20.07.2019
Frauen

Zweiter Test, zweiter Sieg

Die Wölfinnen gewinnen gegen Ferencvaros Budapest mit 6:1.

So darf es weitergehen: Nach dem 22:0-Kantersieg vergangene Woche beim SSV Besiegdas 03 Magdeburg im ersten Testspiel der neuen Saison legten die Frauen des VfL Wolfsburg mit einem weiteren Erfolg gegen Ferencvaros Budapest nach. Der erste Abschnitt im Duell mit dem ungarischen Meister verlief ausgeglichen, nach dem Wiederanpfiff drehten die Wölfinnen dann aber auf und erspielten sich bei optimalen Bedingungen im Stadion am Elsterweg einen souveränen 6:1 (2:1)-Sieg. Die Tore für den VfL erzielten Ewa Pajor (3), Pernille Harder, Svenja Huth und Alexandra Popp.

Fünf Änderungen

Die deutschen und norwegischen Nationalspielerinnen sind zurück in Wolfsburg, der Kader ist wieder nahezu vollständig. Im Vergleich zum 22:0 im ersten Testspiel beim SSV Besiegdas 03 Magdeburg veränderte VfL-Cheftrainer Stephan Lerch seine Startelf auf fünf Positionen: Torhüterin Melina Loeck begann für Friederike Abt, die in dieser Woche auf der Bank Platz nahm. Anstelle von Felicitas Rauch, Pia-Sophie Wolter, Antonia Baaß und Sara Gunnarsdottir starteten zudem Anna Blässe, Lena Goeßling, Lara Dickenmann sowie Ingrid Engen in ihrem ersten Spiel für den VfL. Neben Goeßling und Engen waren auch die weiteren kürzlich ins Training eingestiegenen WM-Fahrerinnen mit von der Partie. Huth, Popp, Sara Doorsoun und Kristine Minde bekamen ihre Spielzeit im zweiten Abschnitt. Zsanett Jakabfi (muskuläre Probleme), Babett Peter (Rücken) und Gunnarsdottir (Knie) waren im zweiten Test der Vorbereitung derweil nicht mit von der Partie.

Knapper Vorsprung

Bei optimalen äußerlichen Bedingungen starteten die Wölfinnen gut in die Partie, Harder per Doppelchance (3., 10.) und Pajor (4.) vergaben die ersten Gelegenheiten. Die Gäste aus Budapest hielten mit dem deutschen Double-Sieger gut mit, wären nach zwölf Minuten durch einen Distanzschuss von Petra Kocsán beinahe in Führung gegangen – doch VfL-Torfrau Loeck konnte gerade noch so zur Ecke klären. Nach zwei weiteren guten Chancen für den VfL schickte Harder, die die Kapitänsbinde trug, ihre Sturmkollegin Pajor in die Tiefe. Die schnelle Polin lief ihrer Gegenspielerin davon und schob durch die Beine von der Budapester Torhüterin Anna Samu zur 1:0-Führung ein (31.). Zwar gelang den Ungarinnen nur zwei Minuten später durch Fanni Vago der Ausgleich, die Grün-Weißen stellten durch Harder aber noch vor dem Pausenpfiff die Führung wieder her (40.).

Huth trifft beim Debüt

Im zweiten Abschnitt durfte dann auch Nationalstürmerin Huth ihr Debüt im neuen hellblauen Auswärts-Jersey geben – und demonstrierte gleich mal ihre Offensiv-Qualitäten. Schon nach zwei Minuten hätte die 28-Jährige erstmals erfolgreich sein können. Scheiterte sie da noch knapp, machte Huth es in der 66. Minute besser und verwertete einen Querpass von Pajor zum 3:1. In der Folge war es dann die polnische Vorlagengeberin selbst, die per Doppelpack auf 5:1 erhöhte und jeweils nach einem gewonnenen Sprintduell die Budapester Keeperin Anna Samu umkurvte (68., 77.). Nach diversen weiteren Großchancen, unter anderem einem Pfosten- und einem Lattentreffer, setzte Popp mit dem 6:1 den Schlusspunkt eines ansehnlichen Testspiels der VfL-Frauen.

„Haben Gegner laufen lassen“

VfL-Cheftrainer Stephan Lerch: Ich bin auch nach diesem Spiel zufrieden, habe allerdings einige Dinge gesehen, an denen wir noch arbeiten müssen. Positiv war unser gutes Positionsspiel und dass wir den Gegner laufen lassen haben. Wir haben uns einige Torchancen herausgespielt, aber eben auch noch einige liegen gelassen. Das ist dem geschuldet, dass wir seit zwei Wochen sehr intensiv arbeiten. In den nächsten Wochen werden wir sie dann besser nutzen.

VfL Wolfsburg: Loeck – Wedemeyer, Goeßling (46. Doorsoun), Dickenmann (46. Minde) – Blässe (46. Wolter), Neto, Engen (46. Popp), Maritz (46. Rauch) – Harder, Pajor, Stolze (46. Huth)

Ferencvaros Budapest: Samu (46. Nemeth, 51. Samu) – Mosdoczi (46. Vir. Nagy), Röhberg (46. Csigi), Zlidnis (46. Buzas), Szabo (46. Erman) – Aleksic (46. Vik. Nagy), Fenyvesi, Csiki (46. Kapatenovic) – Pustzai (46. Roth), Kocsan (46. Dorotiya), Vago (46. Fanni)

Tore: 1:0 Pajor (31.), 1:1 Vago (33.), 2:1 Harder (40.), 3:1 Huth (66.), 4:1, 5:1 Pajor (68., 77.), 6:1 Popp (90.)

Gelbe Karten: – / –

Zuschauer: 347 am Samstagmittag im Stadion am Elsterweg

Schiedsrichter: Florian Cacalowski (Helmstedt)

zum Sommerfahrplan der Wölfinnen

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