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Fleißig wie auf dem grünen Rasen

Die Aushilfen an Heimspielen sind ein wichtiger Teil der VfL-Familie.

Hostessen und Hosts stehen in der VIP-Eingangshalle des VfL Wolfsburg.

90 Minuten stehen die Grün-Weißen auf dem Platz, kämpfen um Punkte und Siege. Doch ein Spieltag beim VfL dauert deutlich länger als die reine Spielzeit auf dem Rasen – nämlich von morgens bis abends. Greenkeeper, Hostessen, Ordner, Kinderbetreuer, Medienhelfer, Sanitäter und viele weitere Menschen leisten in der Volkswagen Arena Woche für Woche einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag. Oft gleichzeitig Fans oder Mitglieder des Klubs – die eingesetzten rund 450 Aushilfen machen einen Heimspieltag zu etwas ganz Besonderem. Die Redaktion hat einen Teil von ihnen begleitet.

Sicherheit gewährleistet

Echte Welpen im Wolfsrudel sind an diesem Tag Steven Tumma und Angelina Brodhun. Beide sind zum ersten Mal für die Wölfe im Einsatz und im Ordnungsdienst eingeteilt. Freunde haben ihnen von der Aushilfsarbeit bei den Niedersachsen erzählt und sie für einen Nebenjob im Stadion begeistern können. Gemeinsam mit ihren Kollegen sorgen sie für einen reibungslosen Ablauf bei Aufgaben wie Ticket- und Personenkontrollen, Freihalten von Rettungswegen, Platzanweisung, Spielfeldabsicherung, Parkplatzdienst und Sicherstellung der Einhaltung der Stadionordnung. „Wir müssen in unserer Arbeit ruhig bleiben, besonnen reagieren und kommunikativ sein. Es ist wichtig, dass wir in stressigen Situationen den Überblick behalten“, umreißt Tomma, worauf es bei seiner Tätigkeit als Ordner ankommt.

Professioneller Service

Zu den Teamplayern abseits des Platzes zählen auch die Hostessen und Hosts beim VfL Wolfsburg. 34 von ihnen sorgen im Business- und VIP-Bereich dafür, dass sich die Gäste bei einem Heimspiel der Grün-Weißen rundum wohlfühlen. Spätestens zwei Stunden vor Anpfiff, kurz bevor sich die Tore für die Besucher öffnen, müssen alle an ihrem Platz sein. Der gesamte Einsatz kann bis zu acht Stunden dauern. Zum Team gehören auch Leonie Wutke, Kai Krull und Tom Teichert, die sich um den professionellen Service kümmern. Souveränes Auftreten, Fremdsprachenkenntnisse und Kommunikationsfähigkeit gehören zu ihrem Profil. „Ich betreue den Ehrengastbereich. Dort kümmern wir uns auch um die Besucher der Gastmannschaft, die sich in der Regel nicht so auskennen, und garantieren ihnen Privatsphäre“, erklärt Krull, der zum Beispiel auch schon Oliver Blume, den Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG, betreut hat, und seit sieben Jahren nebenbei beim VfL jobbt. Leonie Wutke schätzt vor allem „die gute Zusammenarbeit und das familiäre Umfeld. Alle sind sehr herzlich.“ Aktuell ist sie im Spielerbereich eingesetzt und betreut dort die Familien der Fußballer. Tom Teichert ist seit vielen Jahren VfL-Fan und verbindet seine Leidenschaft mit seiner beruflichen Aufgabe. „Ich versuche, in jeder Situation freundlich zu sein und Lösungen zu finden.“ Entsprechend diesem Grundsatz machen die Hostessen und Hosts den Gästen ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich.

Spiel und Spaß beim Lieblingsverein

Natürlich sind auch die jungen Fans Mitgliedschaft | VfL Wolfsburg (vfl-wolfsburg.de) beim VfL Wolfsburg herzlich willkommen. Während die Eltern der Mannschaft entspannt im Stadion die Daumen drücken, werden ihre Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren in „Wölfis Höhle“ und „Wölfis Revier“ betreut. Dort können bis zu 40 Kids nach Herzenslust toben, spielen basteln oder malen. Die Wolfsburgerin Laura Ellen Fortunata Schlott jobbt schon seit sechs Jahren für die Wölfe und betreut von Beginn an Kinder, was ihr sehr viel Spaß bereitet. „Bei den Größeren sind Playstation, Kicker und Kletterwand sehr beliebt – und natürlich die Rutsche, die den ganzen Tag in Betrieb ist.“ Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen sorgt Laura für jede Menge Spaß und Spiel und garantiert den Kids einen abwechslungsreichen Nachmittag bei den Grün-Weißen.

Mit Kompetenz und Leidenschaft

Seit vielen Jahren sind die Medienhelfer des VfL erster Ansprechpartner für Pressevertreter, die in der Volkswagen Arena arbeiten. Sie sind zu einer festen und beständigen Größe rund um die Abläufe an Heimspieltagen geworden und erledigen viele hilfreiche Serviceleistungen für die anwesenden Journalistinnen und Journalisten. Mit Herz und Engagement ist auch Lorena Pörschke dabei, die in Wolfenbüttel Soziale Arbeit studiert. Mit viel Geduld absolviert sie ihren Job und schätzt dabei vor allem die „tolle Zusammenarbeit mit ihren Teamkollegen.“ Die Ausgabe der Arbeitskarten und Leibchen laufen über ihren Tisch, zudem steht sie für Fragen aller Art zur Verfügung. Bereits um 11 Uhr beginnt für Michael Gose, seit 2015 Medienhelfer, der Arbeitstag im Stadion. „Am Spielfeldrand bauen wir die Stühle für die Fotografen auf, installieren auf der Medientribüne zwischen 40 bis 50 Monitore und kleben die Namensschilder für die Reporter auf. Direkt nach dem Spiel kümmern wir uns dann um den Aufbau der Medienwände, die für die Spieler-Interviews genutzt werden.“ Mit großer Leidenschaft sorgen die Medienhelfer für einen reibungslosen Ablauf und sind gleichzeitig ganz nah dran am Geschehen. Sie sind auch die ersten, die die Startaufstellung beider Teams kennen: „Das stimmt, wir verteilen die Aufstellung im Medienbereich“, erklärt Gose, dem es wichtig ist, sich selbst zurückzunehmen und den Service für die Berichterstattenden an erste Stelle zu setzen.

Viele helfende Hände in Teil zwei

Mit einem Aushilfsjob beim VfL arbeitet man im direkten Umfeld des Klubs, erhält unvergessliche Einblicke und sammelt Erfahrungen hinter den Kulissen. Welche vielfältigen und interessanten Aufgabenbereiche es an Heimspieltagen in der Bundesliga und den Pokalwettbewerben noch gibt, ist in Teil zwei zu lesen.

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