U20-Trainer Steffen Beck an der Seitenlinie vor einem Spiel.
03.11.2020
Frauen

„Ganz schön frustrierend“

U20-Trainer Steffen Beck über die Unterbrechung des Spiel- und Trainingsbetriebs.

U20-Trainer Steffen Beck an der Seitenlinie vor einem Spiel.

Noch vor wenigen Tagen kämpften die U20-Wölfinnen um die ersten Punkte der neuen Saison in der 2. Frauen-Bundesliga. Doch nun steht nicht nur der Spiel-, sondern auch der Trainingsbetrieb bei den Jung- und Nachwuchswölfinnen wieder still, denn bis auf die Profimannschaft sind alle grün-weißen Frauen- und Mädchenteams von den erneuten Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie betroffen. Im Interview spricht Steffen Beck, U20-Trainer und Sportlicher Leiter Nachwuchs, über die Herausforderungen, Maßnahmen und Wünsche für die Zeit während und nach der Corona-Pause.

Steffen Beck, seit vergangener Woche steht fest, dass die U20-Wölfinnen und alle Nachwuchsteams bis mindestens Ende November weder spielen noch trainieren dürfen. Wie haben die Spielerinnen und Sie auf den erneuten Lockdown reagiert?

Steffen Beck: Es ist für alle ziemlich schwierig. Unser später Ligastart im Oktober holt uns gerade ein, denn bis jetzt haben wir erst zwei Ligaspiele absolviert. Das ist ganz schön frustrierend, vor allem weil wir den September nicht für die Liga genutzt haben. Jetzt hoffen wir natürlich, dass es im Dezember weitergeht und die Zwangspause nicht von langer Dauer ist.

Die Saison hatte gerade erst begonnen, die Mannschaft war noch in der Findungsphase.

Beck: Bis jetzt hatten wir erst zwei Spiele, da das Spiel gegen Cloppenburg abgesagt wurde. Cloppenburg ist insolvent gegangen und hat somit keine Mannschaft mehr zum Spiel gemeldet. Leider haben wir die beiden stattgefundenen Spiele verloren, deshalb ist es jetzt nochmal schwieriger, schon wieder nicht spielen zu können.

Wie werden sich die Spielerinnen in der Zeit, in der das Teamtraining ausfällt, fit halten?

Beck: Die Mädels haben, wie auch schon im Frühjahr, individuelle Trainingspläne von uns erhalten. Natürlich sehen die anders aus als im März, da wir uns momentan eigentlich mitten in der Liga befinden und der Trainingsschwerpunkt somit ein anderer ist als in der Vorbereitung. Dabei spielt das Thema Motivation selbstverständlich wieder eine große Rolle.

Motivierend könnte der Gedanke an eine baldige Wiederaufnahme des Spielbetriebs sein.

Beck: Selbstverständlich hoffen wir, dass die Saison zu Ende gespielt werden kann und drücken dafür die Daumen. Wie genau das aussehen könnte und was noch auf uns zukommt, steht natürlich in den Sternen. Da müssen wir einfach abwarten und das Beste aus der Situation machen.

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