Trotz einer couragierten und kämpferischen Vorstellung hat der VfL Wolfsburg den erhofften Heimsieg verpasst. Gegen RB Leipzig unterlagen die Wölfe am Samstagnachmittag in der Volkswagen Arena mit 0:1 (0:1). Das Tor des Tages erzielte Johan Bakayoko in der achten Spielminute. In einer offenen zweiten Halbzeit vergaben die Hausherren mehrere gute Ausgleichschancen, während RB kurz vor Schluss einen Elfmeter durch Christoph Baumgartner verschoss. Für die Niedersachsen war es die zweite 0:1-Niederlage in Serie. Die nächste Gelegenheit, Punkte einzufahren, bietet sich am Samstag, 4. Oktober, beim FC Augsburg. Anstoß ist um 15.30 Uhr.
Personal
VfL-Cheftrainer Paul Simonis nahm nach dem 0:1 in Dortmund zwei Veränderungen in seiner Startelf vor. Mattias Svanberg und Jonas Wind rückten für Andreas Skov Olsen (Knieprobleme) und Lovro Majer (Bank) in die erste Elf. Aufseiten der Gäste vertraute RB-Coach Ole Werner auf dieselbe Anfangsformation wie beim vorherigen 3:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln.
Spielverlauf
Die Grün-Weißen erwischten einen denkbar schlechten Start in die Partie. Nach nicht einmal zehn Minuten lag der VfL bereits mit 0:1 zurück. Ein Ballverlust von Mohammed Amoura im Mittelfeld leitete die Führung der Gäste ein, die anschließend die Spielkontrolle übernahmen. Wolfsburg wirkte verunsichert, hatte Schwierigkeiten im Spielaufbau und ließ Leipzig zu viel Raum in der Offensive. In der Folge kam RB zu weiteren Chancen, während die Gastgeber vor allem mit Defensivarbeit beschäftigt waren. Einzig über die rechte Seite konnte der VfL gelegentlich für Gefahr sorgen, wenn die Niedersachsen dem Gäste-Pressing entkamen: Mit einem cleveren Pass setzte Mattias Svanberg im Strafraum Kilian Fischer in Szene, doch dessen Schuss strich knapp am linken Pfosten vorbei (16. Minute). Eine mögliche Wendung des Spiels bot sich, als die Szene im Leipziger Strafraum auf ein mögliches Handspiel überprüft wurde. Bei Fischers Schuss hatte der Ball die Hand von Assan Ouedraogo touchiert. Die VAR-Prüfung ergab jedoch keinen Elfmeter, die Partie lief weiter (17.). Mit fortlaufender Spielzeit bekamen die Hausherren das Geschehen etwas besser in den Griff, blieben aber vor dem Tor zu harmlos. Die Sachsen dagegen verwalteten ihre Führung souverän und ließen wenig zu. So ging es mit einem 0:1 in die Kabine.































