12.11.2023, 14.00 Uhr
AOK StadionSo., 12.11.2023 / 14.00
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Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Souver├Ąner Sieg

Die VfL-Frauen gewinnen zuhause mit 4:0 gegen den SC Freiburg.

Diese drei Punkte sind nach mehreren schwierigen Wochen enorm wichtig: Die Frauen des VfL Wolfsburg haben ihr Heimspiel gegen den SC Freiburg in der Google Pixel Frauen-Bundesliga am Sonntag verdient mit 4:0 (2:0) gewonnen. Vor 3017 Zuschauenden kontrollierten die W├Âlfinnen von Beginn an die Partie und waren ├╝ber 90 Minuten spielbestimmend. VfL-Keeperin Merle Frohms hatte bei ihrem Startelf-Comeback nach ihrer Gehirnersch├╝tterung einen arbeitsarmen Nachmittag. F├╝r die Gr├╝n-Wei├čen trafen Ewa Pajor (36./50.), Vivien Endemann (39.) und Lena Lattwein (60.). Lange m├╝ssen sich die Wolfsburger Fans nicht bis zur n├Ąchsten Partie im AOK Stadion gedulden: Die W├Âlfinnen haben zwei Heimspiele hintereinander und empfangen deshalb bereits am kommenden Samstag, 18. November, um 14 Uhr den MSV Duisburg. 

Personal

Im Kader der W├Âlfinnen fehlten Lena Oberdorf (R├╝ckenprobleme), Dominique Janssen (muskul├Ąre Verletzung im Beckenbereich) und Joelle Wedemeyer (muskul├Ąre Probleme) sowie Sveindis Jonsdottir (Patellasehnenprobleme), Rebecka Blomqvist (Kreuzbandriss) und Tabea Sellner (wird 2024 Mutter), die alle l├Ąngerfristig ausfallen. Daf├╝r kehrte Torh├╝terin Frohms nach ihrer Gehirnersch├╝tterung erstmals zur├╝ck in die Startelf. 

Spielverlauf

Die W├Âlfinnen waren von der ersten Minute an sichtlich gewillt, es besser zu machen als gegen den FC Bayern M├╝nchen und pressten direkt hoch. In der siebten Minute schoss Pajor erstmals auf das Freiburger Tor ÔÇô Keeperin Gabrielle Lambert hielt das Leder aber sicher in den H├Ąnden. Die VfL-Frauen hatten von Beginn an deutlich mehr Ballbesitz und bestimmten das Spiel. Freiburg versuchte ab und an ├╝ber Konter Gefahr auszustrahlen, die Defensive der Gr├╝n-Wei├čen schaffte dies aber gut zu unterbinden. In der 23. Minute wurde es dann zum zweiten Mal richtig gef├Ąhrlich im Freiburger Strafraum: Nach einem Freisto├č von Rabano sprang Alexandra Popp in typischer Manier am h├Âchsten, traf den Ball aber nicht ideal. Wenig sp├Ąter strahlten dann auch die Freiburgerinnen ├╝ber St├╝rmerin Svenja F├Âlmli erstmals Gefahr aus, ihr Abschluss ging aber recht deutlich am Kasten von Frohms vorbei (27.). Popp musste wenig sp├Ąter angeschlagen den Platz verlassen, f├╝r sie kam Fenna Kalma in die Partie. Die Gr├╝n-Wei├čen dr├╝ckten unterdessen weiter und hatten unter anderem durch Hagel (30.) und einen Distanzschuss von Pajor (31.) gute Chancen, das letzte bisschen Gl├╝ck und teilweise auch die notwendige Pr├Ązision fehlten aber vorerst. Das ├Ąnderte sich allerdings in der 36. Minute, als Marina Hegering mit gutem Auge auf Pajor ablegte, die souver├Ąn zum 1:0 einschob (36.). Damit war der Knoten bei den W├Âlfinnen gel├Âst: Sie spielten sichtbar befreit auf und konnten die F├╝hrung nur drei Minuten sp├Ąter ausbauen. Endemann war es, die nach einer Ecke mit dem Kopf zum 2:0 traf (39.). 

Wer davon ausgegangen war, dass die W├Âlfinnen nach den ersten 45. Minuten einen Gang zur├╝ckschalten, wurde in Halbzeit zwei schnell eines Besseren belehrt: Die Gr├╝n-Wei├čen starteten direkt einen ersten frechen Angriff auf das Freiburger Tor. Kurz darauf gelang den Breisgauerinnen ein sehenswerter Abschluss durch Hasret Kayikci, der Ball flog aber ├╝ber die Querlatte (49.). Es blieb eine von wenigen Aktionen der G├Ąste. Nur eine Minute sp├Ąter z├╝ndeten die Wolfsburgerinnen erneut den Turbo ├╝ber die linke Seite von Endemann. Ihre Flanke verwandelte Pajor zum 3:0 (50.). Die W├Âlfinnen machten auch nach dem dritten Tor weiter Dampf, unter anderem zog Kalma leicht links am Tor vorbei (56.). In der 60. Minute schaltete Lynn Wilms gleich zwei Gegenspielerinnen auf der rechten Seite aus, Lattwein nutzte die Gelegenheit, um cool zum 4:0 ins linke Eck einzuschieben. Anschlie├čend wechselte Trainer Tommy Stroot gleich dreimal, brachte Sara Agrez, Kristin Demann und Jule Brand in die Partie. Satt waren die VfL-Frauen aber trotz der komfortablen F├╝hrung weiterhin nicht, sie blieben spielbestimmend und druckvoll. Gerade Pajor wirbelte auf ihrer linken Seite immer weiter und schloss in der 86. Minute noch einmal stark aus der Drehung ab (86.). Von Freiburg kam im Laufe der Partie unterdessen immer weniger Gegenwehr, sodass es am Ende beim verdienten 4:0 blieb.

