Zu sehen sind mehrere Fußbälle in auf dem Fußballfeld.
11.10.2019
Inside

Wolfsspuren vom Freitag

Kurze Splitter, Anekdoten, Zitate und andere Kurzmeldungen rund um unser Wolfsrudel.

Zu sehen sind mehrere Fußbälle in auf dem Fußballfeld.

Neue Saison, neue Rubrik: Ab sofort präsentieren wir euch regelmäßig unsere „Wolfsspuren“. Kurze Splitter, Anekdoten, Zitate und andere Kurzmeldungen rund um unser Wolfsrudel. Ob Wölfe, Wölfinnen oder Jungwölfe – hier gibt es zum Feierabend immer mal wieder Spannendes rund um den Klub serviert. Heute im Fokus: Almuth Schult, Lino Kasten und die bevorstehenden Englischen Wochen der Wölfe.

Reinzappen: VfL-Torhüterin Almuth Schult, die nach ihrer Schulter-OP weiter in der Reha an ihrem Comeback arbeitet, ist derzeit ein gefragter Gesprächspartner. Vor kurzem erschien im NDR eine „Sportclub Story“ über die Keeperin der Wölfinnen, nun wartet die nächste große Bühne auf die 28-Jährige: Am morgigen Samstag ist Schult zu Gast im ZDF-Sportstudio (23 Uhr bis 0 Uhr). Moderatorin ist Katrin Müller-Hohenstein. Die Sendung widmet sich diesmal – die Männer-Bundesliga hat bekanntlich spielfrei – neben den EM-Qualifikationsspielen ganz dem Frauenfußball. Anlass ist die offizielle Vorstellung einer Frauenfußball-Gründungself in der „Hall of Fame“ des Deutschen Fußballmuseums in Dortmund. Schult selbst ist zwar (noch) nicht für diese Elf nominiert, hat aber bereits mit vielen Akteurinnen zusammengespielt oder einige – wie im Falle von Silvia Neid – als Trainerin erlebt. Highlight der Sendung ist wie seit vielen Jahrzehnten das berühmte Torwandschießen. Übrigens: Mit vier Treffern hat Oliver Kahn bewiesen, dass auch Torhüter durchaus treffsicher sein können

Kraft sammeln: Das gestrige Testspiel gegen die Kieler Störche, bei dem Oliver Glasner ganz bewusst denjenigen Kaderspielern Spielpraxis verschaffte, die zuletzt weniger im Einsatz waren, war für die Wölfe gleichzeitig der Schlussakkord unter anstrengende Wochen mit hohen Belastungen. Deswegen hat der VfL-Coach seinen Spielern nun erst einmal vier Tage Ruhepause verordnet, in denen regeneriert und Kraft gesammelt werden soll für die dann folgende eng getaktete Pflichtspielphase – ab dem kommenden Samstag (19. Oktober), wenn Leipzig in der Liga gastiert, stehen für die Grün-Weißen bis zum Jahresende insgesamt 15 Spiele in Bundesliga, DFB-Pokal und Europa League an. Die Folgen der hohen Belastungen waren zuletzt bereits an der Anzahl der angeschlagenen Stammspieler abzulesen. So laborieren Jerome Roussillon (Wade), Marcel Tisserand (Oberschenkel), Josuha Guilavogui (Ferse) und Wout Weghorst (Sprunggelenk) an leichteren Blessuren. Aber nicht nur die körperliche, auch die mentale Frische ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg.  Glasner selbst freut sich auf den geplanten Besuch seiner österreichischen Heimat („Familie und Freunde sind für mich das beste Mittel zur Erholung“).

Ausverkauft: Mit dem Liga-Heimspiel gegen Leipzig fällt für die Grün-Weißen sogar der Startschuss zu drei Englischen Wochen in Folge. In allen drei Wettbewerben freuen sich die Wölfe auf den Support ihrer Fans. Den wird es beim nächsten Spiel in der UEFA Europa League bei der KAA Gent am Donnerstag, 24. Oktober (Anstoß um 18.55 Uhr), definitiv geben. Das komplette Gästekontingent von 993 Tickets ist inzwischen vergriffen. Es sind somit keine Tickets mehr im Vorverkauf oder auch vor Ort erhältlich.

Fans des VfL Wolfsburg jubeln und halten einen Schal hoch.

Reingespielt: Das Testspiel gegen Kiel hatte für ein großes VfL-Nachwuchstalent einen besonderen Stellenwert: Der erst 18-jährige Lino Kasten durfte im zweiten Durchgang zwischen den Pfosten stehen – und damit erstmals gemeinsam mit seinen Trainingskollegen aus dem Profikader eine Partie bestreiten. Umso schöner für Kasten, dass er seinen Kasten sauber halten konnte – und damit seinem Instagram-Namen „tbw: The Berlin Wall“ alle Ehre machte. Den hatte er einmal von einem Berliner Kumpel verpasst bekommen, nachdem er bei einem torlosen Remis in der Jugend wie eine Mauer im Gehäuse stand und letztlich unüberwindbar geblieben war. Überhaupt sind es gerade aufregende Tage für den Youngster, der seit diesem Jahr zum Profikader gehört, seine Spielpraxis aber regelmäßig in den VfL-Nachwuchsteams sammelt. Schließlich trainiert er inzwischen tagtäglich mit den „Großen“ und kann sich von seinen Keeper-Kollegen Koen Casteels und Co. so einiges abschauen. Erstmals ist Kasten nun übrigens auch bei der Fußball-Simulation „FIFA 20“ (jetzt FIFA 20-VfL-Edition sichern) vertreten, was ihn sehr freut. Obwohl er dort mit seinem Gesamt-Score von 58 noch nicht annähernd an Casteels (83) heranreicht, ist er bei den Wölfen gesetzt. Zumindest, wenn er am Controller sitzt. „Gerade wenn man gerne FIFA spielt, ist es natürlich besonders, wenn man sich selber im Spiel sehen kann“, sagt er, um lächelnd hinterherzuschieben: „Koen weiß aber Bescheid.“

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