Pablo Thiam zusammen mit Vertretern und Schülern der Fredenbergschule.
01.05.2019
Soziales

Eine Schule gegen Rassismus

Pablo Thiam übernimmt Patenschaft.

Pablo Thiam zusammen mit Vertretern und Schülern der Fredenbergschule.

Das Gymnasium Salzgitter am Fredenberg ist ab sofort Teil des bundesweiten Schulnetzwerks, das zu einem toleranten und couragierten Miteinander verpflichtet. Als 334. Bildungseinrichtung in Niedersachsen ist die Einrichtung am Dienstag (30. April) in einer Feierstunde mit dem Prädikat „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet worden. Das symbolische Schild überbrachte Martin Wöckener vom niedersächsischen Kultusministerium. Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Bekanntgabe der offiziellen Patenschaft durch Pablo Thiam. Der sportliche Leiter der VfL-Fußball.Akademie und Integrationsbeauftragte des VfL hat diese für die Schule übernommen.

„Mutig sein“

„Ich unterstütze die Kampagne, weil sie nicht nur von Herzen, sondern auch von jungen Menschen kommt, die mutig sind und andere Meinungen akzeptieren. Es ist wichtig, Vielfalt anzunehmen, weil uns Anderssein bereichern kann“, so der Ex-Profi, der in Afrika geboren, in Deutschland aufgewachsen und auf eine belgisch-französische Schule gegangen ist. In seiner Fußballkarriere hat der 45-Jährige über 300 Bundesligaspiele absolviert und mit anderen Kulturen stets positive Erfahrungen gemacht. Diese gibt er heute jungen Talenten weiter. „Ich sage ihnen immer, jeden so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte“, äußerte Thiam in der Gesprächsrunde. Mit einer Projektwoche, die auch der VfL Wolfsburg mit Workshops gegen Rassismus und Diskriminierung unterstützte, zeigten die Kinder auf, wie bunt und vielfältig ihre Schulgemeinschaft ist und warum Demokratie und der Kampf gegen Rassismus so wichtig sind. Schulleiterin Verena Akkermann: „Über 80 Prozent der Schüler und Schülerinnen haben dafür gestimmt, den Titel ,Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘ zu nehmen und gemeinsame Inhalte zum Thema Diskriminierung zu erarbeiten. Darüber hinaus haben wir uns dazu verpflichtet, in jedem Schuljahr mindestens eine ,Aktion‘ gegen Ausgrenzung, Unterdrückung und Intoleranz zu veranstalten.“ Natürlich wurden die Auszeichnung und die damit eingehende Selbstverpflichtung auch nach außen dokumentiert. Kurz vor Schluss fand die feierlichen Übergabe des Zertifikats und die Titelverleihung durch Martin Wöckener statt. Damit ist das Gymnasium Salzgitter am Fredenberg die fünfte schulische Einrichtung der Großstadt, die diesen Titel tragen darf.

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