Die Frauen des VfL Wolfsburg haben auch ihr zweites Spiel in der Google Pixel Frauen-Bundesliga gewonnen. Im Ulrich-Haberland-Stadion setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Stephan Lerch mit 2:1 (1:0) gegen Bayer 04 Leverkusen durch. Ella Peddemors brachte die Grün-Weißen nach einer starken Einzelaktion in der ersten Halbzeit in Führung (24.). Kurz nach der Pause gelang Leverkusen durch Selina Ostermeier (51.) der Ausgleich, ehe Cora Zicai nur acht Minuten später die passende Antwort lieferte und den VfL erneut in Front brachte (59.). In einer offenen Schlussphase verteidigten die Wölfinnen ihren knappen Vorsprung und machten damit den zweiten Ligaerfolg der noch jungen Saison perfekt.
Personal
Gegenüber dem 2:0-Erfolg im Hinspiel der Qualifikation zur UEFA Women’s Champions League gegen Inter Mailand nahm VfL-Cheftrainer Stephan Lerch drei Veränderungen in seiner Startformation vor. Sophia Kleinherne rückte für Lieske Carleer in die Anfangself, Weronika Arasniewicz ersetzte die aus privaten Gründen fehlende Smilla Vallotto und Anny Kerim-Lindland begann anstelle von Lara Prasnikar. Lena Lattwein, Cecilie Floe Nielsen und Giovanna Hoffmann standen weiterhin nicht zur Verfügung.
Spielverlauf
Beide Mannschaften gingen die Anfangsphase zunächst kontrolliert an. Die Wölfinnen ließen den Ball durch die eigenen Reihen laufen, während Leverkusen früh anlief und versuchte, den Wolfsburger Spielaufbau zu stören. Die erste nennenswerte Möglichkeit gehörte den Grün-Weißen: Zicai setzte sich auf der linken Seite durch und kam aus spitzem Winkel zum Abschluss, stellte Bayer-Torhüterin Rafaela Borggräfe damit allerdings vor keine größeren Probleme (14.). Nur eine Minute später wurde es auf der Gegenseite deutlich gefährlicher. Nach einer Leverkusener Ecke landete der zweite Ball bei Marlene Müller, deren Volley aus dem Rückraum an die Latte krachte (15.). Die Gastgeberinnen wurden in dieser Phase aktiver und erhöhten den Druck, ehe der VfL etwas überraschend zuschlug. Peddemors nahm im Zentrum Fahrt auf, ließ auf ihrem Weg Richtung Strafraum gleich zwei Gegenspielerinnen hinter sich und schloss aus rund 15 Metern flach ins linke Eck ab – 1:0 für die Wölfinnen (24.). Der Führungstreffer gab den Grün-Weißen spürbar Sicherheit. Wolfsburg übernahm zunehmend die Kontrolle und wurde auch offensiv präsenter. Nach einer Hereingabe von Thea Bjelde konnte Borggräfe zunächst zur Ecke klären. Huth führte diese mit einer einstudierten Variante aus, an deren Ende Peddemors aus spitzem Winkel erneut zum Abschluss kam. Borggräfe lenkte den Ball zur nächsten Ecke (32.). Die Wölfinnen bestimmten nun über weite Strecken das Geschehen und kamen kurz vor der Pause zu einer weiteren guten Möglichkeit. Nach einem Ballgewinn schaltete der VfL schnell um. Arasniewicz trieb den Angriff über die rechte Seite nach vorne und bediente Zicai links im Strafraum. Die Angreiferin hatte viel Platz, setzte ihren Abschluss jedoch zu zentral auf Borggräfe (41.). Weitere Treffer fielen im ersten Durchgang nicht, sodass die Grün-Weißen mit einer 1:0-Führung in die Kabine gingen.








































