18.02.2019
Campus

„Das Gelernte kann ich jetzt anwenden“

Jörg Schmadtke und Marcel Schäfer zu Gast beim Kaminabend.

Interessante Gespräche in entspannter Atmosphäre – so sollte ein Kaminabend sein und genau solch einen Abend erlebten die Studierenden des VfL Campus am vergangenen Freitagabend, als Wölfe-Geschäftsführer Jörg Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer zu Gast waren. Für Schmadtke war es das erste Aufeinandertreffen mit dem Campus, Schäfer dagegen trat zwar zum ersten Mal in seiner neuen Position als Sportdirektor auf, jedoch kennt er sich bei dem Thema Campus nach wie vor bestens aus. Immerhin schloss er am VfL Campus vor einigen Jahren die Weiterbildung im Bereich Fußball Management ab und verriet seinen Nachfolgern: „Das eine oder andere Gelernte kann ich jetzt anwenden“. 

„Weniger Termine sind manchmal mehr“

Viel lernen konnten die Teilnehmer auch an diesem Abend, denn die Fragen der Studierenden zu den unterschiedlichsten Themen wurden von Schmadtke und Schäfer umfangreich beantwortet. Vor allem der Scoutingbereich, die Entwicklung in der VfL-Fußball.Akademie, die Aufgabenverteilung zwischen Geschäftsführer und Sportdirektor, die Kaderplanung und der Unterschied zwischen dem deutschen und dem US-Sport waren gefragte Themen. Interessant waren auch die Einblicke in die tägliche Arbeit, in der man auch für den nötigen Ausgleich sorgen sollte. Schmadtke erzählte: „Es ist extrem wichtig, dass man sich auch immer wieder Freiräume schafft“ und Schäfer ergänzte: „Weniger Termine sind manchmal mehr. Das musste ich aber auch erst einmal lernen.“ 

„Unsere Arbeit wird jedes Wochenende beurteilt“

Die sportliche VfL-Führung gab den Studierenden auch Hinweise auf Planungen in der Akademie. Schäfer: „Im Nachwuchs sollte das primäre Ziel nicht das Gewinnen sein, sondern die Ausbildung. Wir wollen hier Prioritäten verschieben.“ Auch in der Lizenzmannschaft denken Schmadtke und Schäfer über neue Trainingsmethoden nach. Neben des vermehrten Video- und Datenscoutings ist auch Individualisierung im Training – in den Vereinigten Staaten bereits Gang und Gäbe – ein Thema im sportlichen Bereich. Schäfer berichtete: „Ich konnte in meiner Zeit in den USA bei den Boston Celtics reingucken. Da hat gefühlt jeder Spieler seinen eigenen Trainer.“ Langfristige Lösungen in allen Bereichen wollen Schmadtke und Schäfer für den VfL finden – eine große Herausforderung, denn „unsere Arbeit wird jedes Wochenende beurteilt“, erklärt Schmadtke. Den Herausforderungen werden sich beide dennoch stellen – genauso wie den vielen Fragen der Studierenden.

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