14.12.2019
Frauen

Erfolgreich in die Pause

Die VfL-Frauen setzen sich im letzten Spiel des Jahres mit 4:0 gegen den MSV Duisburg durch.

Die Frauen des VfL Wolfsburg haben sich mit dem zwölften Saisonsieg in die Winterpause der FLYERALARM Frauen-Bundesliga verabschiedet: Der Tabellenführer setzte sich im AOK Stadion mit 4:0 (0:0) gegen den MSV Duisburg durch. Alexandra Popp, Ingrid Engen, Anna Blässe und Ewa Pajor erzielten die letzten VfL-Treffer im Jahr 2019. Weiter geht es Mitte Februar (der genaue Termin steht noch nicht fest) mit einem Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim.

Vier Änderungen

Im Vergleich zum 4:0-Erfolg beim SC Sand am vergangenen Sonntag nahm VfL-Cheftrainer Stephan Lerch vier Änderungen in der Startformation vor: Für Zsanett Jakabfi, Dominique Janssen, Noelle Maritz und Joelle Wedemeyer rückten Blässe, Lara Dickenmann, Sara Doorsoun und Svenja Huth in die erste Elf. Für Dickenmann war es der erste Liga-Einsatz von Beginn an in der laufenden Spielzeit.

Viele Chancen, keine Tore

Bereits in der ersten Minute hatte Popp das 1:0 auf dem Fuß, kurz danach entschärfte Carolin-Sophie Härling einen Abschluss von Pernille Harder nach einer gut getimten Pajor-Flanke (8.) und wieder zwei Zeigerumdrehungen später war es Huth, die aus spitzem Winkel abschloss (12.). Die Partie nahm den erwarteten Verlauf: Die Gastgeberinnen arbeiteten sich mit schnellem Kombinationsspiel an einer Sechser-Abwehrkette der Zebra-Frauen ab. Zählbares blieb zunächst weiter aus: Ein Kopfball von Popp verfehlte sein Ziel knapp (17.), Härling parierte einen Harder-Freistoß aus 20 Metern (20.) und auch Pajors sehenswerter Fallrückzieher (22.) brachte noch nicht die Führung. Auch Harder schaffte es mit einem Schuss von der Strafraumkante nicht, das Leder im gegnerischen Gehäuse unterzubringen (32.). Der letzte VfL-Auftritt vor der Winterpause erinnerte an das erste Heimspiel der Saison, als der SC Sand den Bus im Wölfinnen-Strafraum parkte. Auch zwei Pajor-Kopfbälle, jeweils nach Flanke von Lena Goeßling (43., 45.) änderten nichts daran, dass es torlos in die Kabinen ging.

Pajor setzt den Schlusspunkt

Die Sorge, dass die zweite Hälfte zu einer Zitterpartie für die Wölfinnen werden könnte, war schnell genommen: Popp stieg nach einer Flanke von Blässe am höchsten und köpfte ins lange Eck ein – 1:0 (50.). Sechs Minuten später war es dann Engen, die den Ball nach Vorarbeit von Dickenmann passgenau – nämlich über den Innenpfosten – im MSV-Tor unterbrachte. Nach exakt einer Stunde dann fast eine Kopie des ersten Treffers, allerdings köpfte Popp den Ball diesmal knapp neben den Pfosten. Zwei Minuten später nahm dann Harder zum wiederholten Mal Anlauf, doch der 19. Saisontreffer sollte ihr 2019 nicht mehr gelingen. Auch nicht in der 68. Minute, als die Dänin mit einem 17-Meter-Freistoß an Härling scheiterte. Da stand es allerdings schon 3:0, da Blässe vorher das Leder aus 14 Metern kompromisslos in die Maschen drosch (66.). Auch in der Folge hielten die Wölfinnen den Druck bei einsetzendem Regen hoch. Und das schlug sich noch einmal im Resultat nieder: Pajor köpfte zum 4:0-Endstand ein (86.). Mit 37 Punkten überboten die Wölfinnen ihre erst im Vorjahr aufgestellte Halbjahres-Bestmarke um zwei Zähler. Die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte startet mit den üblichen Leistungstests am 6. Januar.

„Wir sind geduldig geblieben“

VfL-Cheftrainer Stephan Lerch: Wir hatten uns darauf eingestellt, dass Duisburg ein Bollwerk um den eigenen Strafraum herum aufbauen wird – und phasenweise war es ja sogar eine Sechserkette. Wir sind sehr geduldig geblieben, haben immer wieder versucht, Lücken aufzureißen. Und wir hatten ja sehr gute Möglichkeiten, gleich zwei hundertprozentige in den ersten Minuten. In den letzten Spielen haben wir diese Chancen konsequent genutzt, diesmal nicht. Aber Kompliment an meine Mannschaft, die trotzdem die Ruhe behalten hat. Nach der Pause haben wir dann den Bock umgestoßen und uns mit Toren belohnt. Unter dem Strich ein sehr gelungener Jahresabschluss!“

VfL Wolfsburg: Lindahl – Blässe, Goeßling, Doorsoun, Rauch (77. Wedemeyer) – Engen, Popp – Huth (70. Wolter), Harder, Dickenmann (63. Maritz) – Pajor

MSV Duisburg: Härling – Angerer, O’Riordan, Debitzki, Hochstein, Fürst, Lange (66. Halverkamps) – Arghandiwal (63. Zielinski), Hilbrands, Radtke – Günster

Tore: 1:0 Popp (50.), 2:0 Engen (56.), 3:0 Blässe (66.), 4:0 Pajor (86.)

Schiedsrichterin: Franziska Wildfeuer (Sereetz)

Zuschauer: 1.588 am Samstagnachmittag im AOK Stadion

Gelbe Karten: - / Hochstein, O’Riordan, Halverkamps


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