommen lassen und am Ende auch verdient den Ausgleich gemacht. Die Punkteteilung nach zwei sehr unterschiedlichen Halbzeiten ist absolut gerecht.

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