Daniel Didavi im Zweikampf.
11.07.2017
Männer

Zweiter Test, zweiter Sieg

Beim FC Rapperswil-Jona setzt sich der VfL Wolfsburg mit 2:0 durch.

Daniel Didavi im Zweikampf.

Der VfL Wolfsburg hat auch im zweiten Test der Vorbereitung seine weiße Weste bewahrt. Am Dienstagabend setzten sich die seit Montag im Trainingslager in Bad Ragaz weilenden Wölfe durch Treffer von Paul Jaeckel (7. Minute) und Riechedly Bazoer (76.) mit 2:0 (1:0) beim Schweizer Zweitligisten FC Rapperswil-Jona durch.

Jaeckel köpft ein

Im mit Blick auf die Berge und den Zürichsee gelegenen Sportstadion Grünfeld ließen sich die Wölfe vom idyllischen Panorama nicht beeindrucken und gingen von Beginn an in die Offensive. Der Erfolg stellte sich denn auch relativ schnell ein, als nach einer Ecke von Daniel Didavi Paul Jaeckel mit dem Kopf zur Stelle war und zum 1:0 für den VfL einnicken konnte (7.). Auch in der Folge hatten die Wolfsburger mehr vom Spiel gegen gut gegenhaltende Schweizer Gastgeber, doch ein weiterer Treffer wollte nicht fallen. Zunächst setzte Mario Gomez nach einer Hereingabe von Jakub Blaszczykowski den Ball knapp vorbei (16.), dann traf der beste VfL-Schütze der Vorsaison zunächst den Pfosten. Den Abpraller knallte Didavi aufs FCRJ-Gehäuse, doch Torwart Diego Yanz war ebenso zur Stelle, wie beim zweiten Versuch von Gomez aus sehr spitzem Winkel und parierte letztlich zur Ecke (29.). Auch beim letzten Schuss vorm Pausentee war der Keeper da und wehrte Didavis Schuss aus 17 Metern ab (44.).

Bazoer nimmt Maß

Aus der Kabine kam eine auf zehn Positionen veränderte VfL-Elf, lediglich Justin Möbius blieb von der Startformation weiter auf dem Feld. Auch jetzt hatten die Wölfe mehr von der Partie, jedoch fand bei den Offensivaktionen der finale Pass nicht sein Ziel. Im Verlauf des zweiten Durchgangs kam der frischgebackene Zweitligist aus Rapperswil-Jona dann immer besser zum Zug und traute sich auch mehr aus der Defensive heraus. Und beinahe hätte es im VfL-Kasten dann erstmals in der Vorbereitung geklingelt, doch ein schöner Schuss von Jonas Elmer von der linken Seite klatschte zum Wolfsburger Glück nur an die Latte (69.). In der Schlussviertelstunde drehten dann aber nochmal die Grün-Weißen auf, die durch einen trocken platzierten Weitschuss von Bazoer zum 2:0 für die Entscheidung und den Endstand in der Partie sorgten (76.).

„Ein wertvoller Test“

Andries Jonker: „Das war ein wertvoller Test. Spiele gegen solche Gegner sind immer gut, weil diese sich unbedingt zeigen wollen. Da ist man als Bundesligist immer gefordert. In der ersten Halbzeit hatten wir mehr vom Spiel, hätten aber mehr Tore machen müssen. Das ist das Einzige, was mich etwas stört. Im zweiten Durchgang haben wir uns schwer getan und dem Gegner zu viele Chancen ermöglicht. Aber insgesamt war es eine Leistung, wie man sie beim jetzigen Stand der Vorbereitung erwarten kann.“

FC Rapperswil-Jona: Yanz (61. Ngongo) – Güntensperger (46. Pecci), Kllokoqi (46. Sülüngöz), Simani, Elmer – Rohrbach (46. Ramadani), Jaggy (61. Helbling)  – Shabani (46. Teixeira), Mandic (61. Kleiber) – Da Silva, Staubli (61. Wicht)

VfL Wolfsburg (1. Halbzeit): Grün – Träsch, Jaeckel, Uduokhai, Vieirinha – Möbius, Rexhbecaj – Blaszczykowski, Didavi, Stefaniak – Gomez

VfL Wolfsburg (2. Halbzeit): Menzel – William, Knoche, Brooks, Itter – Bazoer, Guilavogui – Dimata, Möbius, Ntep - Osimhen

Tore: 0:1 Jaeckel (7.), 0:2 Bazoer (76.)

Zuschauer: 1.550 am Dienstagabend im Sportstadion Grünfeld in Rapperswil-Jona

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