Beim ersten Spiel seit der Rückkehr Dieter Heckings war für die Wölfe sowohl mehr als auch weniger drin. Wie auch immer man das 1:1 bei der TSG Hoffenheim aber bewertet: Dem ersten kleinen Schritt müssen zwingend in den nächsten Wochen weitere und größere folgen. So sieht es auch Konstantinos Koulierakis, einer der auffälligsten Grün-Weißen am vergangenen Samstag in Sinsheim. Wie er die Lage einordnet und wie sie zu bewältigen ist, darüber sprach der 22 Jahre alte VfL-Innenverteidiger im Interview.
Konstantinos, fangen wir mit dem Erfreulichen an: Du hast in Hoffenheim dein zweites Saisontor erzielt, hattest starke Zweikampfwerte und wurdest nach dem Spiel zum „Man of the Match“ gekürt. Du scheint mit der Drucksituation ganz gut umgehen zu können
Konstantinos Koulierakis: Da ist etwas dran. In letzter Zeit habe ich mich sowohl sportlich als auch persönlich immer besser gefühlt. Zum Thema Druck: Ehrlich gesagt bin ich damit aufgewachsen, weil ich bei PAOK Thessaloniki in einer Mannschaft gespielt habe, in der es sehr viel davon gab. Deshalb habe ich gelernt, damit umzugehen. Das hilft auch in unserer jetzigen Situation, ruhig zu bleiben und alles zu geben, ohne sich vom Druck überwältigen zu lassen. Mir kommt diese Erfahrung sehr zugute.
Faktoren wie Leidenschaft und Geschlossenheit haben, so sah es von außen aus, am vergangenen Samstag gestimmt. Wie hast du das auf dem Platz erlebt?
Konstantinos: Genauso. Leidenschaft, Energie, Fokus, Aggressivität – momentan sind das die entscheidenden Tugenden. Nur so werden wir uns aus dieser Situation befreien können. Während des Spiels habe ich mich sehr gut gefühlt, weil ich gesehen habe, dass die gesamte Mannschaft – auch die Jungs auf der Bank und das ganze Umfeld – das Spiel wirklich gespürt hat.
Beim Blick auf die Tabelle: Wie bewertest du eure Lage?
Konstantinos: Wenn ich auf die Tabelle schaue – und das tut ja jeder – sieht die Situation sehr schwierig aus. Aber wir haben einen Schritt nach vorne gemacht. Wir müssen einfach fokussiert bleiben und weiter hart arbeiten, dann werden wir uns aus dieser Situation befreien, wenn wir so weitermachen.












