Josuha Guilavogui lächelnd.
05.01.2020
Männer

„Wollen unsere Ziele erreichen“

Wölfe-Kapitän Josuha Guilavogui im Kurz-Interview.

Josuha Guilavogui lächelnd.

Nachdem das Team von VfL-Cheftrainer Oliver Glasner bereits am gestrigen Samstag den Auftakt im portugiesischen Almancil absolviert hat, stand heute Tag zwei an der Algarve an. Dabei hatte das Trainerteam den Wölfen eine Doppeleinheit verordnet. Am Morgen arbeitete die grün-weiße Elf in einer intensiven Krafteinheit an der Physis, am Nachmittag rückte dann wieder der Ball in den Fokus. Zwischen den Einheiten nahm sich VfL-Kapitän Joshua Guilavogui Zeit für ein kurzes Interview und sprach dabei über seinen zurückliegenden Urlaub, die Arbeit im Trainingslager und die Ziele für die Rückrunde.
 
Hallo Josuha, bevor wir zum Sportlichen kommen eine Frage vorweg: Wie war dein Urlaub? Du hattest ein ganz besonderes Reiseziel. 
 
Josuha Guilavogui: Ich war die ersten Tage in meiner Heimat in Frankreich bei meiner Familie und wir haben gemeinsam Weihnachten gefeiert. Am 25. Dezember bin ich nach Guinea geflogen, um die Kinder in dem Waisenhaus zu besuchen, das ich gemeinsam mit meinen dort lebenden Verwandten aufgebaut habe. Es war das erste Mal und das war etwas ganz Besonderes. Ich habe mich besonders über die Fortschritte gefreut. Früher konnten die Kids kaum Französisch sprechen und mittlerweile haben sie sich klasse verbessert. Das freut mich sehr, weil es zeigt, dass das Team vor Ort richtig gut arbeitet. Die Kinder bekommen dort eine Unterkunft, Essen und die Schule ist ganz in der Nähe. 
 
Ihr habt nun die ersten Einheiten des Jahres hier im Trainingslager an der Algarve hinter euch. Wie schwer sind die Beine?
 
Josuha: Schon ziemlich, aber das ist ganz normal. Wir wissen, wofür wir hier so hart arbeiten. Das Training ist für die anstehende Rückrunde sehr wichtig und wir fühlen uns dann richtig fit. Wir haben hier alles, um gut arbeiten zu können und sind schon in einer guten Verfassung, die wir halten müssen. Wir brauchen mit unserer Spielweise eine hervorragende Physis.
 
Der Trainer hat angekündigt, dass der Fokus nicht zu sehr auf der Arbeit an der Physis liegen, sondern eher im spielerischen Bereich gearbeitet werden soll. Das liegt dir sicher mehr, oder? 
 
Josuha: Natürlich macht mir die Arbeit mit dem Ball wesentlich mehr Spaß! (lacht) Aber heute Morgen haben wir eine richtig harte zweistündige Athletikeinheit gemacht. Das ist genauso wichtig und wir haben eine hohe Qualität im Training, weil jeder sein persönliches Fitnessprogramm bekommt. Wir wollen unsere Ziele erreichen und wieder nach Europa und dafür müssen wir alles tun. 
 

Josuha Guilavogui trainiert mit Marcel Tisserand und Joao Victor,

Wie sehen deine persönlichen Ziele aus und in welchen Bereichen möchtest du dich verbessern?
 
Josuha: Ich bin zunächst mal sehr froh darüber, dass ich in der Hinrunde mit keiner Verletzung zu kämpfen hatte. In der Vergangenheit hat mich das ab und an ausgebremst. Dieses Jahr war ich bei nahezu jedem Spiel dabei. Ich hoffe natürlich, dass ich in der Rückrunde vielleicht noch ein paar Tore erziele. Aber insgesamt decken sich meine Ziele mit denen, die wir als Team haben. Wir wollen oben dran bleiben. Es gibt aktuell vielleicht zehn Teams, die um den Einzug ins internationale Geschäft kämpfen und da wollen wir mitreden. 
 
Die Liga ist nach der Hinrunden sehr eng. 
 
Josuha: Das stimmt. Wir haben eine ordentliche erste Saisonhälfte absolviert, dabei zwar zu viele Punkte verschenkt, aber sind immer noch oben dran. Rückblickend hätten wir allerdings mit Siegen gegen die Teams aus der unteren Tabellenhälfte noch besser dastehen können. Es ist alles noch offen und wir werden alles geben, um unsere Ziele zu erreichen. 
 
Die Vorbereitung ist sehr kurz, es geht bereits in knapp zwei Wochen wieder los. Ist das ein Problem für dich?
 
Josuha: Nein, das ist viel besser. In der Sommervorbereitung haben wir manches Mal sechs bis sieben Wochen nur Training und Testspiele – das ist sehr lang. Jetzt wissen wir, dass wir direkt dranbleiben und sofort wieder Leistungen bringen können. Für mich und die Mannschaft ist das gut, weil wir nicht so viel verloren haben und daher nicht so lange arbeiten müssen, um wieder in unseren Top-Zustand zu kommen. 


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