Oliver Glasner lächelnd, daneben die Logos vom VfL und von Hertha.
23.01.2020
Männer

„Dürfen nicht passiv werden“

Wölfe wollen aus Fehlern lernen und gegen Hertha zurück in die Spur.

Oliver Glasner lächelnd, daneben die Logos vom VfL und von Hertha.

Nachdem der VfL Wolfsburg am vergangenen Wochenende mit einer 1:3-Niederlage beim 1. FC Köln eher mäßig ins neue Jahr gestartet war, wartet am kommenden Samstag, 25. Januar (Anstoß um 15.30 Uhr, Tickets gibt es hier), mit dem Heimspiel gegen Hertha BSC bereits die erste Chance zur Wiedergutmachung. Dabei erinnert man sich im Lager der Grün-Weißen sicher gern an das Hinspiel in der Hauptstadt, das die Elf von VfL-Cheftrainer Oliver Glasner mit 3:0 für sich entscheiden konnte. Gegen ein ähnliches Resultat auf heimischem Grün hätten VfL-Kapitän Josuha Guilavogui und Co. sicher auch am Samstag nichts einzuwenden. Allerdings steht zwischen den ersehnten drei Punkten und den Wölfen ein Gegner, der zuletzt erstarkt ist. Zwar nicht so stark, dass es zum Auftakt in die Rückrunde direkt für Zählbares gegen den FC Bayern gereicht hätte (Hertha verlor 0:4), dennoch ist auch dem Wölfe-Coach nicht verborgen geblieben, dass es unter dem neuen Hertha-Coach Jürgen Klinsmann durchaus positive Entwicklungen in der Hauptstadt gab. „Bayern München hat sich zuletzt 60 Minuten sehr schwer getan, zudem hat Hertha die drei Spiele vor der Winterpause zu Null bestritten“, weiß Glasner um die kompakte Defensive der Berliner. Herthas 0:4-Niederlage gegen den Rekordmeister stellte für Klinsmann allerdings auch die höchste Bundesliga-Niederlage dar, nur als Bayern-Trainer verlor er ein weiteres Mal mit vier Toren Differenz – beim legendären 1:5 in Wolfsburg (4. April 2009). Bei der turnusmäßigen Pressekonferenz im Vorfeld der nun anstehenden Begegnung äußerte sich Glasner auch dazu und zudem über…   

…die Personalsituation: Am Dienstag mussten wir dem einen oder anderen noch eine Pause geben, aber seit Mittwoch sind fast alle wieder im Training. Marin Pongracic hatte am Dienstag einen Schlag auf den Fuß bekommen, der nun angeschwollen ist. Daher steht er noch nicht zur Verfügung. Alle anderen sind wohl auf und gesund. 

…eine ähnliche Torausbeute wie beim letzten Besuch Klinsmanns in Wolfsburg: Nachdem wir nicht gerade Spiel für Spiel vier bis fünf Dinger reinhauen, ist das für Samstag wohl auch nicht zu erwarten. Aber manchmal passiert es auch genau dann, wenn man es am wenigsten erwartet. Die Chancen dazu hatten wir in den meisten Spielen sogar. Wir haben uns nun gesagt, wenn wir aus fünf oder sechs Chancen nur ein Tor machen, dann werde wir eben versuchen, uns zehn Möglichkeiten zu erspielen. Das ist unsere Herangehensweise. 

…den Gegner: Wir wissen natürlich, dass es nicht einfach gegen Hertha wird. Bayern München hat sich zuletzt 60 Minuten sehr schwer getan, zudem hat Hertha die drei Spiele vor der Winterpause zu Null bestritten. Hertha macht die Räume sehr eng und es ist nicht leicht, sich dort durchzuspielen. Wir haben diese Woche genutzt, um verschiedene Lösungsansätze zu trainieren. Nun wollen wir das auf dem Platz zeigen. 

…die Marschrichtung für das Heimspiel: Jetzt ist es wichtig, mal wieder zu gewinnen. Das wollten wir auch in Köln von der ersten bis zur letzten Minute. Ein Sieg würde vieles vereinfachen, weil wir die Diskussion um die vergebenen Torchancen abhaken würden. Wir werden alles dafür tun. Wir haben in Köln guten Einsatz gezeigt, aber zu viele Fehler gemacht. 

…die Herangehensweise in dieser Trainingswoche: Es ist wichtig, dass wir jetzt die Köpfe wieder aufrichten. Es war nicht so, dass die Mannschaft sich in Köln aufgegeben hätte oder gar chancenlos war. Wir haben uns diese Niederlage selbst zuzuschreiben. Der Hauptpunkt unserer Analyse war natürlich der Fakt, dass wir nach einem überragenden Beginn zurückgefallen sind. Das haben wir den Spielern aufgezeigt. Wir dürfen dann nicht passiv werden und abwarten, statt aktiv zu werden. Wir wollen den Gegner immer hoch attackieren und das Spieltempo hochhalten.   

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