Oliver Glasner lachend auf dem Trainingsplatz - daneben die Logos von Köln und Wolfsburg mit dem Wort Pressekonferenz.
16.01.2020
Männer

„Wollen in Köln gewinnen“

VfL-Cheftrainer Oliver Glasner formuliert klare Zielvorgabe für den Rückrunden-Auftakt beim 1. FC Köln.

Oliver Glasner lachend auf dem Trainingsplatz - daneben die Logos von Köln und Wolfsburg mit dem Wort Pressekonferenz.

Noch zwei Tage, dann hat das Warten ein Ende: Die Wölfe kehren am kommenden Samstag, 18. Januar (Anstoß um 15.30 Uhr), mit dem Gastspiel beim 1. FC Köln auf die Bundesliga-Bühne zurück. Dabei wird man sich in den Reihen der Grün-Weißen sicher gern an den Auftakt in der Hinrunde vor heimischer Kulisse erinnern. Im August gewann der VfL in der Volkswagen Arena mit 2:1 gegen die Geißböcke. Ohnehin ist der FC ein gern gesehener Gegner – nur fünf der insgesamt 27 Bundesliga-Duelle verloren die Wölfe. Allerdings gilt Obacht: Die Kölner-Formkurve zeigte zum Hinrundenendspurt mit drei Siegen in Folge klar nach oben. „Uns ist natürlich nicht verborgen geblieben, dass es in Köln einen klaren Aufwärtstrend gab“, warnt VfL-Cheftrainer Oliver Glasner. Der Coach der Wölfe sprach am Donnerstagmittag auf der Pressekonferenz im Vorfeld des Rückrundenauftakts zudem über…  

…den Auftakt in Köln: Ich hoffe, dass wir bereit sind. Wir werden den Beweis dafür am Samstag antreten. Unsere Zielsetzung ist klar: Wir wollen in Köln gewinnen. Uns ist natürlich nicht verborgen geblieben, dass es in Köln einen klaren Aufwärtstrend gab. Es wird sicherlich eine schöne und anspruchsvolle erste Aufgabe. Wir wollen dort weitermachen, wo wir vor Weihnachten aufgehört haben und mit drei Punkten nach Hause fahren.

…die persönliche Vorfreude: Für mich ist es das erste Mal, dass es nur so eine kurze Vorbereitungsphase gab. Die Zeit ist also eng bemessen. Es ist dennoch gut, gleich mit so einem schönen Spiel in einem tollen Stadion mit großartiger Kulisse ins neue Jahr zu starten. Es ist also gut, dass es wieder losgeht.

…die Leistungen in den beiden Testspielen gegen Servette Genf und den FC Seoul: Wir wissen alle, dass wir besser spielen können als in diesen Tests. Wir können die Ergebnisse aber auch sehr gut einschätzen. Es war das Ende des Trainingslagers und die Jungs haben sehr gut und intensiv trainiert. Einige Sachen sind uns nicht gelungen, die wir besser machen können und wollen. Das haben wir angesprochen, analysiert und auch trainiert. Das letzte Testspiel im Sommer haben wir 8:1 gegen Nizza gewonnen und mussten schlussendlich beim Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal in Halle in die Verlängerung. Ich weiß, also solche Testspielergebnisse gut einzuordnen. Es war gut, um einige Rückschlüsse zu ziehen und zu sehen, woran wir arbeiten müssen.

…über einen möglichen Einsatz von Josip Brekalo: Josip hat eine Handverletzung, hat heute allerdings schon wieder trainiert. Er bekommt eine Schiene und dann steht einem Einsatz in Köln nichts im Wege.

…den ersten Eindruck von Marin Pongracic und eine möglichen Einsatz in Köln: Marin hat ein sehr verletzungsintensives Jahr hinter sich und ganz wenig trainiert beziehungsweise gespielt. Er hat also einen erheblichen Trainingsrückstand. Wir haben ihn allerdings nicht verpflichtet, weil wir ihn drei Tage später in Köln benötigen. Wir wollen ihn in Ruhe aufbauen und an seine Bestform heranführen.

Oliver Glasner gibt einigen Spielern Anweisungen auf dem Trainingsplatz

…die Ziele für die Rückrunde: Wir wollen uns nach vorne orientieren und die Dinge, die wir zuletzt gut gemacht haben, weiter fortführen. Unsere Defensivleistung, Kompaktheit und Fitness lässt sich sehen. Im Kreieren und Verwerten von Torchancen wollen wir besser werden. Es war ein Aufwärtstrend erkennbar, allerdings haben wir dennoch zu wenig Punkte geholt. Wir haben genug zu tun.

…den 1. FC Köln: Man sieht, dass Köln extrem aggressiv spielt und neues Selbstbewusstsein gewonnen hat. Gegen Ende der Hinrunde hat sich der FC gefangen. Die Kölner verfügen über einen sehr routinierten Kader. Risse, Modeste und Hector haben ganz viel Bundesliga-Erfahrung, hinzu kommen junge Spieler, die über sehr viel Tempo verfügen. Insgesamt hat das Team eine sehr gute Qualität.

…das Erreichen des internationalen Wettbewerbs: Ich halte nichts von Rechenspielen, denn das hilft uns überhaupt nicht dabei, das Spiel in Köln zu gewinnen. Von daher tun wir gut daran, uns auf die Aufgaben auf dem Platz zu konzentrieren und das wirklich von Spiel zu Spiel so zu handhaben. Wir wollen aus den Fehlern lernen und dann werden wir schauen, was am Ende herauskommt. Die Zielsetzung ist das eine, das, was ich dafür bereit bin zu investieren, ist das andere.

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