Renato Steffen im Zweikampf. Dazu der Schriftzug "Wolfsspuren".
12.07.2021
Wolfsspuren

Wolfsspuren am Montag

Comeback eines VfL-Duos / „Internationale Klasse“ für Casteels / Testspiel-Tickets / Niederlage für B-Junioren / Wolfsburger Schule für Vielfalt.

Renato Steffen im Zweikampf. Dazu der Schriftzug "Wolfsspuren".

Der VfL präsentiert euch regelmäßig die „Wolfsspuren“: Splitter, Anekdoten, Zitate und andere Kurzmeldungen rund um unser Wolfsrudel. Ob Wölfe, Wölfinnen oder Jungwölfe – hier gibt es zum Feierabend immer mal wieder Spannendes rund um den Klub serviert. Heute im Fokus: Steffen und Casteels wieder auf dem Platz, eine „kicker“-Auszeichnung für den Belgier, das bevorstehende Testspiel der Profis gegen Kiel, eine Vorbereitungsniederlage für die U17 und ein erfolgreiches Sozialprojekt.

Zwei Lichtblicke: So unbefriedigend und ärgerlich die 0:3-Testspielschlappe am gestrigen Sonntag gegen Zweitliga-Aufsteiger Hansa Rostock für Neu-Coach Mark van Bommel und seine Schützlinge auch war, es gab auch Positives zu vermelden. So durften mit Torhüter Koen Casteels und Renato Steffen gleich zwei Wölfe, die zuletzt aus gesundheitlichen Gründen die EM mit ihren Auswahl-Teams verpasst hatten, ihre Rückkehr auf den Platz feiern. Casteels hatte der belgischen Nationalmannschaft vor dem EM-Turnier abgesagt, um sich einem notwendigen Eingriff zu unterziehen, Steffen fehlte den Wölfen in der Schlussphase der Saison sowie der Schweizer „Nati“ bei der EM aufgrund einer schwerwiegenden Bandverletzung.

Starkes Zeugnis: Was für eine hohe Qualität das Torwartspiel von Casteels hat, konnte der Belgier auch in der abgelaufenen Bundesliga-Rückrunde immer wieder unter Beweis stellen. Nun wurde dem 29-jährigen, der in der Spielzeit 2020/2021 zwischenzeitlich 673 Minuten unbezwungen blieb und einen VfL-Klubrekord aufstellte, in der Rangliste des Sportmagazins „kicker“ „Internationale Klasse“ bescheinigt – und das bereits zum fünften Mal bei den vergangenen sechs Wahlen. Neben Casteels erreichten auch Manuel Neuer (FC Bayern), Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach), Peter Gulacsi (RB Leipzig) und Stefan Ortega (Arminia Bielefeld) die Einordnung in diese Kategorie.

Tickets für Kiel: Am Mittwoch steht für die Wölfe das dritte Testspiel der laufenden Saisonvorbereitung an. Erneut im AOK Stadion geht es diesmal gegen Holstein Kiel, das vergangene Saison den Bundesliga-Aufstieg nur knapp verpasst hat. Für die um 16 Uhr beginnende Partie sind noch Tickets erhältlich. Sollte die Möglichkeit, den Test vor Ort zu verfolgen, nicht bestehen, kann er auch live bei Wölfe TV auf der Website, dem VfL-YouTube-Kanal oder im Fernsehen bei Sport1 (Sendebeginn um 15.55 Uhr) verfolgt werden.

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U17 verliert: Die U17-Jungwölfe haben ihr erstes Testspiel überraschend hoch verloren. Bei der U17-Regionalliga-Manschaft des 1. FC Magdeburg unterlag das Team von VfL-Trainer Daniel Bauer am Samstag mit 0:5, bereits zur Pause lag der VfL mit 0:4 zurück. „Natürlich haben wir uns den Auftakt komplett anders vorgestellt und wir haben gesehen, dass noch viel harte Arbeit vor uns liegt. Ich bin sehr enttäuscht“, so Bauer. „Insbesondere im Zweikampfverhalten und der Physis war uns Magdeburg deutlich überlegen. Dazu haben wir den Gegner mit leichten individuellen Fehlern zum Toreschießen eingeladen.“ Die Chance, es besser zu machen, haben die U17-Jungwölfe am kommenden Samstag, 17. Juli, ab 15 Uhr gegen die U17 des FC Schalke 04. Spielort ist Billerbeck.

Für Vielfalt ausgezeichnet: Kurz vor den Sommerferien in Niedersachsen ist das zweite Projektjahr der „Wolfsburger Schule für Vielfalt“ zu Ende gegangen. Das Projekt wurde von der CSR-Abteilung des VfL, dem Grün-Weißen Klassenzimmer und dem Fanprojekt Wolfsburg ins Leben gerufen und findet in den Jahrgängen 7 bis 12 statt. Seit diesem Jahr neu dabei sind die Carl-Hahn-Schule, die Eichendorffschule Wolfsburg, die Hauptschule Fallersleben sowie die Leonardo da Vinci Gesamtschule Wolfsburg. Damit setzen nun schon acht Schulen gemeinsam mit dem VfL ein Zeichen für Vielfalt. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Plan angepasst werden. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich in drei Projektteilen mit dem Thema Vielfalt auseinander. Dabei gab es einen Workshop zum Thema „Identität und Vielfalt“, es wurde beim Straßenfußball mit Kickfair auf einem eigens aufgebauten Soccer-Court gekickt und am Ende wurden Vielfalts-Plakate gestaltet, die an die weltweite Kickfair-Kampagne „Who needs Diversity“ angelehnt sind. Unterstützt wurde das diesjährige Projekt vor allem durch Kickfair e.V., das über das Thema Straßenfußball den Themeninhalt Vielfalt, Rücksichtnahme und Fairplay vertiefte. Weitere Partnerinnen und Partner waren der Stadtjugendring Wolfsburg, Partnerschaft für Demokratie Wolfsburg, Lernort Stadion e.V. und die Stadtjugendförderung.

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