Das war ein hartes Stück Arbeit: Die VfL-Frauen haben am zweiten Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga den FC Carl Zeiss Jena mit 3:1 (1:1) besiegt. Dabei konnte die Kulisse im AOK Stadion sich sehen lassen: Bei strahlendem Sonnenschein waren 3.420 Zuschauende gekommen. Die Fans der VfL-Frauen feierten den 80. Geburtstag des Klubs mit einer großen Choreografie in der Nordkurve, außerdem spielte die Big Band von Volkswagen. Die VfL-Frauen bissen sich unterdessen lange die Zähne an den konzentriert verteidigenden Jenaerinnen aus. Nachdem Janina Minge die Grün-Weißen in der ersten Hälfte in Führung gebracht hatte (42.) und Jena zwischenzeitig ausglich, stellte VfL-Neuzugang Cora Zicai schließlich spät auf 2:1. Lineth Beerensteyn sorgte kurz darauf für den 3:1-Endstand. Ihr nächstes Spiel bestreiten die Wölfinnen nun am kommenden Sonntag, 21. September, ab 18.30 Uhr beim 1. FC Köln.
Personal
VfL-Cheftrainer musste verletzungsbedingt auf Lena Lattwein (Muskelverletzung) und Luca Papp (Knieprobleme) verzichten, Guro Bergsvand, Sophia Kleinherne und Sarai Linder befinden sich außerdem nach wie vor im Aufbautraining. Darüber hinaus fehlte Sharn Freier aus privaten Gründen. Im Vergleich zum Duell gegen Hamburg änderte VfL-Cheftrainer Stephan Lerch seine Startelf auf zwei Positionen. Für Ella Peeddemors und Beerensteyn begannen Camilla Küver und Justine Kielland. Für Küver war es nach einer langen Phase mit Verletzungen der erste Startelfeinsatz überhaupt im VfL-Trikot.
Spielverlauf
Die Wölfinnen hatten wie erwartet von Beginn an mehr Spielanteile, taten sich vor dem Tor der Gäste aber dennoch schwer. So probierten es unter anderem Camilla Küver (9.) und Joelle Wedemeyer (12.). Hochkarätige Gelegenheiten gab es zunächst nicht, da die Gäste diszipliniert verteidigten. Die Jenaerinnen kamen in der 14. Minute über Isabella Jaron ein erstes Mal vor das Wolfsburger Tor. Wenig später hatten dann die Wölfinnen durch einen Kopfball von Alexandra Popp eine Riesenchance, die Kugel flog jedoch vom rechten Pfosten an den linken, ehe Jenas Keeperin Jannah Etzold sie doch noch zu fassen bekam (22.). Nach rund einer halben Stunde zog Kielland aus dem 16er ab, die Kugel rollte allerdings knapp am linken Pfosten vorbei (30.). Die VfL-Frauen blieben am Drücker. In der 42. Minute passte dann alles: Minge vollendete nach Vorarbeit von Kielland zum 1:0. Dabei blieb es bis zur Pause. Insgesamt waren die Wölfinnen in Hälfte eins deutlich überlegen. Da Jena konzentriert verteidigte, gelang es ihnen jedoch noch nicht, ihre Vorteile in mehr Tore umzumünzen.





































