Felicitas Rauch im Zweikampf mit Bayerns Damnjanovic.
19.06.2020
Frauen

Als Meister zum Top-Spiel

Die Frauen des VfL Wolfsburg gastieren am Sonntag beim FC Bayern München.

Felicitas Rauch im Zweikampf mit Bayerns Damnjanovic.

Die Meisterfrage in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga ist zwar geklärt, doch der frischgebackene Champion will seine Erfolgsserie auch beim größten nationalen Konkurrenten der letzten Jahre fortsetzen: Am kommenden Sonntag, 21. Juni (Anstoß um 13 Uhr/live auf Eurosport und Magenta Sport), gastieren die Frauen des VfL Wolfsburg beim FC Bayern München. Beide Teams habe ihre Partien nach der Corona-Unterbrechung allesamt gewonnen und dabei nur einen Gegentreffer kassiert. Für die Wölfinnen ist es in dieser Saison bereits das zweite Gastspiel in der bayerischen Landeshauptstadt: Im Achtelfinale des DFB-Pokals siegte der Titelverteidiger bei den Bayern-Frauen mit 3:1.

„Wir hauen alles raus“

Die Ausgangsposition erinnert an wenig an die Saison 2017/2018: Auch damals standen die VfL-Frauen bereits nach dem drittletzten Spieltag als Deutscher Meister fest und reisten am 21. Spieltag mit acht Punkten Vorsprung nach München. Nach den kräftezehrenden Endspielen in DFB-Pokal und UEFA Women’s Champions League mussten sich die Grün-Weißen seinerzeit mit 1:2 geschlagen geben. Auch diesmal liegen drei englische Wochen in Folge hinter dem VfL, doch der Erfolgsserie mit bislang 19 Siegen aus 20 Partien soll dies keinen Abbruch tun. Für zusätzliche Motivation sorge die Statistik allerdings nicht, wie VfL-Cheftrainer Stephan Lerch betont: „Das braucht es nicht, wenn die Top-Mannschaften Deutschlands aufeinandertreffen. Ich bin mir sicher, dass unsere Spielerinnen hundert Prozent Ehrgeiz und Spannung an den Tag legen werden. Wir hauen alles raus!“ Das Hinspiel im AOK Stadion endete 1:1 – es war wettbewerbsübergreifend die einzige Partie in dieser Saison, die die Wölfinnen nicht gewinnen konnten.

Stephan Lerch klatschend.

Lerch freut sich auf offensiven Gegner

Nachdem auch der 2:0-Erfolg gegen den eigentlich offensivstarken SC Freiburg über weite Strecken an ein Handballspiel erinnerte, dürfte es in München mal wieder offener zugehen. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Bayern zuhause hinten reinstellen wird“, so Lerch. „Und das ist für uns auch mal erfrischend, darauf freut man sich.“ Es gebe sehr wenige Spiele innerhalb einer Saison, die unter diesen Vorzeichen geführt werden. Nicht zuletzt mit Blick auf die internationalen Herausforderungen sei es von Vorteil, auf offensiv verteidigende Gegner zu treffen. Respekt vor den formstarken Münchnerinnen ist ohne Zweifel vorhanden, dies dürfte allerdings auch umgekehrt der Fall sein. „Wenn wir Lücken und Räume beim Gegner erkennen, sind wir in der Lage, diese effektiv zu nutzen“, weiß Lerch, der von einem „unterhaltsamen und attraktiven Spiel“ ausgeht. Dabei sei es mit Blick auf die Belastungssteuerung ein Vorteil, dass danach eine normale – keine englische – Woche auf dem Programm stehe.

Keine Rückkehr nach München

Fridolina Rolfö wird an ihrer alten Wirkungsstätte fehlen: Die Schwedin, die zuletzt über muskuläre Probleme im Wadenbereich klagte, hat am Donnerstag bereits zwar wieder am Training teilgenommen – ein Einsatz käme aber noch zu früh.

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