04.02.2023, 14.00 Uhr
DreisamstadionSa., 04.02.2023 / 14.00
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Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Souverän ins neue Jahr

Die VfL-Frauen gewinnen ihr Bundesliga-Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg mit 4:0.

Die Frauen des VfL Wolfsburg machen zum Auftakt ins Pflichtspiel-Jahr 2023 da weiter, wo sie 2022 aufgehört haben: Der Tabellenführer der FLYERALARMFrauen-Bundesliga setzte sich beim SC Freiburg mit 4:0 (3:0) durch und komplettierte damit die perfekte Hinrunde. Die Tore beim elften Sieg im elften Liga-Auftritt erzielten Ewa Pajor, Alexandra Popp, Sveindis Jonsdottir und Lena Lattwein. Auch in der kommenden Woche sind die Wölfinnen auswärts gefordert: Gastgeber zum Rückrundenauftakt ist am Sonntag, 12. Februar (Anstoß um 13 Uhr, live auf Magenta Sport), die SGS Essen.

Personal

Im Vergleich zum mit 1:0 gewonnenen Testspiel gegen BK Häcken nahm VfL-Cheftrainer Tommy Stroot nur eine Änderungen in der Startformation vor: Für Lynn Wilms rückte die vor einer Woche krankheitsbedingt ausgefallene Felicitas Rauch ins Team.

Spielverlauf

Wenn man den VfL-Frauen in den Testspielen zuweilen mangelnde Effektivität in der Chancenverwertung vorwerfen konnte, bewiesen sie – jetzt, wo es darauf ankam – das glatte Gegenteil: Mit den ersten beiden Chancen der Partie stellten sie das Resultat auf 2:0. In ihrem ersten Liga-Auftritt im Dreisamstadion begannen die Wölfinnen konzentriert und aggressiv in den Zweikämpfen, ließen dem Tabellenvierten kaum Luft zum Atmen. Doch Vorsicht, wenn Freiburg schnell umschaltete. In der 18. Minute stand Stürmerin Giovanna Hoffmann nach einem langen Ball frei – gut aus VfL-Sicht, dass ihr die Ballannahme misslang. Unabhängig von dieser Szene waren die Gäste weiter tonangebend und zeigten sehenswerten, schnellen Kombinationsfußball. Nicht immer konnten die SC-Frauen diese Schlagzahl mitgehen. Und so blieb es auch nicht beim 0:2 aus SC-Sicht, weil Jonsdottir mit dem Pausenpfiff für den nächsten Freiburger Nackenschlag zur Unzeit sorgte. Der zweite Abschnitt begann mit einem Pajor-Sprint über 50 Meter, nicht jedoch mit dem 4:0. Weitere grün-weiße Treffer wären möglich gewesen – auch wenn es oft keine „Hundertprozentige“ mehr waren und die Freiburger Abwehr nun öfter als zu Beginn noch ein Bein dazwischen bekam, wenn es brannte. Wie die Wölfinnen auch diese zweite Hälfte angingen, entsprach dem eigenen Selbstverständnis: Einen Verwaltungsmodus sieht das Vokabular der VfL-Frauen offensichtlich nicht vor – und sie wurden mit einem Lattwein-Treffer kurz vor Abpfiff dafür auch noch einmal belohnt. Ein überaus gelungener Start ins Pflichtspiel-Jahr!

Tore

0:1 Pajor (4. Minute): So kann man auch mal den Raum überbrücken: Dominique Janssen schickt mit einem Ball aus dem eigenen Fünfer Pajor auf die Reise. Die Polin spielt ihre Schnelligkeit aus, bleibt zunächst noch an SC-Torfrau Lena Nuding hängen, doch der zweite Versuch sitzt.

0:2 Popp (8. Minute): Zunächst dribbelt sich Jonsdottir durch die Freiburger Abwehr, bleibt jedoch hängen. Die Szene ist bereits zu Ende, doch ein schlampiger Ball von Annabell Schasching bringt Lattwein ins Spiel. Mit einem feinen Ball über die Kette bedient sie Popp, die mit links trifft.

0:3 Jonsdottir (45. Minute): Wieder geht das Tor von Janssen aus – diesmal bedient die Niederländerin Pajor, die wiederum Jonsdottir ins Spiel bringt. Nuding ist noch mit der Hand am Ball, doch der Linksschuss der Isländerin schlägt rechts ein.

0:4 Lattwein (87. Minute): Kurz vor Schluss schlagen die Wölfinnen noch einmal zu. Rauch zirkelt eine Ecke in den Strafraum, die zunächst abgewehrt wird, aber bei Hendrich landet. Sie flankt haargenau auf die zentral stehende Lattwein, die einköpft. 4:0!

Aufstellungen und Statistiken

SC Freiburg: Nuding – Karl, Steuerwald, Stegemann, Müller – Felde – Bouziane (63. Kolb), Minge (72. Xhemaili), Schasching (72. Reuter), Streinert – Hoffmann (63. Zicai)

Ersatz: Lambert, Adamczyk (Tor), Kayikci, Wensing

VfL Wolfsburg: Frohms – Hendrich, Hegering (72. Wilms), Janssen – Oberdorf, Lattwein – Jonsdottir (56. Waßmuth), Huth (81. Blomqvist), Popp (56. Roord), Rauch – Pajor (72. Brand)

Ersatz: Kassen (Tor), Bremer, Wolter, Wedemeyer

Tore: 0:1 Pajor (4.), 0:2 Popp (8.), 0:3 Jonsdottir (45.), 0:4 Lattwein (87.)

Gelbe Karte: - / Lattwein

Schiedsrichterin: Fabienne Michel (Gau-Odernheim)

Zuschauende: 2.774 am Samstagnachmittag im Freiburger Dreisamstadion

Audio-Stimmen zum Spiel

Tommy Stroot ĂĽber das Spiel gegen Freiburg

Lena Lattwein ĂĽber das Spiel gegen Freiburg

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