Der ehemalige VfL Wolfsburg-Spieler Bast Dost läuft jubelnd auf Makoto Hasebe zu.
FR . 26. 10. 2018
Männer

Wölfe gegen Fortuna ungeschlagen

Daten und Fakten zum Gastspiel der Wölfe beim Aufsteiger aus Düsseldorf.

Der ehemalige VfL Wolfsburg-Spieler Bast Dost läuft jubelnd auf Makoto Hasebe zu.

Nach dem verheißungsvollen Saisonstart mit zwei Siegen in den ersten beiden Partien konnten die Wölfe sechs Mal in Folge nicht gewinnen. Diese Durststrecke will die Elf von Cheftrainer Bruno Labbadia beim Gastspiel in Düsseldorf beenden. Am Samstag, 27. Oktober, treffen die Grün-Weißen auf den Aufsteiger (Anstoß um 15.30 Uhr). Diese Begegnung gab es zuvor erst in der einzigen gemeinsamen Bundesligasaison von Fortuna und dem VfL. In der Spielzeit 2012/2013 verloren die Düsseldorfer zu Hause mit 1:4, in Wolfsburg trennte man sich 1:1-Unentschieden. Auch im Unterhaus verloren die Wölfe keines ihrer Spiele gegen die Flingeraner. In den Spielzeiten 1992/1993 und 1994/1995 gab es vier Duelle in der zweiten Bundesliga, von denen der VfL zwei gewann und sich zweimal die Punkte teilte.

Herbe Niederlage in Frankfurt

Aktuell trennen beide Teams nur vier Zähler. Der VfL führt mit neun Punkten die zweite Tabellenhälfte an. Nach acht ausgetragenen Partien ist das Abschneiden der Grün-Weißen insgesamt durchschnittlich: zwei Siege, drei Unentschieden und drei Niederlagen. Auswärts holten Casteels, Arnold und Co. bisher vier Zähler. Auch die Heimmannschaft schwächelte zuletzt deutlich, kein einziges der letzten fünf Partien entschied die Mannschaft von Coach Friedhelm Funkel für sich. Am vergangenen Spieltag kassierte der Tabellenletzte sogar die höchste Bundesliga-Niederlage seit dem 0:7 gegen den VfB Stuttgart im März 1986: Fortuna kam beim 1:7 in Frankfurt mächtig unter die Räder – das macht insgesamt schon 18 Gegentore in der laufenden Saison. Doch auch die Wölfe-Abwehr ist längst nicht so stabil. 14 Wolfsburger Gegentore nach acht Spielen sind für den VfL in der Bundesliga der höchste Wert seit der Saison 2012/2013 (15 Gegentore), als die Mannschaft am Ende auf dem 11. Platz landete.

Düsseldorf will „anderes Gesicht zeigen“

Der Aufsteiger ist mit fünf Punkten aktuell am Tabellenende angesiedelt. „Ganz klar, dass die Mannschaft ein ganz anderes Gesicht zeigen will. Wir wollen wieder mutig sein und den Gegner im eigenen Stadion vor Probleme stellen“, sagte Coach Funkel auf der Pressekonferenz vor der Partie. „Ich werde natürlich nicht auf elf Positionen tauschen. Grundsätzlich hat meine Mannschaft das Vertrauen verdient. Trotzdem werde ich das ein oder andere verändern und Spielern eine Chance geben. Die Zeit ist gekommen, in der sich auch die bisherigen Reservisten beweisen können.“ Die einzigen Feldspieler, die in dieser Woche nicht am Training teilnehmen konnten, sind Diego Contento und Andre Hoffmann. Dagegen ist Angreifer Niko Gießelmann nach seiner Fußprellung wieder fit „und wird auch am Samstag in der Startelf stehen“, so Funkel, der sich auch über die Gäste äußerte: „Wolfsburg hat andere Ambitionen. Sie sind mit zwei Siegen gut gestartet und dann ein wenig aus dem Tritt geraten. Aber sie verfügen über eine gute Bundesligamannschaft.“

Weghorst mit Offensivdrang

VfL-Stürmer Wout Weghorst ist aktuell einer der gefährlichsten Akteure bei den Grün-Weißen. Der Sommer-Neuzugang war an drei der letzten vier VfL-Tore direkt beteiligt (2 Treffer, 1 Assist). In der vergangenen Partie gegen den FC Bayern München traf der Niederländer in seinem 8. Bundesligaspiel zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer. Der letzte Wolfsburger, der weniger als acht Bundesliga-Spiele für seine ersten drei Treffer benötigte, war Maximilian Arnold, der im April 2013 in seinem 7. Bundesligaspiel für die Grün-Weißen zum 3. Mal einnetzte. Von den Bundesligaspielern mit mindestens drei Saisontreffern ist Weghorst neben Robert Lewandowski, Paco Alcacer und Jonas Hofmann der einzige Spieler, der 100 Prozent seiner Großchancen verwertete.

VfL Wolfsburg-Spieler Wout Weghorst ballt die Faust und jubelt.

Positive Bilanz für Bruno Labbadia

VfL-Coach Bruno Labbadia hat als Spieler in sieben Bundesliga-Partien gegen die Fortuna eine leicht positive Bilanz: zwei Siegen steht eine Niederlage gegenüber, dazu kommen vier Remis – dabei gelang ihm ein Treffer. Als Trainer des VfB Stuttgart blieb Labbadia 2012/2013 gegen Düsseldorf sieglos (0:0 H, 1:3 A). Im direkten Trainer-Duell ist der 52 Jahre alte Wolfsburger Fußballlehrer (mit Leverkusen und Hamburg) gegen Düsseldorf Coach Funkel (mit Frankfurt und Hertha BSC) in der Bundesliga sogar noch ungeschlagen (drei Siege, ein Unentschieden).

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