Im Play-off-Hinspiel der UEFA Women’s Champions League trifft Lineth Beerensteyn mit den Frauen des VfL Wolfsburg auf ihren Ex-Verein Juventus FC (Donnerstag, 18.45 Uhr, live auf Disney+). Vor der Partie gegen die Italienerinnen sprach die Niederländerin über das Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Klub und die bevorstehende Aufgabe in der Champions League.
Lineth, du triffst in der Champions League auf deinen ehemaligen Verein Juventus. Gegen frühere Mitspielerinnen anzutreten ist immer besonders – gibt es eine, vor der du dich im direkten Duell besonders in Acht nimmst?
Lineth Beerensteyn: Ich würde nicht sagen, dass ich vor einer einzelnen Spielerin besonders vorsichtig sein muss. Juventus hat einen sehr starken Kader mit viel Qualität und Erfahrung. Einige Offensivspielerinnen erzielen viele Tore und zeigen in der Champions League, wie wichtig sie für das Team sind. Ich habe mit einigen von ihnen zusammengespielt und weiß, was sie können. Aber am Ende kommt es nicht auf eine einzelne Spielerin an – Juventus ist als Mannschaft ein sehr starker Gegner.
Du hast zwei Jahre in Italien gespielt. Was hat dir diese Zeit – auch außerhalb des Fußballs – gebracht?
Lineth: Sehr viel. Ich bin nicht nur als Fußballerin, sondern auch als Mensch gewachsen. Es war eine komplett andere Kultur und eine neue Sprache. Ich hatte dort eine tolle Zeit, habe in einer schönen Stadt gelebt und mit vielen großartigen Spielerinnen zusammengespielt. Schlechter bin ich durch diese Erfahrung auf keinen Fall geworden – im Gegenteil, es war durchweg positiv.
Ihr habt nach der Winterpause erst ein Pflichtspiel absolviert. Ist es schwierig, direkt danach in ein internationales K.-o.-Spiel zu gehen?
Lineth: Natürlich ist es nicht ideal, dass wir erst eine offizielle Partie hatten. Aber wir haben in den Trainingseinheiten sehr intensiv gearbeitet und auch viele interne Spiele gemacht, sodass wir trotzdem einen Rhythmus entwickeln konnten. Champions League ist trotzdem noch einmal etwas anderes, das wissen wir. Aber wir können es nicht ändern – wir müssen am Spieltag bereit sein und ich bin sicher, dass wir das sein werden.




