Bruno Labbadia während einer Pressekonferenz.
10.05.2018
Männer

„Wir stehen in der Verantwortung“

Mit Zusammenhalt wollen die Grün-Weißen das Spiel gegen den 1. FC Köln meistern.

Bruno Labbadia während einer Pressekonferenz.

Der 34. Spieltag und damit die letzte Chance auf drei Punkte in dieser Saison rückt immer näher: Am Samstag, 12. Mai (Anstoß um 15.30 Uhr) treffen die Wölfe auf den 1. FC Köln – ein Spiel bei dem die Konstellation kaum spannender sein könnte, denn der Verbleib auf dem 16. Rang und der damit verbundene weitere Kampf in der Relegation, aber auch der direkte Abstieg und unter Umständen sogar der direkte Klassenerhalt sind noch möglich. Vor dem Aufeinandertreffen mit den Geißböcken in der Volkswagen Arena sprach VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia auf der Pressekonferenz am Donnerstag über…

…die Personallage: Marcel Tisserand und Victor Osimhen wurden operiert und fallen somit aus. Riechedly Bazoer kämpft schon seit einiger Zeit mit Knieprobleme. Er hatte die Hoffnung, doch spielen zu können, aber es geht leider nicht. Er wird am kommenden Montag am Meniskus operiert. Daniel Didavi hat heute zum ersten Mal wieder mittrainiert, er hat aber leider noch Probleme an der Achillessehne. Wir müssen bei ihm abwarten, wie er das Training heute verkraftet hat. Dasselbe gilt bei Ignacio Camacho, der ebenfalls erst heute in das Mannschaftstraining eingestiegen ist. Ansonsten stehen mir die Spieler zur Verfügung, die auch schon letzte Woche dabei waren.

…die Marschroute: Es geht darum, nicht zu diskutieren und zu überlegen, was in der Vergangenheit war, die können wir nämlich nicht verändern. Wir müssen jetzt für uns schauen, was die beste Möglichkeit ist und dann danach handeln. Die Probleme, die sich in den letzten Wochen und Monaten im Verein angestaut haben, können wir jetzt nicht lösen. Wir müssen das Handeln in den Vordergrund stellen, weil wir stehen in der Verantwortung. Vor allem eine top Mannschaftsleistung wird gefragt sein. Aber sicher ist: Jeder, der auf den Platz läuft, weiß, was zu tun ist.  

…den Gegner aus Köln: Der FC wird uns keinen Gefallen tun. Sie lagen gegen Schalke mit 0:2 zurück und haben den Ausgleich geschafft. Sie hätten viele ihrer letzten Spiele gewinnen müssen, auch gegen die Bayern haben sie ein sehr gutes Spiel gemacht. Das ist eine Mannschaft, die keine Sekunde aufgegeben hat und genauso werden sie das auch hier auftreten. Aber das ist jetzt alles egal, entscheidend ist nur, was wir tun.

…seine Aufgabe und Wünsche als Trainer: Als Cheftrainer bist du in der Verantwortung, da kannst du dich nicht rausnehmen. Mir ist es lieber, wenn sich alles auf mich fokussiert, als wenn es an die Mannschaft geht. Wichtig ist, dass ich mich nicht von der Hysterie anstecken lasse. Ich habe das klare Ziel, in der Liga zu bleiben. Jetzt ist es entscheidend, am Samstag die kompletten 90 Minuten hinter der Mannschaft zu stehen. Und für die Mannschaft ist es wichtig, dass sie das umsetzt, was sie zu tun hat. Wenn wir zusammenstehen und zusammenhalten, wird das ein großer Vorteil für das Team sein.

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