13.04.2024, 12.00 Uhr
DreisamstadionSa., 13.04.2024 / 12.00
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Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

VfL-Frauen bezwingen mutige Freiburgerinnen

Team von Cheftrainer Tommy Stroot gewinnt Ausw├Ąrtsspiel mit 4:1 (3:0).

Am 18. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga haben die W├Âlfinnen ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt: Im Dreisamstadion besiegten sie am Samstagmittag den SC Freiburg vor 3.795 Zuschauenden mit 4:1 (3:0). Nach einer schwierigen ersten Viertelstunde brauchten die Gr├╝n-Wei├čen nur sieben Minuten, um das Spiel an sich zu rei├čen. F├╝r die VfL-Frauen trafen in der ersten H├Ąlfte Lena Oberdorf (24.) und Ewa Pajor, der ein Doppelschlag gelang (27./31.). Nach der Pause verk├╝rzten die Breisgauerinnen zwar durch Eileen Campbell kurzzeitig auf 3:1 (59.), die W├Âlfinnen lie├čen sich davon aber nicht beeindrucken und spielten die Partie mit einem weiteren Treffer durch Riola Xhemaili (62.) konzentriert zu Ende. Direkt im Anschluss an die Partie machten sich die Gr├╝n-Wei├čen auf die R├╝ckreise nach Wolfsburg. In rund einer Woche am Sonntag, 21. April, sind sie erneut ausw├Ąrts gefragt: Ab 18.30 Uhr treffen sie in der Schauinsland-Reisen-Arena auf den MSV Duisburg.

Personal

VfL-Cheftrainer Tommy Stroot setzte gegen den SC Freiburg auf dieselbe Startelf, die vor zwei Wochen auch beim 9:0-Sieg im Halbfinale des DFB-Pokals gegen die SGS Essen begonnen hatte. Im Kader fehlten verletzungsbedingt Alexandra Popp, Lena Lattwein (beide Aufbautraining), Sveindis Jonsdottir (Schulterverletzung), Marina Hegering (Muskelfaserriss), Rebecka Blomqvist (Kreuzbandriss) und Tabea Sellner (Mutterschutz). Camilla K├╝ver war ebenfalls nicht dabei, nachdem sie am Donnerstag das Training mit Schmerzen im Bereich des Knies hatte abbrechen m├╝ssen. Bei ihr konnte Stroot aber insofern Entwarnung geben, dass keine strukturelle Verletzung vorliegt. Mit in Freiburg war hingegen die erst 16-j├Ąhrige Lilly Damm aus dem U20-Team der VfL-Frauen. Sie stand gegen den Sport-Club erstmals im Aufgebot der ersten Mannschaft.

Spielverlauf

Freiburg spielte anfangs gut mit und kam dadurch schnell zu einer Ecke (3.). Gleichzeitig ergaben sich f├╝r die W├Âlfinnen dadurch aber auch R├Ąume. In der sechsten Minute markierte ein Fernschuss von Lynn Wilms den ersten Torabschluss der Partie. Wenig sp├Ąter probierte es Nuria Rabano von der linken Seite ebenfalls aus der Distanz (12.). Es folgte die bis dahin aussichtsreichste M├Âglichkeit: Nach einem Foul an Jule Brand lenkte SC-Keeperin Rafaela Borggr├Ąfe einen Freisto├č von Dominique Janssen stark am Kasten vorbei (13.). Insgesamt war die Begegnung zun├Ąchst ausgeglichen, auch deshalb, weil die W├Âlfinnen immer wieder kleinere Fehler in ihrem Spiel zeigten. In der 22. Minute hatte Freiburg nach einem Fehlpass der VfL-Frauen pl├Âtzlich viel Platz und Campbell kam aus aussichtsreicher Position zum Abschluss. Merle Frohms konnte aber kl├Ąren (23.). Die Reaktion der Gr├╝n-Wei├čen folgte prompt in Form eines Doppelschlags: Zun├Ąchst nutzte Oberdorf einen Fehler der Freiburgerinnen zum 1:0 (24.), Sekunden sp├Ąter erh├Âhte Pajor auf 2:0 (27.). In der 31. Minute hielt Frohms eine Freiburger Flanke. Mit dem darauffolgenden Absto├č leitete sie das 3:0 durch Pajor selbst ein (31.). Die Gr├╝n-Wei├čen hatten jetzt alles im Griff und f├╝hrten verdient. Ein Ball von Wilms flog knapp ├╝ber die Latte (35.), dar├╝ber hinaus kamen auch Oberdorf (39.) und Pajor (42.) zu weiteren Gelegenheiten. In der Nachspielzeit der ersten H├Ąlfte hatte der Sport-Club durch einen Freisto├č von Hasret Kayikci noch eine riesige Chance auf den Anschlusstreffer, Samantha Steuerwalds Kopfball flog aber knapp am rechten Pfosten vorbei (45.+3).

