Bruno Labbadia lächlend.
FR . 30. 11. 2018
Männer

„Wissen, was uns erwartet“

VfL Wolfsburg trifft am Sonntag auf eine formstarke Frankfurter Eintracht.

Bruno Labbadia lächlend.

Mit dem Spiel am kommenden Sonntag, 2. Dezember (Anstoß um 18 Uhr), bei Eintracht Frankfurt bestreitet der VfL Wolfsburg das nunmehr 13. Bundesliga-Spiel der laufenden Saison. Wie bereits in der vergangenen Woche geht es auch diesmal gegen eine Mannschaft, die sich aktuell auf einem Champions-League-Platz befindet. Aber nicht nur das: Womöglich ist der kommende Gegner aus Hessen die Mannschaft der Stunde: Seit sieben Partien ist die Eintracht ungeschlagen, musste sich dabei lediglich einmal die Punkte teilen. Zudem qualifizierte sie sich vorzeitig für die Zwischenrunde der Europa League. Das Team um Bruno Labbadia sollte gewarnt sein. Auf der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Aufeinandertreffen sprach der Wölfe-Cheftrainer über…

…die Personalsituation: Maximilian Arnold hatte gestern Schüttelfrost und konnte deswegen nicht trainieren. Abends ging es ihm etwas besser, trotzdem müssen wir nun abwarten, ob es Sinn macht, dass er heute trainiert. John Anthony Brooks und Admir Mehmedi konnten wieder trainieren und müssten für das Spiel zur Verfügung stehen.

…den kommenden Gegner: Frankfurt macht es momentan sehr gut. Man darf es allerdings nicht nur auf die drei Stürmer beziehen, denn die Mannschaft funktioniert generell sehr gut. Auch bei ihrem Europa-League-Spiel hat man gesehen, dass sie richtig Lust haben, in der Stadt herrscht dazu eine riesige Euphorie. Es wird am Sonntag sicherlich eine top Stimmung im Stadion sein. Wir wissen, was uns erwartet. Es liegt an uns, Frankfurts Stärken zu unterbinden, was nicht einfach sein wird, und außerdem unsere Dinge mit einzubringen. Ich freue mich auf das Spiel.

…Josuha Guilavogui und Felix Klaus: Beide konnten die komplette Woche mitmachen. Josh hatte immer wieder kleinere, aber keine gravierenden Rückschläge. Ich habe das Gefühl, dass beide auf dem richtigen Weg sind. Es ist allerdings schwierig zu beurteilen, wie es im Spiel aussehen würde. Wir sind in einer Phase, in der die Trainingseinheiten nicht mehr ganz so intensiv sind. Es wird stattdessen mehr im taktischen Bereich gearbeitet. Ich freue mich aber für beide. Wir müssen die Situation aber noch abwarten, wann sie es in den Kader schaffen.

…taktische Formationen: Wir müssen abwägen, welches System am besten zum Gegner und in diesem Spiel zu uns passt. Gut ist, dass wir variabel geworden sind. Wenn man sieht, dass wir gegen Leipzig drei verschiedene Systeme gespielt haben, ist das wirklich gut. Wir haben aber auch kein Problem damit, nur ein System zu spielen. Ich habe schon oft gesagt, dass Systeme oft nur ein Mittel zum Zweck sind.

…die Herangehensweise in dieser Saison: Die Spielart muss unabhängig vom System sein. Mir gefällt, dass wir in dieser Saison versuchen, unser Spiel durchzuziehen. Wir versuchen, den Gegner zu bespielen und mutig hinten rauszuspielen. Das ist vor allem in Phasen wichtig, in denen man vielleicht nicht das gewünschte Ergebnis abliefert, auch um zu zeigen, dass man dranbleibt. Wichtig ist, dass wir nun noch mehr Ergebnisse liefern. Gegen Leipzig haben wir es schon sehr gut gemacht. Wir haben wenig Torchancen zugelassen, selber einige Möglichkeiten gehabt und gewonnen, was uns sehr gut getan hat.

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