Hendrich im Dress der deutschen Nationalmannschaft auf dem Spielfeld.
22.09.2021
Frauen

Wölfinnen ungeschlagen

Die Nationalspielerinnen des VfL blicken auf eine erfolgreiche Abstellungsphase zurück.

Hendrich im Dress der deutschen Nationalmannschaft auf dem Spielfeld.

Die guten Ergebnisse aus der ersten Saisonphase in FLYERALARM Frauen-Bundesliga und UEFA Women’s Champions League konnten die Wölfinnen auch bei ihren Auswahlteams bestätigen: So gab es für alle fünf Nationalmannschaften mit grün-weißer Beteiligung keine Niederlage in den ersten beiden Spielen der WM-Qualifikation. Besonders torhungrig zeigten sich dabei die Däninnen um Sofie Svava, die in zwei Spielen 15 Mal ins Schwarze trafen. Auch das DFB-Team präsentierte sich mit zwölf Toren treffsicher.

Drei gelungene DFB-Halbzeiten

Die traditionell große Delegation an deutschen Nationalspielerinnen kann mit der ersten Länderspielphase der Saison zufrieden sein. Zunächst musste Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg aber die verletzungsbedingten Ausfälle von Klara Bühl und Sara Doorsoun – für sie wurde Pia-Sophie Wolter nachnominiert – verkraften. Gegen eine aufopferungsvoll kämpfende, aber spielerisch limitierte bulgarische Nationalmannschaft, stand am Ende ein auch in dieser Höhe verdienter 7:0-Sieg. Das DFB-Team, bei dem auch Lena Oberdorf und Kathrin Hendrich in der Startelf standen, wurde in dieser Partie von Wölfin Svenja Huth als Kapitänin auf das Feld geführt. Die eingewechselte Tabea Waßmuth durfte sich außerdem über ihren dritten Länderspieltreffer freuen. Sie erzielte das zwischenzeitliche 6:0 in der 76. Minute. Ganz so mühelos wie das Spiel gegen Bulgarien gestaltete sich die zweite Partie der Gruppe H dann aber nicht. Gegen forsch auftretende Serbinnen geriet Deutschland schon in der dritten Minute ins Hintertreffen. Mit Hendrich, Lena Lattwein und Oberdorf setzte sich die Viererkette zu Beginn beinahe ausschließlich aus Wölfinnen zusammen. Auch Huth lief wieder von Beginn an auf. Dennoch fiel dem Team von Voss-Tecklenburg bis zur Halbzeit wenig ein, sodass der Rückstand bis zum Pausenpfiff Bestand hatte. Im zweiten Abschnitt lenkte das DFB-Team das Spiel dann aber früh in die gewünschte Bahn: Mit 5:1 fiel der Sieg am Ende auch noch deutlich aus.

Tor und Kapitänsbinde

Im Duell der deutschen Nachbarländer zwischen Belgien und Polen war es Ewa Pajor, welche die polnische Auswahl in der 40. Minute in Führung schoss. Die auch beim VfL treffsichere Stürmerin führte ihr Team beim Auftakt der WM-Qualifikationsgruppe A zudem als Spielführerin aufs Feld. Dass es nicht für den perfekten Start langte, lag an der Belgierin Janice Cayman, die in der 79. Minute zum 1:1-Endstand ausglich. Die drei Punkte gab es für Polen dann beim 1:0-Sieg gegen Armenien – diesmal aber ohne Pajor, die geschont wurde.

Zwölf Punkte für Skandinavierinnen

Die optimale Punkteausbeute gab es sowohl für die Schwedinnen mit Rebecka Blomqvist als auch Svavas munter aufspielende Däninnen. Für Blomqvist waren die Einsatzminuten bei den Erfolgen gegen die Slowakei (1:0) und Georgien (4:0) rar gesät. Lediglich im zweiten Gruppenspiel gegen die georgische Nationalmannschaft kam die Flügelspielerin zu einem Kurzeinsatz. 15:0-Tore – diese beeindruckende Bilanz kann Dänemarks Nationalelf nach nur zwei Spielen in Gruppe E vorweisen. Auch wenn mit Malta (7:0) und Aserbaidschan (8:0) keine Schwergewichte des europäischen Frauenfußballs auf die Däninnen warteten, ist mit der folgerichtigen Tabellenführung der Grundstein für eine erfolgreiche Qualifikation gelegt. VfL-Spielerin Svava stand dabei in beiden Spielen von Anfang an auf dem Feld.

Niederlande mit verhaltenem Start

In der Gruppe C kamen die favorisierten Niederländerinnen zum Auftakt nicht über ein 1:1 gegen die Tschechische Republik hinaus. Mit den Wölfinnen Dominique Janssen, Jill Roord und Shanice van de Sanden in der Startelf erzielte Sturmführerin Vivianne Miedema den Ausgleich erst in der 83. Minute. Erfolgreicher verlief das zweite Gruppenspiel gegen die Isländerinnen. In der Landeshauptstadt Reykjavik siegte Oranje, bei der diesmal Janssen und Roord von Beginn an spielten, mit 2:0. Somit endete die erste Abstellungsphase für die Elftal mit vier Punkten.

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