Oliver Glasner in der Nahaufnahme auf dem Spielfeld.
25.06.2020
Männer

„Auf oberstem Level agieren“

Wölfe bestreiten letztes Bundesliga-Spiel 2019/2020 gegen den vorzeitigen Meister Bayern München.

Oliver Glasner in der Nahaufnahme auf dem Spielfeld.

Etwas verspätet durch die Corona-Unterbrechung endet am kommenden Samstag, 27. Juni, die Bundesliga-Saison 2019/2020. Zum letzten Spiel empfangen die Wölfe ab 15.30 Uhr den aktuellen und bereits vorzeitigen neuen Deutschen Meister FC Bayern München in der Volkswagen Arena. Während die Münchner den ersten Platz bereits sicher haben, geht es für die Grün-Weißen darum, den sechsten Platz zu halten und dadurch die direkte Qualifikation für die Europa League klarzumachen. Wie die Wölfe dem Rekordmeister Punkte abluchsen wollen, teilte VfL-Cheftrainer Oliver Glasner auf der telefonisch geführten Pressekonferenz mit. Er sprach dabei unter anderem über…

…die Konstellation, am letzten Spieltag auf den FCB zu treffen: Der Spielplan hat es so gewollt, dass wir nun gegen Bayern spielen. Natürlich sind die Bayern momentan unglaublich stark und in einer Top-Verfassung. Es scheint so, als wären sie aktuell unbesiegbar. Nichtsdestotrotz werden wir nun ein letztes Mal in dieser Bundesliga-Saison alles, was in unserem Tank ist, rausfeuern. Wir wollen es den Bayern so schwer wie möglich machen und das Spiel gewinnen.

…die Herangehensweise: Wir müssen in allen Bereichen auf unserem obersten Level agieren. Das bedeutet, dass wir sehr kompakt sein müssen, uns überhaupt keine Fehler in der Defensive erlauben dürfen und immer wach sein müssen, weil die Bayern sehr variabel sind, kombinieren können und Spieler haben, die im Eins-gegen-Eins sehr gut sind. Gegen eine tiefe Abwehr spielen sie auch immer tolle Chip-Bälle. Jede Mannschaft hat sich bisher Gedanken gemacht, gelungen ist es in diesem Jahr noch keiner – und wir sind die nächste, die es nun versuchen wird.

…Blicke zum Parallelspiel zwischen Dortmund und Hoffenheim: Wir gehen in jedes Spiel, um es zu gewinnen und tun gut daran, dass wir einfach versuchen, unsere beste Leistung auf dem Platz zu bringen und unsere Hausaufgaben zu erledigen. Das ist das, was wir machen können. Wenn wir gewinnen, müssen wir nicht nach Dortmund schauen – und das wird schwierig genug. Einen Spieltag vor dem Saisonende stehen wir auf dem sechsten Platz und wollen diesen auch ins Ziel bringen. Dafür werden wir alles tun.

…die personelle Situation: Marcel Tisserand wird uns fehlen, da er muskuläre Probleme hat. Xaver Schlagers Einsatz ist noch fraglich, er hat sich das Innenband im Knie etwas gezerrt. Zudem hat Jerome Roussillon, den wir aufgrund seiner Wadenprobleme rausnehmen mussten, heute das erste Mal in dieser Woche mittrainiert. Ich denke aber, dass wir das bis Samstag hinbekommen.

…einen Einsatz des Kapitäns: Josuha Guilavogui ist seit einem gewissen Zeitraum im Training und fit. Josh ist deswegen ein Kandidat für das Mittelfeld – genauso wie Yannick Gerhardt, Xaver Schlager und Max Arnold. Ich werde mich letztlich für die entscheiden, bei denen ich glaube, dass sie uns am letzten Spieltag am meisten helfen.

…die Sommerpause: Im Anschluss an das Spiel kommen wir noch einmal zusammen, um alles zu besprechen: das Urlaubsszenario und das Trainingsprogramm, das die Spieler mit nach Hause bekommen. Es gibt noch viele Fragezeichen. Wir wissen weder, ob wir am 5. oder 6. August das Achtelfinal-Rückspiel gegen Donezk bestreiten, noch wo es stattfindet. Außerdem wissen wir nicht, wann die erste Pokalrunde und der erste Bundesliga-Spieltag der neuen Saison gespielt sind. Wir haben uns ein paar Gedanken dazu gemacht, die wir den Spielern ganz bewusst erst nach dem Bayern-Spiel vorstellen.

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