11.05.2019
Männer

Dämpfer für die Wölfe

VfL Wolfsburg verliert 0:3 beim VfB Stuttgart.

Nach zuletzt zwei Siegen in Folge (Hoffenheim und Nürnberg) gab es für den VfL am 33. Spieltag eine 0:3 (0:1)-Niederlage beim VfB Stuttgart. Die Tore von Gonzalo Castro (45. Spielminute), Anastasios Donis (55.) und dem Ex-VfLer Daniel Didavi (84.) sorgten im Kampf um einen Platz im europäischen Wettbewerb bei den Wölfen für einen Dämpfer, während sich die Hausherren den Relegationsplatz sicherten. Den Wolfsburgern gelang es einfach nicht,  die guten Spielanteile zu nutzen und zwingende Torchancen herauszuarbeiten. Auch die Versuche über mehrere Distanzschüsse blieben erfolglos, so dass dem VfL in Stuttgart kein Treffer gelang. Dennoch können die Grün-Weißen als aktuell Tabellensiebter am letzten Spieltag aus eigener Kraft den Sprung ins internationale Geschäft schaffen. Am 18. Mai ist der FC Augsburg zu Gast der Volkswagen Arena. Anpfiff der Partie ist am Samstag, 18. Mai, um 15.30 Uhr. 

Startelf

VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia nahm im Vergleich zum 2:0-Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg nur eine Änderung in der Startelf vor: Rechts hinten verteidigte William, der nach seiner Gelbsperre zurück im Team war. Elvis Rehxbecaj nahm vorerst auf der Bank Platz. Innenverteidiger John Brooks und Jerome Roussillon fehlten den Wölfen weiterhin verletzungsbedingt. Bei den Schwaben gab VfB-Kapitän Christian Gentner nach Muskelfaserriss sein Comeback von Beginn an. Dafür standen Andreas Beck, Steven Zuber und Santiago Ascacibar Interimstrainer Nico Willig nicht zur Verfügung.

Gegentreffer mit dem Pausenpfiff

Die Wölfe legten gleich zu Spielbeginn den Vorwärtsgang ein, ließen die Gastgeber dann aber besser ins Spiel kommen. Bei einer nicht eindeutigen Szene im VfL-Strafstoß – William im Zweikampf mit Nicolas Gonzalez – meldete sich der Videoschiedsrichter aus Köln, bestätigte dann aber die zuvor getroffene Entscheidung von Schiedsrichter Dr. Felix Brych: kein Elfmeter für Stuttgart (5.). Nach der kniffligen Szene versuchten die Grün-Weißen, die Kontrolle über das Spiel zu bekommen, während sich der VfB aktiver beim Spielaufbau zeigte. Ein Schuss von Chadrac Akolo ging äußerst knapp am Gehäuse von Pavao Pervan vorbei (10.). Kleine Fehler häuften sich auf beiden Seiten, während ein Gewitter über der Mercedes-Benz Arena hereinbrach. Die Zuschauer sahen in den ersten 30 Minuten eine ausgeglichene und vom Kampf geprägte Begegnung – allerdings nur wenige Torschüsse. Aus dem Spiel heraus war der VfL leicht überlegen, die offensiven Ideen zündeten aber noch nicht. Kurz vor der Pause ging der Gastgeber mit der letzten Aktion etwas überraschend in Führung. Castro fackelte nicht lange und zog aus 16 Metern sofort ab. Dessen Schuss wurde noch entscheidend abgefälscht und landete im Kasten von Pervan, der machtlos war (45.).

Grün-Weiß ohne Torgefahr

Mit dem Seitenwechsel brachte Coach Labbadia Yunus Malli für Felix Klaus und die Niedersachsen starteten munter in den zweiten Durchgang. Wout Weghorst köpfte eine William-Flanke knapp rechts am Tor vorbei (51.). Und dann jubelte plötzlich wieder der VfB. Der gerade eingewechselte Didavi setzte sich auf der linken Seite durch, seinen Querpass ins Zentrum knallte Donis ins rechte Eck zur 2:0-Führung (55.). Die Stuttgarter bekamen in der Folge die Partie über weite Strecken in den Griff. Würde der VfL noch einmal zurückkommen? Ihnen fehlte jedoch die Präzision für den letzten Pass. Insgesamt gab es zu viele Fehler im Spielaufbau. Dazu standen die Hausherren hinten sehr sicher und ließen fast nicht mehr zu. Der Ex-Wolfsburger Didavi setzte mit dem 3:0 den Schlusspunkt und sicherte seiner Mannschaft die Relegation (84.). 

VfB Stuttgart: Zieler – Pavard, Kabak, Kempf, Insua – Esswein (53. Didavi), Castro, Gentner, Akolo (76. Aogo) – Donis (79. Badstuber), Gonzales

VfL Wolfsburg: Pervan – William (75. Brekalo), Knoche, Tisserand, Gerhardt (59. Ginczek) – Arnold, Guilavogui, Mehmedi –  Steffen, Weghorst, Klaus (46. Malli)

Tore: 1:0 Castro (45.), 2:0 Donis (55.), 3:0 Didavi (84.)

Gelbe Karten: Esswein / Guilavogui, Tisserand

Zuschauer: 54.000 am Samstagnachmittag in der Mercedes-Benz Arena

Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)


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