24.10.2017
Männer

„Wissen, wo wir hinwollen“

Wölfe treffen am Mittwoch in der 2. Runde des DFB-Pokals auf Hannover 96.

Eines ist schon vor dem Pokalfight gegen den niedersächsischen Rivalen aus Hannover (Mittwoch, 25. Oktober, 18.30 Uhr in der Volkswagen Arena) klar: Nach fünf aufeinanderfolgenden Remis in der Liga wird es dieses Mal definitiv einen Sieger geben – spätestens nach 120 Minuten würde ein Elfmeterschießen die Entscheidung bringen, welches Team in das Achtelfinale des diesjährigen DFB-Pokals einzieht. „Wir haben uns Ziele gesetzt und wissen, wo wir hinwollen“, formulierte VfL-Cheftrainer Martin Schmidt auf der Pressekonferenz zum Spiel die Stoßrichtung. Jeder Bundesligist strebe grundsätzlich danach, ins Finale nach Berlin einzuziehen, so natürlich auch sein Team. „Der Glaube daran muss da sein, das ist das Wichtigste.“

„Ein komplexer Gegner“

Ein erster notwendiger Schritt dahin wäre der Sieg im Pokal gegen den niedersächsischen Nachbarn. Die Roten, die den Grün-Weißen bereits am 3. Spieltag in der Liga ein 1:1 abgetrotzt hatten, werden zweifellos nicht einfach zu bezwingen sein, schließlich komme 96, das „als Aufsteiger Siegen gewohnt sei“, mit einer gehörigen Portion Euphorie in die Volkswagen Arena. „Dieses Selbstbewusstsein strahlen sie aus“, so Schmidt. Auch beim 2:1 in Augsburg am vergangenen Wochenende, als die Breitenreiter-Elf das Spiel noch zu ihren Gunsten drehen konnte, habe der besondere „Teamspirit“ sie getragen. Zudem warnt der VfL-Coach durchaus auch vor der taktischen Variabilität der Hannoveraner, bei denen die Handschrift des Trainers deutlich erkennbar sei: „Ein komplexer Gegner, bei dem man auch einen Plan B braucht.“ Eine besondere Vorbereitung auf ein mögliches Elfmeterschießen gab es in den vergangenen Einheiten übrigens nicht. Schließlich sei es ohnehin Usus bei jedem Trainingsspiel, das unentschieden ende, die Entscheidung vom Punkt herbeizuführen. Und auch der letzte verschossene Strafstoß Maximilian Arnolds beim 1:1 gegen Hoffenheim ändere grundsätzlich nichts an dem intern festgelegten Kreis der präferierten Schützen, zu denen auch Paul Verhaegh sowie Mario Gomez und Yunus Malli gehören.

„Möglichst gescheit rotieren“

Eine entscheidende Bedeutung in dieser Englischen Woche, die am kommenden Samstag, 28. Oktober (Anstoß um 15.30 Uhr), mit dem Ligaspiel beim FC Schalke 04 endet, komme der richtigen Belastungssteuerung zu. Drei Spiele in sechs Tagen sei vor allem für die laufintensiven Positionen nur schwerlich zu verkraften. Daher sei der ein oder andere Wechsel in der Startelf durchaus wahrscheinlich. „Natürlich richten wir bei diesem Spiel den Blick auch bereits auf das nächste und müssen möglichst gescheit rotieren“, so Schmidt. Welche personellen Änderungen das aber konkret nach sich ziehen wird, muss abgewartet werden, „manchmal ist da auch das Gefühl des jeweiligen Spielers entscheidend.“ Umso wichtiger und erfreulicher, dass der 50-Jährige inzwischen personell fast wieder aus dem Vollen schöpfen kann. Abgesehen von Sebastian Jung (Außenbandruptur) und Kaylen Hinds stehen dem Schweizer alle Kaderspieler zur Verfügung. Auch dem zuletzt aufgrund einer Rückenprellung pausierenden Malli gehe es „schon wieder besser“. Somit hat Schmidt durch die Rückkehr der Langzeitverletzten Jeffrey Bruma und John Anthony Brooks nun auch in der Innenverteidigung die Qual der Wahl. Mit dem Duo sowie Marcel Tisserand, Robin Knoche und dem zuletzt stark auftrumpfenden Felix Ohis Uduokhai stehen gleich fünf zentrale Abwehrspieler zur Auswahl. „Der Konkurrenzkampf ist eröffnet“, freut sich der VfL-Coach über das neue Luxusproblem.

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