Die Spieler der U19-Mannschaft des VfL Wolfsburg stehen beieinander, umarmen sich und jubeln.
30.10.2019
Akademie

Freud und Leid im Nachwuchs­pokal

U19 steht im Endspiel um den Sparkassen-Cup / U17 scheidet im Elfmeterschießen aus.

Die Spieler der U19-Mannschaft des VfL Wolfsburg stehen beieinander, umarmen sich und jubeln.

Im letzten Jahr hatten beide gemeinsam gejubelt. Nun hat nur noch ein Nachwuchs-Bundesligist der Wölfe die Chance, seinen Titel zu verteidigen. Während die Profis am Mittwochabend RB Leipzig forderten, traten die U19 und die U17 des VfL Wolfsburg direkt hintereinander im Sparkassenpokal bei den jeweiligen Altersgenossen der JFV Ahlerstedt/Ottendorf-Heeslingen an. Die B-Junioren zogen beim Niedersachsenligisten im Halbfinale den Kürzeren und schieden mit 2:4 (1:1, 0:1) per Elfmeterschießen aus. Mehr Erfolg hatte der ältere grün-weiße Kader und bekam durch ein 6:1 (2:1) gegen die ebenfalls in der Niedersachsenliga aktive U19 des JFV zum vierten Mal hintereinander das Endspielticket gelöst.

„Ein enttäuschender Auftritt“

Zweimal in Folge hatten die B-Junioren der Wölfe in der Bundesliga den Spitzenreiter entthront. Die auf dem Papier einfacher wirkende Aufgabe bekamen sie nun aber nicht gelöst. Einer frühen Führung des Außenseiters nach einem verhängnisvollen Ballverlust im Mittelfeld (12. Minute) lief Grün-Weiß lange nach und kam dank einer Einzelleistung Willi Reinckes immerhin noch zum Ausgleich (61.). Nachdem Tobias Dahncke den ersten Schuss der Heeslinger im direkt folgenden Elfmeterschießen gar noch parierte, lief analog zu den 80 Minuten vorher aber auch am Elfmeterpunkt nichts mehr zusammen. Folgerichtig war es der JFV, der sich für einen starken Auftritt mit dem Endspieleinzug belohnte. „Das war eine typische Pokalpartie, in der wir nicht an unsere zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen konnten“, so Chefcoach Steffen Brauer. „Insgesamt war es ein enttäuschender Auftritt.“

VfL-U17: Dahncke – Brix, Fobassam (41. Tomljenovic), Eckhardt, Pörner – Berg (41. Patut), Moretti (50. Reincke), Renner (41. Renner) – Baydar, Reincke (41. Nuhanovic), Wagner

Tore: 1:0 Ünlü (12.), 1:1 Reincke (61.)

Keinerlei Blöße gegeben

Umso klarer machten die A-Junioren der Grün-Weißen den Klassenunterschied deutlich. Heeslingen startete noch mit viel Euphorie in die Partie. Spätestens nach dem ersten Tor der Wölfe durch Timon Burmeister (16.) kamen die Kräfteverhältnisse aber zum Vorschein. Auch ein zwischenzeitlicher Anschlusstreffer der Heimelf (42.), nachdem Luca Friedrichs schon auf 2:0 gestellt hatte (33.), bremste den Bundesliga-Spitzenreiter nicht lange aus, der nach dem Wechsel durch teilweise schön herausgespielte Treffer den hochverdienten Erfolg noch in eine angemessene Höhe schraubte. „Wir waren von Anfang an zur Stelle und haben das Spiel früh in den Griff bekommen. Nicht nur mit dem Ausgang, auch mit dem Auftritt der Mannschaft bin ich sehr zufrieden“, sagte Chefcoach Henning Bürger.

VfL-U19: Wienhold – Sommer, Beifus (73. Mai), Kleeschätzky, Weimann – Berger (46. Pohlmann), Hofmann, Wahlig – Polster, Burmeister, Friederichs

Tore: 0:1 Burmeister (16.), 0:2 Friederichs (33.), 1:2 Pepic (42.), 1:3 Polster (55.), 1:4 Burmeister (71.), 1:5 Pohlmann (75.), 1:6 Mai (81.)

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