Renato Steffen und Paulo Otavio jubeln gemeinsam.
12.12.2019
Männer

Erfolgreicher Abschluss

VfL Wolfsburg bezwingt AS St. Etienne im letzten Gruppenspiel mit 1:0.

Renato Steffen und Paulo Otavio jubeln gemeinsam.

Am letzten Spieltag der Gruppenphase in der UEFA Europa League holten sich die Wölfe den dritten Sieg. Die Mannschaft von Cheftrainer Oliver Glasner setzte sich mit 1:0 (0:0) gegen den französischen Erstligisten AS St. Etienne durch. Die Niedersachen machten in den ersten zwanzig Minuten richtig Druck und kamen immer wieder zu Chancen. Der starke Gäste-Torwart Jessy Moulin verhinderte, dass die Hausherren bis zur Halbzeit nicht in Führung gegangen waren. Nach der Pause belohnte sich der VfL schließlich für seine Offensivaktionen. Paulo Otavio, der nach seiner Verpflichtung im Sommer diesen Jahres erstmalig für Grün-Weiß auflief, traf in der 52. Spielminute von links aus spitzem Winkel wuchtig ins kurze Eck. Bis zum Abpfiff hatte der Gastgeber die Partie gut im Griff und gab den Sieg nicht mehr aus der Hand. Wolfsburg belegt nun mit elf Zählern den zweiten Platz hinter KAA Gent (12 Zähler) und qualifiziert sich somit sicher für die K.o.-Phase. Die Auslosung für die Zwischenrunde findet am Montag, 16. Dezember, um 13 Uhr in Nyon statt. Im Anschluss veröffentlicht der VfL weitere Informationen für den am Dienstag, 17. Dezember, ab 9.30 Uhr startenden Vorverkauf. 

Das zweite von drei Heimspielen in sechs Tagen bestreiten die Niedersachsen am kommenden Sonntag, 15. Dezember. Ab 15.30 Uhr ist Tabellenführer Borussia Mönchengladbach zu Gast in der Volkswagen Arena. Die letzte Partie in diesem Jahr vor heimischen Publikum absolvieren die Wölfe am Mittwoch, 18. Dezember, gegen den FC Schalke 04. Tickets für beiden Begegnungen gibt es im Wölfeshop.

Gruppenfoto der Startelf des VfL Wolfsburg gegen St. Etienne.

Europa-Debüt für vier Wölfe

Mit Marcel Tisserand stand beim Gastgeber nur ein einziger Spieler in der Anfangsformation, der auch bei der jüngsten Liganiederlage gegen den SC Freiburg auflief. Erfreulich: Stürmer Daniel Ginczek feierte sein Startelfdebüt in der Saison 2019/2020. Gleichzeitig bestritt der 28-Jährige das erste Europapokalspiel seiner Karriere, genauso wie Xaver Schlager, Otavio und Elvis Rexhbecaj. Gäste-Coach Claude Puel tauschte für das letzte Europapokal-Spiel des Jahres ebenfalls fleißig durch. Nach einer 3:1-Niederlage bei Stade Reims am vergangenen Wochenende blieb nur Yann Mvila in der Anfangsformation.

Auf der Linie geklärt

Die Grün-Weißen machten von Beginn an Druck. Cheftrainer Glasner hatte in der Defensive von Dreier- auf Viererkette umgestellt und sein Team startete ordentlich in die Partie. Yannick Gerhardt sorgte mit einem Kopfball nach einer Ecke für die erste gute Möglichkeit des VfL (9.). Gefährlich wurde es bei den Franzosen ebenfalls durch einen Kopfball von Romain Hamouma, der die Kugel jedoch aus sieben Metern über das Gehäuse von Keeper Pavao Pervan setzte (13.). Der Gastgeber drehte nun auf, erspielte sich zwei schöne Gelegenheiten innerhalb weniger Minuten. Erst traf Ginczek nur den rechten Außenpfosten, dann scheiterte Renato Steffen an AS-Schlussmann Moulin (15./16.). Die Wölfe hatten sich nun ein deutliches Übergewicht erarbeitet, nur im letzten Drittel fehlt es noch an der nötigen Präzision. Kurz vor der Pause hatte erneut der Ex-Stuttgarter die große Chance zur Führung. Kevin Mbabu flankte vor den Fünfmeterraum, Ginczek köpfte allerdings etwas zu mittig auf das Gästetor. Keeper Moulin konnte nicht richtig zupacken, sodass Sergi Palencia die Kugel von der Linie kratzte – es ging mit 0:0 in die Pause.

Das Tor zum 1:0 Paulo Otavio sieht zu, wie sein Schuß ins Tor geht.

Otavio mit Tor des Abends

Nach dem Seitenwechsel machten die Niedersachsen da weiter, wo sie in Halbzeit eins aufgehört hatten und attackierten die Gäste früh. Nach einem erneuten Ballgewinn des VfL im Mittelfeld bediente Schlager Josip Brekalo, der auf Otavio durchsteckte. Der Außenverteidiger jagte das Spielgerät aus kurzer Distanz unter die Latte – die verdiente Führung für die Wölfe (52.). Das Team aus der südfranzösischen Industriestadt hatte immer wieder Schwierigkeiten mit dem Flügelspiel der Hausherren. In der Offensive konnten sie kaum Aktion setzen, sodass fast nur noch die Glasner-Elf den Ball laufen ließ. Zum Ende der Partie konzentrierte sich der VfL auf seine Konterstärke, ohne jedoch den zweiten Treffer nachzulegen. Somit sicherte das Tor des Abends durch Otavio den 1:0-Erfolg gegen St. Etienne. 

VfL Wolfsburg: Pervan – Mbabu, Knoche, Tisserand, Otavio (79. Roussillon) – Gerhardt, Rexhbecaj, Schlager (64. Malli) – Steffen, Ginczek (64. Nmecha), Brekalo

AS St. Etienne: Moulin – Palencia, Aholou (46. Honorat), Moukoudi, Kolo – Youssouf, Mvila, Diousse (77. Silva) – Hamouma (55. Benkhedim), Beric, Nordin.

Tor: 1:0 Otavio (52.) 

Gelbe Karten: Mbabu, Steffen / Bajic, Kolodziejczak

Zuschauer: 10.802 am Donnerstagabend in der Volkswagen Arena

Schiedsrichter: Paul Tierney (England)

Wölfe TV: Stimmen zum Spiel

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