19.09.2017
Frauen

Arbeitssieg für Deutschland

DFB-Frauen gewinnen 1:0 in Tschechien / Weitere Wölfinnen in WM-Quali erfolgreich.

Nachdem Almuth Schult nach dem 6:0-Sieg gegen Slowenien verletzungsbedingt abreisen musste, waren mit Jolle Wedemeyer, Babett Peter und Anna Blässe nur noch drei Wölfinnen mit den DFB-Frauen nach Tschechien gereist. Bundestrainerin Steffi Jones vertraute dabei der Elf, die am Samstag in Ingolstadt siegte. Einzig Laura Benkarth vom SC Freiburg war für Schult neu in der Startformation. Indes war Peter die einzige VfL-Spielerin, die von Beginn an ran durfte, Blässe wurde eingewechselt und Wedemeyer stand erneut nicht im 18er-Kader.

Schwache erste Hälfte

Vor nur sehr wenigen Zuschauern im tschechischen Usti nad Labem entwickelte sich am Anfang ein zähes Spiel, das sich auf Seiten der Deutschen bis zum Pausenpfiff auch nicht entscheidend verbesserte. Nach dem Seitenwechsel begann das DFB-Team schwungvoll, steigerte seine Leistung im Vergleich zu den ersten 45 Minuten und wurde dafür sechs Minuten nach Wiederanpfiff belohnt. Tabea Klemme flankte und die Tschechin Eva Bartonova fälschte unglücklich ins eigene Tor ab – 1:0 für Deutschland!

Am Ende ein glücklicher Sieg

Doch in der Folge verpasste es die Elf von Steffi Jones, an die guten ersten Minuten anzuknüpfen.

Kurz nachdem Wölfin Anna Blässe in der 61. Minute für Simone Laudehr in die Partie kam, zappelte das Tornetz der Tschechinnen, doch die Schiedsrichterin hat die vermeintliche Torschützin Dzsenifer Marozsan im Abseits gesehen.
Acht Minuten vor dem Ende musste dann sogar Benkarth den Sieg festhalten. Mit einer tollen Parade verhinderte sie den Ausgleich. Tschechien glaubte weiter an sich, warf in den letzten Minuten alles nach vorne und wäre fast sogar noch erfolgreich gewesen. Doch die DFB-Abwehr hielt stand und Deutschland feierte den 26. WM-Qualifikationssieg in Folge.

Erfolgreiche Wölfinnen

Im Duell Ungarn gegen Dänemark respektive Zsanett Jakabfi gegen Pernille Harder hatte letztgenannte am Ende Grund zum Feiern: Mit 6:1 siegten die Skandinavierinnen in Gyor. Jakabfi erzielte in der 41. Minute per Strafstoß das 1:1. Harder traf in der 57. Minute zum zwischenzeitlichen 1:3, ehe ihre dänischen Kolleginnen insgesamt noch dreimal trafen.

Nilla Fischer und Schweden gewannen mit 2:0 in Kroatien. Die VfL-Kapitänin agierte dabei über 90 Minuten in der Abwehr. Und die dritte Skandinavierin des VfL Wolfsburg, Caroline Hansen, war beim 6:1-Sieg ihrer Norwegerinnen gegen die Slowakei gleich zweimal als Torschützin erfolgreich.  

Island gewinnt haushoch

Bereits am gestrigen Montagabend war Sara Björk Gunnarsdottir mit ihren isländischen Kolleginnen gefordert. Beim 8:0-Heimsieg gegen die Färöer Inseln traf die Wolfsburger Spielerin und isländische Kapitänin einmal zum zwischenzeitlichen 4:0-Halbzeitstand. Gleich vier Tore mehr erzielten die „Red Flames“ aus Belgien.  Tessa Wullaert feierte so nicht nur einen überragenden 12:0-Sieg gegen Moldawien, sondern auch drei eigene Tor, die sie allesamt in der ersten Halbzeit erzielte.

Ein Spiel, drei treffsichere Wölfinnen

In ihrem insgesamt 300. Länderspiel der Verbandsgeschichte empfing die Schweiz mit den Wölfinnen Vanessa Bernauer, Noelle Maritz und Lara Dickenmann Ewa Pajor und Polen. Bernauer war es dann, die in der 20. Minute die Führung für die Eidgenössinen schoss. Polin Pajor glich in der 34. Minute aus, doch das Remis hielt nicht lange. Denn nur fünf Minuten später flankte Bernauer auf Dickenmann und wieder war eine Wölfin eiskalt vor dem Tor – 2:1. In der zweiten Halbzeit war die Schweiz das bessere Team, ein weiteres Tor sollte aber nicht mehr fallen. 

Die Australierin Emily van Egmond siegte in einem Testspiel gegen Brasilien mit 3:2. Die VfL-Akteurin bereite das zwischenzeitliche 1:1 vor, nachdem die Südamerikanerinnen durch die ehemalige Weltfußballerin Marta in der 1. Spielminute in Führung ging. Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die „Westfield Matildas“ auf 3:1, ehe erneut Marta kurz vor Schluss den Anschlusstreffer erzielte.

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