Die Frauen des VfL Wolfsburg jubeln nach einem Sieg.
10.11.2017
Frauen I

„Wollen das Spiel gewinnen“

Wölfinnen empfangen am Sonntag den FFC Frankfurt.

Die Frauen des VfL Wolfsburg jubeln nach einem Sieg.

Nach dem souveränen 4:0-Erfolg beim AC Florenz im Achtelfinale der UEFA Women‘s Champions League hat das Team von VfL-Trainer Stephan Lerch kaum Zeit zum Verschnaufen. Bereits am kommenden Sonntag,  12. November (Anstoß um 15.30 / live im TV bei Telekom Sport), erwartet die Wölfinnen in der Allianz Frauen-Bundesliga mit dem punktgleichen FFC Frankfurt die nächste schwierige Aufgabe. Vor heimischen Rängen will die Lerch-Elf die Punktverluste vom letzten Spieltag, als es auswärts in Freiburg eine 0:1-Niederlage setzte, wieder wettmachen, um mit der Spitzengruppe der Liga weiter Schritt zu halten. Auf der obligatorischen Spieltags-Pressekonferenz äußerte sich Lerch…

…zur Personalsituation: Die Spielerinnen haben keine größeren Blessuren aus Florenz mitgebracht. Natürlich ist aktuell die Belastung zu merken, aber es sind soweit alle fit. Bei Zsanett Jakabfi ist der Muskel allerdings noch nicht soweit, dass wir sie voll einsatzfähig ist. Hinter dieser Personalie steht also noch ein Fragezeichen.

…zum Gegner: Es erwartet uns in der Liga wieder ein sehr schweres Spiel, zumal Frankfurt auch nochmal den Trainer gewechselt hat. Der neue Coach Niko Arnautis wird seine Philosophie Woche für Woche ins Team tragen und hat zuletzt auch gute Ergebnisse erzielt. Sie spielen scheinbar in einem 4-1-4-1-System, wobei sie sehr kompakt stehen, aber auch immer wieder guten Druck erzeugen können. Wir müssen – anders als in Florenz – von der ersten Minute an wach sein, den Ball gut laufen lassen und ein präzises Passspiel zeigen. Wir wissen, dass Frankfurt bisher sehr wenige Gegentore bekommen hat und deshalb gilt es, effektiv vor dem Tor zu sein. Wir wollen das Spiel gewinnen, um nach der Niederlage in Freiburg Anschluss zu halten.

…zur Herangehensweise: Frankfurt ist ein Team, dass immer versucht früh zu stören und wir müssen uns darauf einstellen. Es wird wichtig sein, auch unter Druck Lösungen zu finden. Dass sie gute und individuell starke Spielerinnen haben, ist uns ebenfalls klar. Ich habe bereits vor der Saison gesagt, dass man Frankfurt immer auf der Rechnung haben muss und das sieht man jetzt auch. Wir wollen so dominant auftreten wie in den letzten Spielen auch. Wir waren in Freiburg gut und auch in Florenz, nur dass uns eben ein paar Prozent fehlten.

…zur möglichen Startformation: Es ist schön, dass wir so viele Optionen haben. Wir bereiten uns aktuell intensiv vor und treffen dann eine Entscheidung. Wir haben am Mittwoch beispielsweise Tessa Wullaert draußen gelassen, weil sie etwas im Oberschenkel spürte und wir keinesfalls ein Risiko eingehen wollten. Und deshalb müssen wir erstmal schauen, wer nachher und morgen tatsächlich auf dem Platz steht. Es sind allerlei Optionen denkbar.

…zum Spiel in Florenz:  Natürlich lag die schwierige Anfangsphase in Florenz auch am Zustand des Rasen, der oberflächlich feucht war, darunter jedoch sehr hart. Wir haben einige Zeit gebraucht, um uns daran zu gewöhnen, dass der Ball auf diesem Grund sehr schnell ist. Deshalb kamen teilweise Bälle nicht an, die wir sonst bekommen. Da haben wir ein paar Prozent liegen gelassen.

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