26.04.2019
Männer

„Wird ein sehr interessantes Spiel“

Wölfe gastieren am Sonntag bei der TSG Hoffenheim.

Nur vier Zähler liegen zwischen den Wölfen und der TSG 1899 Hoffenheim. Während der VfL Wolfsburg gern im Saisonendspurt noch den sechsten Rang in der Tabelle erobern würde, belegt die TSG eben jene Position und schielt noch auf die Champions League-Plätze. Am kommenden Sonntag, 28. April (Anstoß um 15.30 Uhr), treffen beide Tabellennachbarn nun aufeinander. Zwar gab es für die Wölfe zuletzt auf fremden Rasen nicht allzu viel Grund zum Jubeln, dennoch könnte eine Statistik der Elf von VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia zusätzlichen Ansporn verleihen: Grün-Weiß gewann in dieser Bundesliga-Saison schon sieben Auswärtsspiele und würde mit einem weiteren Erfolg den Vereinsrekord aus der Saison 2007/2008 einstellen, als acht Bundesliga-Auswärtssiege gelangen. Vor dem Duell plagen den Wölfe-Coach allerdings erneut Personalsorgen. Bei der obligatorischen Pressekonferenz am Freitagmittag sprach Labbadia unter anderem über…

…die Erwartungen an das Spiel: Ich denke, es wird eine ähnlich intensive Partie wie im Hinspiel. Dort haben wir es lange Zeit top gemacht, aber am Ende kam auch die Qualität von Hoffenheim durch. Sie machen es aktuell sehr gut, haben einen Lauf und schießen viele Tore. Sie wollen ihre Position halten und wir wollen wieder etwas klettern in der Tabelle. Von daher glaube ich, dass es ein sehr interessantes Spiel wird.  

…die Personalsituation: Bei Daniel Ginczek müssen wir abwarten, ob er zur Verfügung steht. Er konnte heute nicht trainieren, weil er große Probleme mit dem Rücken hatte. Wir hoffen, dass es eine Tagesgeschichte ist. Zudem werden Felix Uduokhai und Paul Verhaegh nicht zur Verfügung stehen. Ein sehr großes Fragezeichen gibt es hinter einem Einsatz von Jerome Roussillon. Die Untersuchungen haben nichts ergeben, es wird jedoch leider auch nicht besser und er musste heute das Training erneut abbrechen. Wir überlegen, was wir noch machen können. John Brooks kämpft noch mit einer Innenbanddehnung aus dem Spiel gegen Frankfurt – er hat heute nur Teile des Mannschaftstrainings absolviert.    

…die Wichtigkeit des Spiels: Die Partie ist eine von insgesamt vier wichtigen. Ich habe es schon zu oft erlebt, dass sich Mannschaften nach einer Niederlage in dieser Phase dann abschreiben. Ich weiß, dass das Spiel wichtig ist, aber das Rennen um Europa wird nicht dort entschieden. Aber eins ist klar: Je positiver das Ergebnis ausfällt, desto leichter ist es, weiterhin vorne dabei zu sein.

…die Offensivstärke der TSG: Wir zeigen vor jedem Spiel ein Stärken- und Schwächen-Profil des jeweiligen Gegners. Die TSG hat nicht nur einen sehr formstarken Ishak Belfodil, sondern zusätzlich auch Spieler wir Andrej Kramaric, Adam Szalai und Nadiem Amiri. Es sind etliche Spieler, die für Torgefahr sorgen können. Wir sind immer davon abhängig, dass wir im Kollektiv sehr gut funktionieren. Gegen Frankfurt haben wir im Verbund beispielweise wenig zugelassen. 

Alle Infos im Matchcenter

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