Die Spielerinnen des VfL Wolfsburg rennen jubelnd aufeinander zu.
25.06.2020
Frauen

Erst Bayer, dann Feier

Nach dem Heimspiel gegen Leverkusen werden die VfL-Frauen als Deutscher Meister geehrt.

Die Spielerinnen des VfL Wolfsburg rennen jubelnd aufeinander zu.

Die Rahmenumstände machen die Saison 2019/2020 bereits jetzt zu einer außergewöhnlichen Spielzeit – die Frauen des VfL Wolfsburg können aber auch ein sportliches Superlativ dazu beitragen: Mit einem entsprechendem Resultat am letzten Spieltag der FLYERALARM Frauen-Bundesliga gegen Bayer 04 Leverkusen am kommenden Sonntag, 28. Juni (Anstoß um 14 Uhr/live auf Eurosport und Magenta Sport), wäre die erfolgreichste Saison in der grün-weißen Geschichte perfekt. Der bisherige Punkte-Bestwert aus der Vorsaison (59) ist jetzt schon erreicht – und dass sich an diesem Stand nichts mehr ändert, ist eher unwahrscheinlich. Wichtiger als alle Statistiken: Nach dem letzten Abpfiff findet die offizielle Ehrung des Deutschen Meisters mit der Übergabe der Meisterschale statt.

Zurück zum altbekannten Muster

Nach dem 3:1-Erfolg gegen den 1. FC Köln muss Bayer 04 Leverkusen nur noch theoretisch um den Klassenverbleib bangen – das Torverhältnis spricht eindeutig für ein weiteres Jahr in der höchsten deutschen Spielklasse. Demzufolge könnten also auch die Gäste eigentlich befreit und ohne Zwänge in die letzten 90 Minute der Saison gehen. Deshalb von einem offenen Schlagabtausch auszugehen, wäre wohl naiv, wie auch VfL-Cheftrainer Stephan Lerch glaubt: „Vielleicht überrascht uns Leverkusen ja, aber wir stellen uns wieder auf einen tiefstehenden Gegner ein.“ Und damit dürfte es wieder auf ein altbekanntes Muster hinauslaufen, zumal Bayer-Coach Achim Feifel in einem DFB-Interview betonte, dass sein Team vor allem „gut verteidigen“ wolle.

Die Meisterschale der VfL Frauen.

Zwei Ehrungen nach Abpfiff

Wenn der letzte Abpfiff der Saison 2019/2020 ertönt ist, rückt zunächst Pernille Harder in den Mittelpunkt: Die dänische Torjägerin und Teil des VfL-Kapitäninnen-Trios wird zunächst von kicker-Chefredakteur Jörg Jakob mit der Torjägerinnen-Kanone ausgezeichnet. 26 Treffer stehen bislang in ihrer Bilanz – so oft hat im letzten Jahrzehnt keine Torschützenkönigin mehr getroffen. In der Saison 2017/2018 reichten Harder schon 17 Tore für die kicker-Kanone. Anschließend findet die offizielle Meisterehrung statt: DFB-Vize-Präsidentin Hannelore Ratzeburg wird die Schale unter Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln an den alten und neuen Deutschen Meister übergeben.

Abschied von Gunnarsdottir

Ewa Pajor wird im letzten Saisonspiel – wie bereits beim torlosen Remis in München – fehlen. Die Stürmerin ist leicht angeschlagen, ihr Einsatz im DFB-Pokalfinale gegen die SGS Essen am 4. Juli (Anstoß um 16.45 Uhr/live in der ARD) ist aber nicht gefährdet. Für Sara Gunnarsdottir ist der letzte Spieltag zugleich der persönliche Abschied vom VfL Wolfsburg: Der zukünftige Verein der Isländerin hat dem Wunsch von Spielerin und VfL, den zum 30. Juni auslaufenden Vertrag bis zum DFB-Pokalfinale zu verlängern, nicht entsprochen.

Der Spieltagsflyer als eMag

Die VfL Spielerinnen Gunnarsdottir und Harder jubeln ausgelassen zusammen.

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