04.07.2019
Frauen

Bloodworth im WM-Finale

Der Neuzugang der VfL-Frauen spielt mit den Niederlanden um den Titel.

Weltmeister USA gegen Europameister Niederlande – so lautet die Final-Paarung bei der Frauen-WM in Frankreich. Auch wenn am kommenden Sonntag in Lyon (Anstoß 17 Uhr/live in der ARD) zwei Champions des Weltfußballs aufeinandertreffen, dürften nur die wenigsten Experten ausgerechnet dieses Duell auf der Rechnung gehabt haben. Schließlich galt der EM-Triumph der Niederländerinnen 2017 eher als Eintagsfliege, der vom Heimvorteil begünstigt wurde. Doch nun greift Oranje völlig überraschend nach dem nächsten Titel – damit könnte sich auch Wölfinnen-Neuzugang Dominique Bloodworth zur Weltmeisterin krönen. Die Abwehrspielerin, die vom englischen Meister Arsenal Women FC zum deutschen Double-Sieger wechselt, präsentierte sich im mit 1:0 n.V. gewonnenen Halbfinale gegen Schweden – wie schon im gesamten Turnier – als starker Rückhalt ihres Teams. Das entscheidende Tor in einer spielerisch überschaubaren Partie schoss Jackie Groenen, die seit dem 1. Juli bei Manchester United unter Vertrag steht.

Zum dritten Mal Dritter?

Ein regelrechtes Feuerwerk brannten die USA und England im ersten Halbfinale ab: Die favorisierten US-Amerikanerinnen behielten in einer hochklassigen und temporeichen Partie mit 2:1 die Oberhand. Dabei musste die Ex-Wölfin Mary Earps mit ansehen, wie ihre Teamkollegin Steph Houhgton einen späten Elfmeter zum möglichen 2:2 vergab. So setzte sich einmal mehr der Rekord-Weltmeister durch und zog zum dritten Mal in Folge in ein WM-Finale ein. Dort gilt das Team von Kapitänin Megan Rapinoe als klarer Favorit, auch wenn die Niederlande – erster europäischer Finalist seit 2007 – auf die größere Fan-Unterstützung bauen dürfte. Bereits am Samstag (Anstoß 17 Uhr/live im ZDF) trifft England im Spiel um Platz drei auf Schweden. Vor vier Jahren gewannen die Engländerinnen dieses „kleine Finale“ gegen Deutschland (1:0 n.V). Schweden mit Nilla Fischer und Fridolina Rolfö könnte sich indes zum dritten Mal nach 1991 und 2011 den dritten Platz sichern. Auf ein erfolgreiches Turnier dürfen die Skandinavierinnen bereits jetzt zurückblicken – nicht zuletzt dank des Viertelfinal-Erfolgs gegen die deutsche Auswahl. 

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