07.08.2019
Frauen

Erfolg gegen englischen Meister

Die Frauen des VfL Wolfsburg besiegen den Arsenal WFC mit 3:0 (2:0).

Die Wölfinnen setzen im Testspiel-Gipfel gegen den englischen Meister Arsenal Women FC ein deutliches Ausrufezeichen: Vor malerischer Kulisse zwischen den Bergen im österreichischen Kaiserwinkl besiegten die Frauen des VfL Wolfsburg die Engländerinnen vor 354 Zuschauern in der Kaiserwinkl-Arena in Kössen mit 3:0 (2:0). Die Tore im ersten Testspiel des Trainingslagers am Walchsee erzielten Ewa Pajor (44.) und Svenja Huth (45.), die eingewechselte Zsanett Jakabfi traf Mitte des zweiten Abschnitts zum Endstand (72.). Die Partie wird re-live auf dem YouTube-Kanal des VfL Wolfsburg zur Verfügung stehen.
Bevor der VfL-Tross am kommenden Sonntag, 11. August, die Rückreise nach Wolfsburg antritt, steht noch der Test gegen den österreichischen Meister SKN St. Pölten auf dem Programm. Der Anstoß in der Kössener Kaiserwinkl-Arena erfolgt am Freitag, 9. August, um 15.30 Uhr. 

Lindahl und Bloodworth debütieren

Im Vergleich zum 3:2-Erfolg im vergangenen Testspiel gegen den tschechischen Vize-Meister SK Slavia Prag tauschte VfL-Cheftrainer Stephan Lerch in seiner Startelf für das Duell mit den Londonerinnen auf drei Positionen: Torhüterin und Sommer-Neuzugang Hedvig Lindahl lief erstmals im VfL-Dress auf und ersetzte Friederike Abt zwischen den Pfosten, Alexandra Popp begann im Mittelfeldzentrum für Ingrid Engen und Pia-Sophie Wolter für Jakabfi.

Doppelschlag kurz vor der Pause

Die Wölfinnen boten von Beginn an eine gute Vorstellung, ließen den Arsenal WFC nicht ins Spiel kommen: Pernille Harder vergab bereits nach zwei Minuten die erste gute Gelegenheit, setzte anschließend auch den Nachschuss nach einer Ecke von Lena Goeßling knapp am Tor vorbei (6.). Und weiter ging es mit Chancen für den VfL: Die besten Tormöglichkeiten hatten Pajor, die den Ball neben das leere Gehäuse setzte (16.) sowie erneut Harder, die den Pfosten traf (23.). Das Chancenplus lag klar auf Seiten des aktuellen deutschen Double-Siegers. Doch Pajor (26.) und Wolter (27.) vergaben ebenfalls. Auf der Gegenseite versuchte sich Beth Mead, VfL-Innenverteidigerin Sara Doorsoun konnte ihren Schuss per Kopf abwehren (28.). Nach ruhigeren zehn Minuten belohnte sich das Team aus der Autostadt dann kurz vor dem Pausenpfiff für seinen Einsatz – und das gleich doppelt: Erst vollendete Pajor eine Hereingabe von Huth zum 1:0 (44.), die Vorlagengeberin erhöhte kurz darauf selbst auf den 2:0-Halbzeitstand (45.).

Jakabfi besorgt Endstand

Auch nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Wölfinnen weiter spielfreudig und torhungrig. Harder setzte einen Freistoß über die Latte (49.), Pajor zielte bei ihrem Schuss in die Arme der österreichischen Arsenal-Torhüterin Manuela Zinsberger (52.). Auch der dreifache Wechsel nach rund einer Stunde brachte den VfL nicht aus dem Rhythmus: Nach einer Vorarbeit von Engen fasste sich Popp aus 25 Metern ein Herz, aber Zinsberger parierte erneut (60.). Die eingewechselte Jakabfi war da erfolgreicher, als sie nach einem Lattenschuss von Pajor den Abpraller zum 3:0 verwertete (72.) und damit für die Vorentscheidung und letztlich auch den 3:0-Endstand sorgte.

„Wir haben das Spiel dominiert“

VfL-Cheftrainer Stephan Lerch: Wir sind am Anfang nicht so gut in die Partie gekommen, wirkten aufgrund der sehr intensiven Trainingseinheiten ein wenig träge. Aber dann haben wir das Spiel kontrolliert und dominiert und hätten das eine oder andere Tor auch schon früher erzielen können. Wir sind gut ins Gegenpressing gekommen und haben zudem in der ersten Hälfte keine Chancen zugelassen. Deshalb bin ich sehr zufrieden mit dem, was ich gesehen habe – wie bislang in der gesamten Zeit im Trainingslager. Die Mannschaft arbeitet sehr fokussiert und konzentriert auf dem Platz und jede Spielerin gibt Gas. So kann es weitergehen!

VfL Wolfsburg: Lindahl – Wedemeyer (57. Maritz), Doorsoun, Goeßling (72. Bloodworth), Rauch (72. Peter) – Wolter (57. Jakabfi), Popp (72. Neto), Gunnarsdottir (57. Engen), Huth (72. Minde) – Pajor, Harder

Arsenal WFC: Zinsberger – Evans, Schnaderbeck, Beattie, Veje – Mead (71. Mitchell), Williamson, Little, McCabe – van de Donk (63. Quinn), Roord (76. Miedema)          

Tore: 1:0 Pajor (44.), 2:0 Huth (45.), 3:0 Jakabfi (72.)

Gelbe Karten: – / –

Zuschauer: 354 am Mittwochnachmittag in der Kaiserwinkl-Arena in Kössen/Österreich

Schiedsrichter: Georg Hofer (Inzing)

Wölfe TV: Das komplette Spiel im Re-Live

Wölfe TV: Die Stimmen zum Spiel

Wölfe TV : Alle Highlights der Partie

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