Die Spieler der u23 jubeln.
FR . 11.  MAI . 2018
Akademie

Erneut überzeugender Heimsieg

U23 schlägt Eintracht Norderstedt im letzten Heimspiel mit 4:1 und wird Tabellendritter.

Die Spieler der u23 jubeln.

Die U23 wird die Regionalliga-Saison 2017/2018 auf dem dritten Platz beenden. Die Mannschaft von Trainer Rüdiger Ziehl schlug im zweiten Heimspiel binnen von drei Tagen am Freitagabend den FC Eintracht Norderstedt mit 4:1 (3:0) und ist nicht mehr von Platz drei zu verdrängen. Vor allem in der ersten Hälfte lieferten die Wölfe – wie schon am Dienstag gegen Braunschweig II – eine absolut überzeugende Leistung ab und führten in ihrem letzten Heimspiel zur Pause durch Treffer von Dominik Franke (5. Minute), Blaz Kramer (20.) und Julian Justvan (22.) mit drei Toren. Auch nach dem Wechsel ließ der VfL bis auf das 3:1 der Norderstedter nichts zu und kam nach 89 Minuten noch zum 4:1, das Murat Saglam per Strafstoß markierte. Kommenden Mittwoch, 16. Mai, steigt dann beim VfB Lübeck das letzte Saisonpunktspiel für die U23-Jungwölfe. Anstoß ist 19 Uhr im Stadion an der Lohmühle.

Losgelegt wie die Feuerwehr

Der VfL Wolfsburg legte los wie die Feuerwehr. Bereits nach fünf Minuten klingelte es das erste Mal im Gästegehäuse. Dominik Franke war nach der ersten Ecke zur Stelle und brachte den Ball im Norderstedter Tor unter. Das Spiel lief in der Folge nur in eine Richtung, die Wölfe kombinierten sich immer wieder durch und kamen zu weiteren Top-Möglichkeiten. Nachdem Daniel Hanslik noch mit einem Direktschuss in der 13. Minute knapp gescheitert war, besorgte VfL-Torjäger Blaz Kramer mit seinem 17. Saisontreffer nach 20 Minuten das 2:0. Vorausgegangen war ein starker Angriff über die rechte Seite, Malcolm Badu hatte vorgelegt. Nur zwei Minuten später erreichte ein Pass von Jan Neuwirt den durchstartenden Julian Justvan, der sich mit dem dritten Wolfsburger Treffer bedankte (22.). Bis zur Pause hatte der VfL noch weitere ganz klare Gelegenheiten, allein dreimal durch Blaz Kramer, und hätte höher führen können.

Auch nach dem Wechsel gute Vorstellung

Auch nach dem Wechsel spielten die Gastgeber weiter nach vorn und hatten durch Kramer in der 48. Minute die Möglichkeit zum 4:0. Weitere Gelegenheiten besaßen Badu (59.) und Daniel Hanslik (60.). Die Gäste konnten sich dann ein wenig vom Druck befreien und tauchten nun auch mal gefährlich vorm Wolfsburger Tor auf. So musste VfL-Verteidiger Marian Sarr in der 65. Minute in allerhöchster Not bei einem Schuss von Felix Drinkuth retten. Derselbe Spieler war es dann auch zwei Minuten später, der den Norderstedter Treffer mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 25 Metern besorgte (67.). Doch das brachte den VfL nicht aus dem Konzept, obwohl die Norderstedter jetzt etwas mehr Platz zum Spielen hatten. In den letzten zehn Minuten konnte der VfL noch drei gute Möglichkeiten verbuchen, ehe der eingewechselte Murat Saglam mit einem verwandelten Foulstrafstoß in der 89. Minute den Endstand von 4:1 herstellte.

„Bin sehr zufrieden“

VfL-Coach Rüdiger Ziehl: Ich bin sehr zufrieden mit diesem zweiten Sieg binnen weniger Tage. Wir sind sehr gut in das Spiel hineingekommen und hätten zur Pause höher führen können. Im Laufe der zweiten Halbzeit haben dann unsere Kräfte ein wenig nachgelassen – kein Wunder bei der Fülle der Partien in der letzten Zeit. Aber der Sieg geriet nie in Gefahr, wir müssen allerdings mehr Tore erzielen. Pro Halbzeit besaßen wir noch drei- bis vier sehr gute Chancen. In dieser Woche haben wir zweimal Topleistungen geboten und die Mannschaft hat eine sehr gute Moral gezeigt, obwohl die ersten beiden Plätze bereits weg waren.

VfL Wolfsburg U23: Menzel – Sarr, Klamt, Franke – Neuwirt– Badu (83. Mason), Möbius (72. Stutter), Justvan (59. Saglam), Abdat – Kramer, Hanslik

Eintracht Norderstedt: Huxsohl – Schrage, Coffie, Mandic, Lindener (62. Rose) – Choi, Koch, Toksöz, Stannis (46. Veselinovic) – Meyer, Drinkuth

Tore: 1:0 Franke (5.), 2:0 Kramer (20.), 3:0 Justvan (22.), 3:1 Drinkuth (67.), 4:1 Saglam (89./Foulstrafstoß)

Gelbe Karten: -- / --

Schiedsrichter: Theodor Potiyenko

Zuschauer: 257 am Freitagabend im AOK Stadion

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