Ewa Pajor jubelt nach einem Tor im Länderspiel Polens und springt in die Luft.
13.03.2020
Frauen

Gemischte Ergebnisse

15 Wölfinnen kommen bei Turnieren, Qualifikations- und Testspielen ihrer Nationalmannschaften zum Einsatz.

Ewa Pajor jubelt nach einem Tor im Länderspiel Polens und springt in die Luft.

Elf Tage lang waren insgesamt 15 Spielerinnen des VfL Wolfsburg mit ihren Nationalmannschaften beim Algarve Cup, dem Tournoi de France, dem Pinatar Cup sowie in Qualifikations- und Testspielen gefordert. Besonders erfolgreich verlief die Abstellungsphase für Ewa Pajor und die polnische Nationalmannschaft, sie gewannen ihre beiden EM-Qualifikationsspiele gegen die Republik Moldau und Aserbaidschan deutlich. Auch die die deutsche Auswahl um die Wölfinnen Alexandra Popp, Svenja Huth, Felicitas Rauch und Sara Doorsoun blieb beim Algarve Cup ungeschlagen.

Finale abgesagt

Eigentlich hätte am vergangenen Mittwoch, 11. März, das Finale des Algarve Cups zwischen Deutschland und Italien ausgetragen werden sollen. Da aber alle Flüge von Portugal nach Italien annulliert wurden, musste die italienische Frauen-Nationalmannschaft frühzeitig abreisen. Die Konsequenz: Der portugiesische Verband sagte das Finale ab. Dennoch kann die deutsche Mannschaft um Popp, Rauch, Huth und Doorsoun auf ein erfolgreiches Turnier zurückblicken: Im Auftakt-Match gegen Schweden mit den VfL-Spielerinnen Fridolina Rolfö, Hedvig Lindahl und Madelen Janogy setzte sich die deutsche Auswahl mit 1:0 durch. Gegen Norwegen kam es für das deutsche VfL-Quartett zu einem weiteren Wölfinnen-Duell – dieses Mal mit Ingrid Engen und Kristine Minde. Deutschland landete einen klaren 4:0-Sieg.

Titelverteidiger Norwegen wird Dritter

Für die Norwegerinnen, die als Titelverteidiger an die Algarve gereist waren, reichte es nach der Halbfinal-Niederlage gegen Deutschland dank eines 2:1-Sieges über Neuseeland noch zu Platz drei. Zum Auftakt des Turniers hatte Norwegen mit 2:1 gegen Dänemark um Kapitänin Pernille Harder, die ihre Däninnen zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung schoss, gewonnen. Die dänische Auswahl bezwang in Runde zwei Schweden mit 2:1 und zog damit ins Spiel um Platz fünf ein. Gegen Belgien brachte Harder ihre Mannschaft mit ihrem Tor zum 1:0 auf die Siegerstraße und gewann mit Dänemark am Ende deutlich mit 4:0. Schweden setzte sich im Spiel um Platz sieben souverän gegen die portugiesische Auswahl durch. Rolfö sorgte mit ihrem Treffer für den 2:0-Endstand. Damit beendeten die Gastgeberinnen um Wölfin Claudia Neto den Algarve Cup auf dem letzten Platz. Zum Auftakt gegen Italien hatten die Portugiesinnen eine knappe 1:2-Niederlage hinnehmen müssen, gegen Belgien unterlag Portugal mit 0:1.

Ingrid Engen im Zweikampf mit Lea Schüller während der Partie zwischen Deutschland und  Norwegen im Algarve Cup.

Oranje und Island jeweils Zweiter

Beim hochkarätig besetzten Tournoi de France hat Europameister Niederlande Platz zwei hinter Turniersieger und Gastgeber Frankreich eingefahren. In den ersten beiden Spielen gab es zwei torlose Unentschieden gegen Brasilien und Kanada. Auch im abschließenden Duell mit Frankreich kamen die Niederländerinnen mit einem 3:3 nicht über eine Punkteteilung hinaus. VfL-Verteidigerin Dominique Janssen durfte bei allen Spielen von Oranje von Beginn an ran. Über einen zweiten Platz freute sich auch die isländische Nationalmannschaft. Angeführt von Wölfin Sara Gunnarsdottir bezwangen die Isländerinnen beim Pinatar Cup sowohl Nordirland als auch die Ukraine jeweils mit 1:0. Allein gegen Schottland musste sich Gunnarsdottir und Co. mit 0:1 geschlagen geben.

Polen mit zwei wichtigen Siegen

Jeweils mit 5:0 bezwangen die Polinnen um VfL-Stürmerin Ewa Pajor die Republik Moldau sowie Aserbaidschan und fuhren damit wichtige Siege in der Qualifikation für die Europameisterschaft in England 2021 ein. Pajor erzielte dabei insgesamt fünf Treffer: Gegen Aserbaidschan schnürte sie einen Doppelpack, gegen die Republik Moldau traf sie drei Mal. Auch Noelle Maritz kehrte mit einem Erfolgserlebnis aus dem Trainingslager mit der Schweizer Nationalmannschaft nach Wolfsburg zurück: Während sich die beiden Nachbarländer zunächst mit einem 1:1-Remis trennten, landeten die Schweizerinnen im zweiten Aufeinandertreffen einen 2:1-Sieg.

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