Jenz auf der Fanmeile / Popp als Jurorin / Mehrere Premieren / Starke Akademie-Teams.
Der VfL präsentiert euch regelmäßig zum Feierabend die „Wolfsspuren“: Splitter, Anekdoten, Zitate und andere Kurzmeldungen rund um unser Wolfsrudel. Ob Wölfe, Wölfinnen oder Jungwölfe – hier gibt es immer mal wieder Spannendes rund um den Klub serviert. Heute im Fokus: die Fanmeile am Dienstag, die Bilanzen der Leihwölfe und der Länderspiel-Wölfinnen, der „Fußballspruch des Jahres“, das Abschneiden der Nachwuchsteams, die U17-EM und der Wolfsburg United Cup.
Jenz kommt vorbei: Auch vor dem DFB-Pokal-Heimspiel gegen Holstein Kiel am morgigen Dienstag (Anstoß um 18.30 Uhr) wird es natürlich eine Fanmeile inklusive VfL-Prominenz auf der Bühne geben. Ab 17.40 Uhr steht diesmal Moritz Jenz Rede und Antwort und wird sich selbstverständlich auch Zeit für Autogramme und Fotos nehmen.
Zwei Siege, zwei Niederlagen: Vier der fünf Leihwölfe verbuchten am Wochenende Einsatzminuten: Auch im achten Ligaspiel stand Jakub Kaminski für den 1. FC Köln über die komplette Distanz auf dem Rasen, bezog diesmal mit den Domstädtern in Dortmund aber ebenso eine 0:1-Pleite wie Aster Vranckx im Trikot von US Sassoulo (0:1 gegen AS Rom). Eine halbe Stunde lang mischte der Mittelfeldmann dabei mit. Besser lief es für Nicolas Cozza, der in der Schlussviertelstunde mithalf, den 2:1-Erfolg des FC Nantes bei Paris FC über die Ziellinie zu bringen. Auf eine Stunde Einsatzzeit kam Eryk Grzywacz für die Zweitvertretung des 1. FC Nürnberg, der in der Regionalliga Bayern ein 3:1-Arbeitssieg beim TSV Buchbach gelang.
Popp zeichnet „Fußballspruch des Jahres“ aus: Zum 20. Mal fand in Nürnberg die Gala zur Verleihung des „Fußball-Kulturpreises“ statt. Eine längst etablierte Veranstaltung, zur der auch die Prämierung des „Fußballspruch des Jahres“ gehört. VfL-Kapitänin Alexandra Popp war in diesem Jahr Teil der Jury, die aus zunächst 60 Sprüchen auswählen und Punkte vergeben musste. Übrig geblieben waren Lothar Matthäus („Dann werden die Würfel neu gemischt“) und Nils Petersen („Früher hab‘ ich 80 Minuten zugeguckt, heute 90“), wovon Letztgenannter knapp das Rennen machte. Persönlich vor Ort sein konnte Petersen, der in seiner Karriere häufig als Joker zum Einsatz kam, nicht. Die Übergabe des MAX, der Siegertrophäe, wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Dotiert ist der von Volkswagen gestiftete Preis mit 5.000 Euro, die der Sieger für einen guten Zweck verwenden wird.
Wölfinnen on Tour: Zwei Debütantinnen und eine gute Ausgangsposition für das Erreichen des Finales in der UEFA Women’s Nations League – das waren die Highlights aus VfL-Sicht im ersten Teil der laufenden Länderspielphase. Im Duell zwischen Deutschland und Frankreich (1:0) konnte sich Camilla Küver über ihren ersten Einsatz in der A-Nationalmannschaft freuen – und überzeugte dabei ebenso wie Torhüterin Stina Johannes, die in ihrem vierten Länderspiel ohne Gegentreffer blieb. Cora Zicai wurde in der Schlussphase eingewechselt, Janina Minge fehlte gelbgesperrt. Kessya Bussy blieb bei den Französinnen ohne Einsatz. Ebenfalls Premiere feierte Ella Peddemors, die für die niederländische A-Nationalmannschaft im torlosen Test gegen Polen debütierte. Auch Lineth Beerensteyn, Caitlin Dijkstra und Janou Levels kamen zum Einsatz, Levels sogar von Beginn an. Smilla Vallotto durfte für die Schweizer „Nati“ beim 1:0 gegen Kanada in der zweiten Hälfte ran. Nelly Smolarczyk traf mit der deutschen U19 auf die U18-Auswahl Norwegens mit Teamkollegin Anny-Kerim Lindland (3:0).
Internationale Einsätze: Während die Profis um den Einzug ins Achtelfinale im DFB-Pokal kämpfen, geht es für zwei grün-weiße Talente am Dienstag um Punkte in der Qualifikation für die U17-EM im kommenden Jahr in Estland. Truls Flodin Furuseth, der in der VfL-U19 aktiv ist, trifft mit der schwedischen Auswahl auf Litauen. Dusan Pernis, Keeper der grün-weißen B-Junioren, bekommt es mit der Slowakei mit Bulgarien zu tun.
Wolfsburg United Cup in Mexiko: Im September 2025 feierte der Wolfsburg United Cup seine Premiere in Mexiko, ausgetragen in Puebla. Nach erfolgreichen Turnieren in China wurde das Format damit erstmals nach Lateinamerika gebracht. 150 Teilnehmende aus sechs Partnerunternehmen spielten in zwölf Teams um den Sieg. Trotz herausfordernder Platzverhältnisse zeigten alle starken Einsatz, Fairplay und Teamgeist. Als Sieger ging das Team von EDAG hervor. Abseits des Platzes bot das Rahmenprogramm vielfältige Möglichkeiten zum Austausch und gemeinsamen Erleben. Ein besonderer Dank gilt dem StrongHER-Team in Mexiko und dem Club Deportivo Volkswagen für die hervorragende Organisation und Unterstützung.