Wolfsspuren

Wolfsspuren am Montag

Ticketinfos Frankfurt / Herbstmeister Grzywacz / Silber für Amoura.

Der VfL präsentiert euch regelmäßig zum Feierabend die „Wolfsspuren“: Splitter, Anekdoten, Zitate und andere Kurzmeldungen rund um unser Wolfsrudel. Ob Wölfe, Wölfinnen oder Jungwölfe – hier gibt es immer mal wieder Spannendes rund um den Klub serviert. Heute im Fokus: der Start des Ticketverkaufs fürs Auswärtsspiel in Frankfurt, das Abschneiden der Ausgeliehenen und der VfL-Nachwuchsteams, eine frisch gekürte „Shero“, die Wahl zum „Fußballer des Jahres“ in Algerien und ein Geburtstagskind.

Mitkommen nach Frankfurt: Das nächste Auswärtsspiel in der Bundesliga wird die Wölfe nach Frankfurt führen. Für die Partie bei der Eintracht am Sonntag, 30. November (Anstoß um 17.30 Uhr), startet am morgigen Dienstag der Vorverkauf. Ab 9.45 Uhr dürfen Dauerkarten-Besitzer und WölfeClub-Mitglieder über den Wölfeshop bis zu zehn Karten pro Nase erwerben. Diese Möglichkeit gibt es bis zum 24. November um 12 Uhr, einen freien Verkauf gibt es anschließend nicht. Zu haben sind Sitzplätze für die Blöcke 20C und 21E zum Stückpreis von 39 Euro sowie für die Blöcke 21H, 21I und 21G zum Stückpreis von 34 Euro. Stehplätze im Gastbereich (Block 20) kosten 15 Euro (13 Euro ermäßigt). Inklusionstickets sind über das Service Center erhältlich.

Bilanz der Leihwölfe: Durchwachsen bis ordentlich liest sich die Wochenend-Bilanz der aktuell verliehenen Grün-Weißen. Jakub Kaminski, erneut über 90 Minuten dabei, unterlag mit dem 1. FC Köln in Mönchengladbach 1:3. Zu einem Remis reichte es für Nicolas Cozza (1:1 mit dem FC Nantes in Le Havre), der ebenfalls durchspielte. Keine Einsatzminuten kamen für Aster Vranckx (US Sassuolo) herum, während Bartol Franjic mit dem FC Venedig 3:1 gegen Sampdoria Genua gewann. Auch der Kroate spielte über die komplette Distanz. Stark in Form ist derweil die Zweitvertretung des 1. FC Nürnberg. Mit Eryk Grzywacz in der Startformation (bis zur 65. Minute) siegte sie in Hankofen-Hailing mit 3:2 und sicherte sich in der Regionalliga Bayern damit die Herbstmeisterschaft.

Siegesserie hat ein Ende: Nach sieben Siegen in Folge in der C-Junioren-Bezirksliga Braunschweig Nord mussten sich die U17-Juniorinnen des VfL erstmalig mit einem Unentschieden zufriedengeben. Am Samstag trennten sie sich 1:1 vom JFV Gifhorn. Damit belegen die Nachwuchswölfinnen mit 22 Punkten und einem Torverhältnis von 37:6 weiterhin Platz zwei, verloren allerdings an Boden gegenüber dem Erstplatzierten MTV Gifhorn II (24 Punkte). 

Popp sichert sich „Shero“-Titel: Im Nachgang der 2:3-Niederlage der Wölfinnen am vergangenen Samstag gegen Eintracht Frankfurt in der Volkswagen Arena wählten die Fans Alexandra Popp mit 31 Prozent der Stimmen zur „Shero des Spiels“. Popp traf in der 89. Minute zum 2:3-Anschlusstreffer. Knapp dahinter landete Kessya Bussy (30 Prozent), die das zwischenzeitliche 1:0 erzielte. Rang drei belegte Svenja Huth (zehn Prozent). 

Nur einer noch besser: Fast die Nase vorn hatte in einer etwas größeren Fanwahl derweil ein anderer VfL-Profi. Mohammed Amoura nämlich, der erneut in der Endauswahl des „Fennec d’Or“ gestanden hatte, einer Auszeichnung des Online-Mediums La Gazette du Fennec, mit dem seit 2024 der beste algerische Fußballer des Jahres ausgezeichnet wird. Seinen Titel aus dem Vorjahr hätte der VfL-Angreifer, wie am Sonntagabend bekanntgegeben wurde, um ein Haar dabei verteidigt, landete nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen dieses Mal aber auf Rang zwei hinter Dortmunds Ramy Bensebaini. 

Jungwölfe auf Kurs: Das Wochenende lief nicht nur für die U19, die im DFB-Pokal eine Runde weiterkam, erfolgreich – auch die anderen Jungwölfe konnten Siege einfahren.

Feiernder Ex-Wolf: Schon lange vor Stefan Effenberg hatte der VfL Wolfsburg einen Tiger im Team, nämlich einen, der in den rauen 80ern am Elsterweg um Oberliga-Punkte kämpfte: Ralf Schmidt. Heute feiert unser ehemaliger Wadenbeißer seinen 63. Geburtstag. Alles Gute!