Tore

1:0 Pajor (36.): Nachdem die Freiburgerinnen einen Angriff der W├Âlfinnen eigentlich entsch├Ąrft hatten, schnappt sich Marina Hegering am Mittelkreis den Ball. Mit einem guten Auge spielt sie in die Spitze zur freistehenden Pajor, die ins linke Eck einschiebt. Die verdiente F├╝hrung f├╝r den VfL!

2:0 Endemann (39.): Nach einer kurz ausgef├╝hrten Ecke bringt Rabano den Ball hoch in den Freiburger Strafraum. Dort kann Keeperin Lambert ihn zun├Ąchst wegfausten, das Leder fliegt allerdings direkt auf den Kopf von Vivien Endemann, die einnickt.

3:0 Pajor (50.): Ein langer Ball landet bei Vivien Endemann die ihn auf der linken Seite bis zur Grundlinie mitnimmt. Ihre Flanke findet Pajor, die aus kurzer Distanz direkt verwandelt.

4:0 Lattwein (60.): Wilms setzt sich auf der rechten Seite gut gegen gleich zwei Freiburgerinnen durch und spielt ab ins Zentrum. Dort l├Ąsst Chantal Hagel den Ball durch zu Lattwein. Ihr Abschluss prallt zun├Ąchst an den linken Innenpfosten und dann unhaltbar ins Tor.

Trainerstimmen

ÔÇ×Wir waren heute in allen Bereichen intensiv unterwegs. Ich denke, dass wir im defensiven Bereich wirklich viel investiert haben und in den wichtigen Momenten zugepackt haben. Dadurch kamen wir dann auch in ein gutes Offensivspiel. Es ist uns gelungen, Freiburg relativ fr├╝h in ihre H├Ąlfte zu zwingen und eine gewisse Dominanz in dieses Spiel reinzubekommen. Wir wissen nat├╝rlich, dass wir Standardsituationen bekommen, indem wir gef├Ąhrlich sind und noch mehr Druck erzeugen.

F├╝r uns war heute im ersten Schritt wichtig, erstmal die Basics sauber auf den Platz zu bringen. Im zweiten war wichtig, genau in das Spiel reinzukommen, das wir dann kreiert haben. Dominanz und ein gewisses Selbstverst├Ąndnis waren heute augenscheinlich schnell wieder da. Trotzdem gilt es f├╝r uns, unsere Leistung in den n├Ąchsten Wochen weiter zu stabilisieren, um uns auf verschiedenste Drucksituationen vorzubereiten.ÔÇť

ÔÇ×Es war ein Spiel, das wir verdient verloren haben. Wir haben es gerade in der ersten Halbzeit oft verpasst, in den Zweik├Ąmpfen richtig zuzupacken und die Duelle zu f├╝hren. Wolfsburg war immer einen Schritt schneller und hat versucht, die Intensit├Ąt von Anfang an hochzuhalten. Dadurch haben sie viele Standardsituationen gegen uns provoziert ÔÇô sowohl Freist├Â├če als auch Eckb├Ąlle, die eine ihrer gro├čen Waffen sind.

Wir kamen besser in die zweite Halbzeit und hatten direkt zu Beginn ein oder zwei gute M├Âglichkeiten, aus denen wir keinen Profit schlagen konnten. Stattdessen kriegen wir dann das Gegentor, das war nat├╝rlich ein Nackenschlag.ÔÇť

Aufstellungen und Statistiken

VfL Wolfsburg: Frohms ÔÇô Wilms, Hendrich, Hegering (63. Agrez), Rabano ÔÇô Lattwein (75. Xhemaili), Hagel (63. Demann) ÔÇô Endemann (63. Brand), Huth, Pajor ÔÇô Popp (28. Kalma)

Ersatz: Schmitz, Borbe, Rauch, 

SC Freiburg: Lambert ÔÇô Gudorf (76. Vobian), Steuerwald, Axtmann, Steinert (87. Karl) ÔÇô Schasching (76. Stegemann), Minge ÔÇô M├╝ller, Kayikci, Hoffmann (58. Zicai), F├Âlmli (58. Kolb)

Ersatz: Kassen, Karl, Punsar

Tore: 1:0 Pajor (36.), 2:0 Endemann (39.), 3:0 Pajor (50.), 4:0 Lattwein (60.)

Gelbe Karten: - / Vobian, Stegemann

Schiedsrichterin: Franziska Wildfeuer (L├╝beck)

Zuschauende: 3017 am Sonntagnachmittag im Wolfsburger AOK Stadion.

Videos

  • Frauen

    Doppelpack Pajor

    Die Highlights der Partie zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg.

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  • Interviews

    ÔÇ×Erleichterung ist gro├č!ÔÇť

    Die Stimmen zum Spiel mit Merle Frohms, Ewa Pajor, Chantal Hagel und Tommy Stroot.

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