DO . 14. 09. 2017
Männer

„Wollen die drei Punkte“

VfL-Cheftrainer Andries Jonker sieht seine Elf gut vorbereitet für die Partie beim VfB Stuttgart.

Der kommende Samstag, 16. September, mit dem Spiel beim VfB Stuttgart (Anstoß um 15.30 Uhr) ist der Auftakt in ein straffes Programm für die Wölfe. Innerhalb von sieben Tagen bestreitet das Team von VfL-Cheftrainer Andries Jonker gleich drei wichtige Partien in der Bundesliga. Nach dem Duell beim VfB empfangen die Grün-Weißen am kommenden Dienstag, 19. September (Anstoß um 20.30 Uhr, Tickets hier), den SV Werder Bremen, um nur drei Tage später in München gegen den FC Bayern anzutreten. „Drei spannende Spiele warten auf uns. Erst in Stuttgart, dann kommt Bremen nach Wolfsburg und im Anschluss warten schon die Bayern. Besonders vor heimischer Kulisse haben wir einiges gutzumachen. Ich denke, am Ende des Monats kann man erstmals vorsichtig auf die Tabelle schauen“, so VfL-Sportdirektor Olaf Rebbe bei der Pressekonferenz im Vorfeld des Gastspiels in Stuttgart.

Bereit für die Englische Woche

VfL-Cheftrainer Andries Jonker blickt positiv gestimmt auf die kommenden Spiele: „Die Mannschaft hat sehr gut gearbeitet. Das werden wir morgen im Training auch noch einmal machen und dann sind wir bereit für die Englische Woche“, so der Coach der Wölfe, der auch zum Ausfall von VfL-Kapitän Mario Gomez eine klare Meinung hat. „Wir brauchen keinen Plan B. Ich spreche ohnehin nicht gerne über die Spieler, die nicht anwesend sind. Ich will nicht schon vorher eine Entschuldigung finden, weil einige Spieler abwesend sind. Wir werden trotzdem mit guten Stürmern auflaufen.“ Neben Divock Origi ist Nany Landry Dimata eine weitere Option in der Offensive, auch wenn Jonker zuletzt schwankende Leistungen beim jungen VfL-Neuzugang sah: „Nany ist ein sehr talentierter Junge. Er ist manchmal richtig gut und dann wieder nicht so gut. Meine Strategie ist es, damit ruhig umzugehen, ihm zu helfen und wenn nötig, auch eine klare Ansprache zu finden.“

Starke Stuttgarter

Auf den ersten Blick läuft es beim Aufsteiger VfB Stuttgart noch nicht rund. Denn sowohl beim Saisonstart in Berlin (0:2) als auch zuletzt auf Schalke (1:3) musste das Team von Hannes Wolf eine Niederlage hinnehmen. Nur vor heimischer Kulisse gelang am zweiten Spieltag ein 1:0-Sieg gegen Mainz 05. Dabei hatten alle Partien jedoch eines gemeinsam: Die Leistungen und das Spiel der Schwaben waren immer ansehnlich. Das blieb auch Jonker nicht verborgen. „Das ist eine Mannschaft, die sehr gut mithalten kann in der Bundesliga. Sie haben drei gute Spiele abgeliefert und damit meinen Eindruck bestätigt“, so der VfL-Cheftrainer, der direkt ergänzte: „Das ist einer dieser zwölf bis 13 Vereine, die sich alle untereinander schlagen können. Ich sehe in dieser Saison keine Mannschaft, bei der man sagen könnte, dass sie ein Abstiegskandidat sind.“ Bei allem Respekt vor dem kommenden Gegner ist das Ziel der Grün-Weißen dennoch klar: „Wir sind sehr gut vorbereitet, meine Jungs sind gut drauf und wir wollen die drei Punkte.“

Die Personallage

Nicht nur in der Offensive drückt bei den Wölfen aktuell der Schuh. Mit Marcel Tisserand fehlte zuletzt, neben den Langzeitverletzten Jeffrey Bruma und John Anthony Brooks, noch ein weiterer Innenverteidiger. Beim heutigen Training war allerdings zumindest eine leichte Entspannung der Personallage im Defensivverbund in Sicht. „Tisserand hat heute individuell trainiert. Morgen schauen wir, wie er darauf reagiert und ob es reicht, um im Kader zu sein.“ Felix Ohis Uduokhai konnte derweil wieder normal mittrainieren und wird eine Option für das Spiel am Samstag sein. Für Jakub Blaszczykowski kommt die Partie beim VfB dagegen zu früh.

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