03.09.2021
Frauen

Wölfinnen an der Weser

Im ersten Auswärtsspiel der Saison gastieren die VfL-Frauen beim SV Werder Bremen.

Bordeaux, Bremen, Bordeaux. Inmitten der zweiteiligen internationalen Herausforderung, die Gruppenphase der UEFA Women’s Champions League zu erreichen, steht für die Frauen des VfL Wolfsburg die erste Auswärtsaufgabe in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga auf dem Programm: Am morgigen Samstag, 4. September (Anstoß um 16 Uhr/live auf Magenta Sport), gastieren die Wölfinnen beim SV Werder Bremen. Das letzte rein grün-weiße Duell liegt erst drei Wochen zurück: Im vorletzten Testspiel der Saisonvorbereitung gewann der VfL mit 9:3.

Zuletzt immer torreich

Man kann nicht gerade behaupten, dass der Spielplan den Werder-Frauen ein entspanntes Auftaktprogramm beschert hätte: Am ersten Spieltag kam der Tabellenneunte der Vorsaison mit 0:8 beim aktuellen Deutschen Meister FC Bayern München unter die Räder – und auch nun spricht zumindest die Papierform nicht gerade für das Team von Trainer Thomas Horsch. Nicht nur die jüngste Testspiel-Niederlage in Ankum ist noch in guter – oder weniger guter – Erinnerung. Auch am letzten Spieltag der Saison 2020/2021 zeigten sich die VfL-Frauen torhungrig: Im AOK Stadion gab es Anfang Juni ein 8:0. Was den Bremerinnen allerdings Hoffnung machen dürfte: So eindeutig wie sich das Resultat anhört, war zumindest die erste Hälfte im kürzlich ausgetragenen Testspiel ganz und gar nicht. Werder ging in der ersten Hälfte zwei Mal in Führung, erst nach der Pause „kanterten“ sich die Wölfinnen bis nahe an die Zweistelligkeit.

„Keine Aufgabe zwischendurch“

Für die grün-weißen Gäste geht es auf Platz 11 des Weserstadions darum, an die starke Leistung aus dem mit 3:0 gewonnenen Heimspiel gegen den 1. FFC Turbine Potsdam anzuknüpfen und mit Blick auf das selbst gesteckte Etappenziel bis zur ersten Länderspielpause einen weiteren Erledigt-Haken setzen zu können. Drei Siege in der Liga und das Erreichen der UWCL-Gruppenphase lautet die Vorgabe bis zur ersten Abstellungsphase, die nach dem Heimspiel gegen den SC Sand am Sonntag, 12. September (Anstoß um 13 Uhr/live auf Magenta Sport), beginnt. Für diese Partie sind bereits Tickets im Vorverkauf erhältlich. In Bremen wird es hingegen kein freies Ticketing geben. Vor der Abfahrt in die Hansestadt sprach VfL-Cheftrainer Tommy Stroot über…

…das Personal: Katarzyna Kiedrzynek wird auf alle Fälle bis zur Länderspielpause fehlen. Sie wurde am letzten Mittwoch im Krankenhaus behandelt, der Finger ist gerade in Gips. Bei Almuth Schult steigern wir die Belastung langsam, aber auch sie ist noch kein Thema fürs Wochenende. Joelle Smits ist schon mit muskulären Problemen zu den Olympischen Spielen gereist. Wir haben es gut im Griff, sie befindet sich auch schon wieder im Aufbau. Der Reiz eines Spieleinsatzes käme allerdings noch zu früh. Gute Nachrichten gibt es hingegen von Pauline Bremer, die erstmals wieder im Spieltagskader stehen wird. Das hat für Applaus in der Teambesprechung gesorgt.

…den Gegner: Wir wissen wirklich sehr viel über Werder, da wir uns bereits im Vorfeld unseres Testspiels intensiv mit diesem Team beschäftigt haben. Von daher haben wir einen guten Überblick darüber, was uns erwarten wird. Fest steht, dass das 9:3 im Testspiel überhaupt nicht relevant ist.

…eine mögliche Rotation: Es wird den einen oder anderen Wechsel geben, aber wir werden jetzt nicht komplett durchwechseln. Es geht immer um die richtige Balance.

…einen Quervergleich mit Bayern: Dass Bayern letzte Woche 8:0 gegen Bremen gewonnen hat, spielt für uns keine Rolle. Wir wollen unsere Siegermentalität auf den Platz bringen, das steht im Vordergrund. Und Teil dieser Mentalität ist es auch, ein Spiel möglichst hoch gewinnen zu wollen. Quervergleiche interessieren zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nicht. Im Übrigen muss man auch erst mal 3:0 gegen Potsdam gewinnen.

…die mentale Herausforderung zwischen den UWCL-Spielen: Ich sehe diese mentale Herausforderung gar nicht. Unsere Aufgabe heißt Werder. Das ist keine Aufgabe zwischendurch, sondern eine, die wir gewinnen wollen. Wenn überhaupt, dann sehe ich eher die körperliche Belastung, da das Bordeaux-Spiel noch nicht lange zurückliegt.

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