FR . 22.  SEP . 2017
Frauen

„Das Tempo hochhalten“

Wölfinnen erwarten am Sonntag den FF USV Jena.

Eine bessere Ausgangslage könnte es fast gar nicht geben. Mit zwei Siegen und 10:0 Toren steht der VfL Wolfsburg ganz oben in der Wohlfühlzone der Allianz Frauen-Bundesliga. Damit dies so bleibt, möchten die Wölfinnen im Heimspiel gegen den FF USV Jena am Sonntag, 24. September (Anstoß um 14 Uhr), an die bisher gezeigten Leistungen anknüpfen und so die Punkte im AOK Stadion behalten. VfL-Cheftrainer Stephan Lerch sprach in der üblichen Presserunde vor dem dritten Spieltag über…

…Almuth Schult: Sie hat am Mittwoch einen Lauf absolviert und dabei keine Schmerzen verspürt. Am Donnerstag hat sie die erste Einheit individuell auf dem Platz trainiert und es sieht sehr gut aus. Wir warten allerdings mit der endgültigen Entscheidung noch ein wenig ab und werden den angeschlagenen Fuß beobachten, wie er auf die Trainingseinheiten reagiert. Sollte sie allerdings Schmerzen verspüren, werden wir kein Risiko eingehen. Dafür sind die nächsten Wochen und Aufgaben mit Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal viel zu wichtig.

…die weiteren Nationalmannschafts-Rückkehrerinnen: Alle anderen Nationalspielerinnen sind wohlbehalten wiedergekommen. Bis auf die Spielbelastung und die daraus resultierenden kleinen Blessuren ist keine nennenswerte Verletzung dabei gewesen. Das ist sehr positiv. Vor allem freut es mich, dass sich einige Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten. Das wird sie sicherlich beflügeln.

…die Personalsituation: Isabel Kerschowski ist unter der Woche im Training mit einer anderen Spielerin zusammengestoßen und hat sich am Knie verletzt. Deshalb hat sie sich einer MRT-Untersuchung unterzogen, deren Ergebnis zum jetzigen Zeitpunkt aber noch aussteht. Marie Dolvik und Katharina Baunach arbeiten individuell und sind für das Spiel gegen Jena leider noch keine Option für den Kader.

…den Gegner FF USV Jena: Jena musste einige Leistungsträgerinnen im Sommer abgeben und hat einen großen Umbruch vollzogen. Dennoch verrichtet Cheftrainerin Katja Greulich eine super Arbeit in Jena und man sieht, dass der USV immer sehr strukturiert auftritt. Vor allem in der Defensive stehen sie sehr kompakt. Sie haben viele Spielerinnen, die über Erfahrung in der Bundesliga verfügen. Trotz des Umbruchs hat Jena eine gute Entwicklung genommen und ich bin mir sicher, dass dies auch am Sonntag ab 14 Uhr im AOK Stadion zu sehen sein wird.

…seine Erwartungen an das Spiel: Jena wird aus einer kompakten Defensive sicherlich schnell umschalten. Darauf sind wir aber eingestellt. Wir werden das Tempo hochhalten müssen und dann zu unseren Torchancen gelangen. Sollten unsere Spielerinnen so treffsicher wie an den beiden vergangenen Spieltagen sein, wird die Partie gut für uns ausgehen.

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