Ein denkwürdiger Fußballnachmittag in Wolfsburg! Zum 80. Vereinsgeburtstag erlebte der VfL Wolfsburg vor ausverkauften Rängen eine Achterbahnfahrt gegen den 1. FC Köln. Vor der eindrucksvollen Choreo und in Sondertrikots spielten sich die Wölfe in einem turbulenten Duell ein 3:3 (1:1)-Unentschieden heraus. Für Grün-Weiß trafen Mohammed Amoura, Lovro Majer und Maximilian Arnold, für die Gäste Luca Waldschmidt, Isak Johannesson und ausgerechnet VfL-Leihgabe Jakub Kaminski in der 14. Minute der Nachspielzeit. Weiter im Bundesliga-Geschäft geht es für Grün-Weiß am Sonntag, 21. September. Um 19.30 beginnt die Partie bei Borussia Dortmund.
Personal
Bei den Wölfen gab es im Vergleich zum 1:1 gegen Mainz zwei Änderungen in der Startelf. Cheftrainer Paul Simonis brachte Amoura und Joakim Maehle für Aaron Zehnter und Dzenan Pejcinovic, die beide auf der Bank Platz nahmen. Neu im Kader standen zudem die drei Neuzugänge Christian Eriksen, Adam Daghim und Jenson Seelt, die zunächst ebenfalls auf der Bank saßen. Bei den Kölnern setzte FC-Coach Lukas Kwasniok nach dem überzeugenden 4:1 gegen Freiburg ebenfalls auf Rotation und wechselte zwei Mal: Für den angeschlagenen Johannesson und Denis Huseinbasic rückten Joel Schmied und Waldschmidt in die Anfangsformation.
Spielverlauf
Die Gäste aus Köln erwischten den besseren Start in der ausverkauften Volkswagen Arena und gingen bereits in der fünften Minute in Führung. Nach einem zögerlichen Defensivverhalten der Hausherren auf der linken Seite kombinierte sich Köln bis an die Grundlinie, von wo Bülter ins Zentrum zurücklegte. Thielmanns Abschluss konnte Kamil Grabara nicht festhalten, Waldschmidt schaltete am schnellsten und staubte zum frühen 1:0 ab. In der Folge tat sich der VfL schwer, in die Partie zu finden. Die Gäste standen kompakt, waren aggressiv in den Zweikämpfen und hatten das Spielgeschehen über weite Strecken im Griff. Über rechts kam der FC erneut gefährlich vors Tor, doch diesmal konnte Grabara gegen Thielmann zupacken (18.). Dann ein Wetterumschwung: Starker Regen setzte ein, es blitzte über dem Stadion – Schiedsrichter Bastian Dankert unterbrach die Partie für rund zehn Minuten. Nach Wiederaufnahme zeigte sich der VfL agiler und fand besser ins Spiel. Die Partie wurde nun ausgeglichener, mit Chancen auf beiden Seiten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff belohnten sich die Gastgeber für ihre Leistungssteigerung: Einen Freistoß von Arnold köpfte Amoura mit perfektem Timing aus kurzer Distanz zum 1:1-Ausgleich ins Netz (42.). Kölns Rav van den Berg konnte den wendigen Angreifer nicht stoppen, Marvin Schwäbe war aus kurzer Distanz machtlos. Mit dem 1:1 ging es in die Kabinen – ein Zwischenstand, der dem Spielverlauf gerecht wurde. Köln war über weite Strecken die bessere Mannschaft, doch der VfL kam rechtzeitig zurück.







