Freiburg kam nach der Pause trotz des hohen R├╝ckstands mit neuem Schwung aus der Kabine. Die W├Âlfinnen standen aber sicher, unter anderem kl├Ąrte Oberdorf einen Freisto├č der Gastgeberinnen stark. Bei den Gr├╝n-Wei├čen liefen weiterhin viele Aktionen ├╝ber die rechte Seite von Kapit├Ąnin Svenja Huth, Chantal Hagel hatte zwei weitere Abschlusschancen (52./55.). Ein viertes Tor fiel aber erstmal nicht. Stattdessen verk├╝rzte Freiburg nach rund einer Stunde mit einer schnellen Aktion von Campbell auf 1:3 (59.). Die VfL-Frauen rissen das Zepter jedoch sofort wieder an sich: Die eingewechselte Xhemaili, die bis zum Sommer f├╝r den SC spielte, schloss stark zum 4:1 ab (62.). Kurz darauf sah Oberdorf die f├╝nfte Gelbe Karte ÔÇô sie ist damit f├╝r die Partie gegen den MSV Duisburg gesperrt. Damit haderte die Mittelfeldspielerin allerdings nicht lange, sondern hatte in der 70. Minute einen weiteren Torabschluss (70.). Das Spiel flachte trotz der deutlichen F├╝hrung nicht ab. Die eingewechselte Steinert setzte sich in der 75. Minute stark gegen die VfL-Abwehr durch, scheiterte aber an Frohms. Wolfsburgs Xhemaili spielte wenig sp├Ąter einen tollen Pass in die Schnittstelle auf Jule Brand, Borggr├Ąfe verhinderte aber das 1:5 (81.). VfL-Cheftrainer Stroot nutzte die F├╝hrung, um weiter zu rotieren und wechselte in der 83. Minute Diana Nemeth f├╝r Nuria Rabano ein ÔÇô f├╝r die Ungarin war es das Pflichtspieldeb├╝t im Trikot der Gr├╝n-Wei├čen. Freiburgs Ally Gudorf vergab noch eine riesige M├Âglichkeit zum 2:4-Anschlusstreffer (84.), ansonsten lie├čen die W├Âlfinnen nichts mehr anbrennen.

Tore

0:1 Oberdorf (24.): Freiburgs Annie Karich spielt einen Fehlpass in der eigenen H├Ąlfte. Hagel kommt an die Kugel und legt quer zu Oberdorf. Die schiebt flach zur 1:0-F├╝hrung f├╝r die W├Âlfinnen ein.

0:2 Pajor (27.): Starke Aktion von Huth! Sie nimmt einen Ball auf der rechten Seite toll mit und l├Ąuft bis zur Grundlinie. Von dort legt sie mit ├ťberblick zur├╝ck auf Pajor, die den Ball ├╝ber die Linie dr├╝ckt.

0:3 Pajor (31.): Nach einer Chance der Freiburgerinnen sorgt Frohms f├╝r eine schnelle Spieler├Âffnung. Ihr Absto├č landet bei Hagel, die den Laufweg von Pajor gut antizipiert. Ihr Pass auf die St├╝rmerin passt dementsprechend perfekt, die Polin trifft aus rund elf Metern.

1:3 Campbell (59.): Verdammt! Freiburgs Campbell hat nach einem Steilpass von Karich viel Platz auf der linken Seite. Im Duell mit Merle Frohms beh├Ąlt sie die Nerven und verk├╝rzt auf 1:3.

1:4 Xhemaili (62.): Erneut ist es ein Fehler der Gastgeberinnen, der ein Wolfsburger Tor einleitet. Ein Abpraller landet bei Xhemaili, die legt sich das Leder zurecht und schlenzt es sehenswert in die Maschen. Sp├Ątestens jetzt ist klar: Die W├Âlfinnen lassen sich hier nicht beeindrucken.

Trainerstimme

ÔÇ×Es war ein typisches Spiel nach einer L├Ąnderspielpause, so wie wir es vorher erwartet haben. Auf einen Samstag um 12 Uhr hier zu spielen, ist gedanklich durchaus eine Herausforderung. Daf├╝r haben wir uns wirklich gut ins Spiel reingearbeitet. Es war wichtig, dass wir heute besonders in der ersten H├Ąlfte unsere M├Âglichkeiten effektiv nutzen konnten und den Freiburgern fr├╝hzeitig den Stecker gezogen haben. Dadurch hatten wir die M├Âglichkeit, insbesondere mit Blick auf die Belastungen in der L├Ąnderspielpause fr├╝hzeitig den einen oder anderen Wechsel vorzunehmen. Ich bin daher sehr froh ├╝ber das Ergebnis.ÔÇť

Aufstellungen und Statistiken

VfL Wolfsburg: Frohms ÔÇô Wilms (66. Wedemeyer), Hendrich, Janssen, Rabano (83. Nemeth) ÔÇô Huth, Oberdorf, Hagel (74. Demann) ÔÇô Endemann (46. Xhemaili), Pajor (46. Kalma), Brand

Ersatz: Schmitz (Tor), Borbe (Tor), Damm

SC Freiburg: Borggr├Ąfe ÔÇôGudorf, Karich (76. Axtmann), Minge, Karl (70. Steinert) ÔÇô Steuerwald, Schasching, Kayikci (76. Kolb) ÔÇô Hoffmann (70. Zicai), Campbell, Vobian

Ersatz: Kassen (Tor), Stegemann, Bouziane, Punsar

Tore: 0:1 Oberdorf (24.), 0:2 Pajor (27.), 0:3 Pajor (31.), 1:3 Campbell (59.), 1:4 Xhemaili (62.)

Gelbe Karten: - / Brand, Oberdorf

Schiedsrichterin: Sina Diekmann (Essen)

Zuschauende: 3.795 am Samstagmittag im Freiburger Dreisamstadion.

Videos

  • Frauen

    ÔÇ×Das Ding fr├╝h klar gemacht!ÔÇť

    Die Stimmen nach dem Sieg gegen Freiburg mit Riola Xhemaili, Diana Nemeth und Tommy Stroot.

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  • Frauen

    Pajor entscheidet Spiel fr├╝h

    Die Highlights zum Ausw├Ąrtsspiel der W├Âlfinnen beim SC Freiburg.

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