Der VfL Wolfsburg ist zur Eröffnung des 20. Bundesliga-Spieltags leer ausgegangen. Beim 1. FC Köln verlor die Elf von Cheftrainer Daniel Bauer am Freitagabend mit 0:1 (0:1). Vor 50.000 Zuschauern im Rhein-Energie-Stadion geriet Grün-Weiß durch Linton Maina (29.) in Rückstand. Nach dem Wechsel zeigte sich der VfL erheblich verbessert und drängte bis tief in die Nachspielzeit auf den Ausgleich, der trotz bester Gelegenheiten aber nicht fallen wollte. In der Tabelle blieben die Wölfe für den Moment auf Rang zwölf. Weiter geht es für sie am kommenden Samstag, 7. Februar (Anstoß um 15.30 Uhr), wenn Borussia Dortmund in der Volkswagen Arena gastiert.
Personal
Wie auf Kapitän Maximilian Arnold, der seine Gelbsperre abgebrummt hatte, konnte Bauer auch wieder auf Konstantinos Koulierakis zurückgreifen. Gegenüber der Partie beim 1. FSV Mainz 05 veränderte der Chefcoach die Startelf auf drei Positionen: Arnold sowie Kilian Fischer und Lovro Majer begannen statt Sael Kumbedi, Aaron Zehnter und Mohammed Amoura. Auf Seiten der Kölner, zuletzt 1:2 beim SC Freiburg unterlegen, rückten Eric Martel und Cenk Özkacar neu ins Team.
Spielverlauf
Im 41. Pflichtspielduell zwischen Geißbock und Wolf dauerte es eine Weile, bis die Teams sich etwas trauten. In einer zerfahrenen Anfangsphase kam auch der VfL, als Patrick Wimmer es volley versuchte (4.), zu einem ersten Abschluss. Schon bald aber war es dann der FC, der sich auf dem Rasen breitmachte und immer beharrlicher probierte, in die gefährliche Zone zu kommen. Nach einem ersten vergeblichen Versuch von Ragnar Ache (14.) brauchte es die ganze Klasse Kamil Grabaras, um einen Rückstand zu verhindern: Als erneut Ache aus kurzer Distanz aufs Tor köpfte, parierte der VfL-Schlussmann glänzend (18.). Die Wölfe waren gewarnt, konnten einige halbgefährliche Vorstöße der Heimelf in der Folge verteidigen, blieben aber das unterlegene Team. Nicht ohne Ankündigung ging der FC insofern in Führung und drohte noch vor dem Pausenpfiff mehrfach mit weiteren Treffern. Auf der anderen Seite vergab Wimmer die beste Gelegenheit, als er nach einem Doppelpass mit Christian Eriksen per Direktabnahme scheiterte (37.).






























