Die Spielerinnen des VfL Wolfsburg jubeln beim Hinspiel gegen Jena.
29.02.2020
Frauen

Zu Gast beim Schlusslicht

Die VfL-Frauen wollen ihre Siegesserie beim FF USV Jena fortsetzen.

Die Spielerinnen des VfL Wolfsburg jubeln beim Hinspiel gegen Jena.

Mit einem Auswärtsspiel beim Schlusslicht der FLYERALARM Frauen-Bundesliga verabschieden sich die Frauen des VfL Wolfsburg in die längste Länderspielpause der Saison: Am morgigen Sonntag, 1. März (Anstoß um 14 Uhr), gastiert der Spitzenreiter beim bislang sieglosen FF USV Jena. Das nächste Pflichtspiel bestreiten die Wölfinnen dann erst wieder am Samstag, 21. März (Anstoß um 17 Uhr), wenn das DFB-Pokal-Viertelfinale beim FSV Gütersloh 2009 auf dem Programm steht.

„Jena hat nichts zu verlieren“

Nur zwei Punkte aus 14 Partien – die Bilanz der Gastgeberinnen, die nach einjähriger Abstinenz in die FLYERALARM Frauen-Bundesliga zurückgekehrt sind, ist besorgniserregend. Doch die Hoffnung, dem erneuten Abstieg zu entgehen, lebt noch. Bei der 2:3-Niederlage gegen den 1. FFC Frankfurt zeigte der FF USV Jena zumindest in der ersten Hälfte eine erstligareife Leistung, führte zur Pause mit 2:1. Das „Sechs-Punkte-Spiel“ beim 1. FC Köln eine Woche später fiel aus. „Jena hat nichts zu verlieren, sie werden sicher darauf aus sein, auch Nadelstiche zu setzen“, vermutet VfL-Cheftrainer Stephan Lerch. Grundsätzlich werde der Gegner aber eher versuchen, „mit möglichst vielen Spielerinnen hinter den Ball zu kommen.“ 

Den Gegner ins Laufen bringen

Nach zuletzt drei Gegentoren in zwei Partien gehe es für Grün-Weiß aber auch darum, in der Defensive wach zu sein. Denn so desolat sich die Tabellensituation des FF USV Jena auch darstellt: Mit immerhin zwölf erzielten Treffern stellt Jena nicht die schlechteste Offensive der Liga. In acht von zwölf Partien gab’s USV-Tore, so auch beim 1:8 gegen die Wölfinnen im Hinspiel. Der Matchplan der Wölfinnen sehe vor, den Gegner mit einem präzisen Passspiel ins Laufen zu bringen, betont Lerch. „Wir müssen Lücken in die gegnerische Abwehr reißen und unsere Chancen nutzen.“     

Lerch coacht trotz Verletzung

Auf der Verletztenliste gibt es einen ungewöhnlichen Neuzugang: Lerch hat sich vor zwei Tagen einen Riss der linken Achillessehne zugezogen. Der Coach wird im Jenaer Ernst-Abbe-Stadion aber mit Spezialschuh und Gehhilfen an der Seitenlinie stehen. Torfrau Friederike Abt, die zuletzt mit Schulterproblemen ausgefallen war, sammelt im der Zweitliga-Partie der U20 gegen den FSV Gütersloh Spielpraxis. Alle anderen Spielerinnen sind einsatzbereit, erstmals in diesem Kalenderjahr auch Sara Gunnarsdottir (nach Kniebeschwerden).  

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